Sollte ich mal in finanzielle Nöte geraten und vom Staat leben müssen, werde ich mich von meinen Hunden nicht trennen.
Ich fände es auch unmoralisch so etwas zu verlangen.
Ich habe aber ein Problem damit das viele, die in Armut leben, das rechte Maß verlieren. Viele schaffen sich viel zu viele Tiere an, oft sehr große Hunde, und können sie dann nicht vernünftig versorgen.
Ich hatte so einen Fall vor Jahren in der Nachbarschaft: Familie mit zwei Kindern, 6 Katzen und zwei, rappeldürre Riesenhunde. Vet.Amt meinte es wäre ok so. Als einer der Hunde sich ein Bein brach wurde er eingeschläfert weil die Kosten zu hoch waren.
Gerade bei großen Hunden kostet ja nicht nur das viele Futter sondern auch die nach Gewicht dosierten Wurmkuren, Medies ect.
Wenn der Hund zu "besseren Zeiten" angeschafft wurde muss man da dann durch.
Aber wenn jemand schon jeden Euro zwei mal umdrehen muss und man möchte sich einen Hund anschaffen, reicht dann kein Kleiner oder Mittelgroßer?
Viele sind auch echt unverschämt!
Eine sehr gute Freundin ist Tierärztin, da bekomme ich so einiges mit. Oft kommen Leute mit akut kranken oder verunfallten Tieren, fordern (anders kann man es nicht ausdrücken) aufwendige Behandlungen, Operationen und Klinikaufenthalte ein und können oder wollen noch nicht mal 20 € anzahlen.
Die sind in der Praxis superkulant, gehen, wenn die Bes. kein Geld haben auch auf Ratenzahlung ein wenn´s ein Notfall ist. Und das obwohl die meisten dann nie mehr zum Zahlen kommen oder da eh nichts zu holen ist. Viele nutzen das schamlos aus!
Für so ein Verhalten fehlt mir jedes Verständnis!
Aber wenn man sich in der Lage fühlt für sein Tier gut zu sorgen, es zu ernähren und in Notfällen Verwante oder eine Versicherung einspringten, kann man sich auch bei schlechter finanzieller Lage, Tiere halten.
Ich könnte mir nicht vorstellen ohne Hund zu leben.