Beiträge von IlonaundCo

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    Wie sollen sie denn größer sein, Ilona? Eine verschuldensunabhängige Haftung ist eben genau das: Verschuldensunabhängig.
    Klettert ein Idiot jetzt über den Zaun, haftest du wegen des Schildes nicht mehr oder weniger. Die Schadenssumme wird evtl. sogar deshalb kleiner, weil der andere eine Mitschuld trägt, da er gewarnt wurde.

    Bei größeren Folgen dachte ich ehr an so Sachen wie einziehung des bissigen Hundes der nicht ausreichend gesichert wurde.

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    Man haftet so oder so nach § 833 BGB, da hier eine Gefährdungshaftung vorliegt, kommt es auf ein Verschulden nicht an.
    Insofern ist es egal, ob man das Schild aufstellt oder nicht. Man könnte, wenn jemand trotzdem seine Griffel durch den Zaun streckt, vielmehr an ein Mitverschulden desjenigen nach § 254 BGB denken.

    Das man für seinen Hund haftbar ist, ist klar.
    Aber wenn ich weiss das mein Hund beisst (und das auch noch auf dem Schild kundtue) und ich sichere ihn nicht ausreichend (überkletterbarer zwei Meter Zaun) und es passiert dann was können die Folgen größer sein.

    https://www.dogforum.de/hundewarnschil…t133239-10.html

    Da hatte ich kürzlich mein neues Schild eingestellt.


    Ich hab mich auch bewusst gegen ein "Vorsicht bissige Hunde" entschieden damit man mir, im evtl. Schadensfall keinen Strick drauss drehen kann.
    Murphy nimmt seinen Wächterjob sehr enst und wenn hier jemand einbrechen würde, würde das eine schmerzhafte Erfahrung. Auf die Hunde hinzuweisen finde ich gut, schreckt vieleicht doch ab aber mit der formulierung sollte man vorsichtig sein.

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    ich denke, sie hätte da ganz leicht an leute geraten können, die keine lust haben, mit dem hund so viel zu trainieren und sie (vielleicht unter einem anderen vorwand) wieder "zurückgegeben" hätten :???: .

    Das sind dann die Hunde die wegen Allergie abgegeben werden.


    Ich finde diese unehrlichkeit beim Vermitteln ganz fürchtbar. Viele Hundeanfänger stellen sich das viel zu einfach vor. Hund gefällt, der Rest wird sich dann schon ergeben. Und wenn sie dann von der Realität eingeholt weden ist das Geschrei groß.
    Mit vernünftiger Aufklärung und Beratung und ehrlicher Einschätzung der Vor- und Nachteile des zu vermittelnden Hundes wäre doch allen geholfen. Es wäre zwar etwas mühsamer und nicht alle Interessenten können akzeptieren wenn man ihnen sagt das sie für diesen Hund nicht geeignet sind aber dafür gäbe es nicht so viele Rückläufer und Abgaben.

    Aber das sich daran was ändert wird wohl Wunschdenken bleiben,

    Ich sehe den Unterschied vor allem daran das der Schäferhund führiger ist, es ehr seinem Menschen recht machen möchte, sich auch draussen ehr an seinen Menschen orientiert.

    Der Husky ist halt selbständiger, ist viel schwerer draussen davon zu überzeugen sich an seinen Menschen zu orientieren, macht ehr sein Ding und ist dadurch in seinem Jagttrieb weitaus schwieriger zu beeinflussen.

    Natürlich sind beide bewegungsstarke, ehr anspruchsvolle Rassen aber für einen Änfänger finde ich Huskys schwieriger.

    Vor allem die Aussage: Aussehen vom Husky und Wesen vom Schäfer bei einem 3 Monate alten Welpen sehr gewagt.

    Ist doch praktisch wenn es sich das das führige Wesen vom Schäfer und das (viele Leute ansprechende) Aussehen vom Husky so schön getrennt vererbt :headbash:

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    "ich hoffe sie werden/können es schaffen", ist für mich auch eine vermittlungsfördernde haltung. :/

    grüße..


    Ich kann ihnen den Hund ja nicht verbieten. Sie sind bemüht zu lernen,machen einen sympatischen Einduck, genug Geld und Zeit ist vorhanden, wohnungs ist gepflegt, der kleine Garten lückenlos und hoch eingezäunt.
    Mehr wie aufzuklären und mir einen Eindruck zu verschaffen und diesen er Orga mitzuteilen kann ich bei der Vorkontrolle nicht tun.
    Die Vermittlung liegt nicht in meinen Händen.


    Das ein bewegungshungriger und dabei sehr selbständig agierender Hund wie ein Husky für Hundeanfänger eine Herausforderung darstellt steht ja nun auf einem anderen Blatt.
    Und da ich die Leute nicht näher kenne weiss ich ja nicht ob sie dieser Aufgabe wirklich gewachsen sind.

    Da zu sagen das meine Haltung dazu auch vermittlungsfördernd wäre finde ich etwas daneben.

    Was hättest du denn getan?

    Komme eben von einer Vorkontrolle und habe mich, mal wieder, echt geärgert.

    Es ging um einen 12 Wochen alten Husky/Schäfermix , bei dem man aber vom Schäfer nichts sieht.

    Die Interessenten sind Hundeanfänger, sehr nett und bemüht, aber eben unerfahren.

    Aussage von der Orga: Der Hund sieht zwar aus wie ein Husky aber vom Wesen her ist er wie ein Schäferhund, der Husky schlägt nur im Aussehen durch. :hust:

    Ich kann solche Aussagen echt nicht nachvollziehen, wie kann man nur so einen Blödsinn erzählen nur damit der Hund schneller vermittelt wird.
    Ich hab sie aufgeklärt was auf sie zukommen wird mit einem Nordischen und hab ihnen ihre rosarote Brille runtergerrupft. Ich denke schon das sie es schaffen können und sie werden ihn sich heute nachmittag ansehen und vermutlich auch mitnehmen. Ich hoffe es geht gut und er wird nicht irgendwann wegen überforderung abgegeben.

    Aber über solche Aussagen ärgere ich micht total. Wie kann ich bei einem 12 Wöchigen Welpen sagen das er ein leicht erziebarer Schäferhund mit der optik eines Huskys ist um ihn Hundeanfängern schmackhaft zu machen.

    Ist ja nun leider kein Einzelfall aber ich finde es echt das letzte.

    Eben vergessen.

    Leptospirose hat, je nach erregerstamm, ganz unterschiedliche Erkrankungen zur Folge. Kann die Nieren befallen, die Leber, das Gehirn............. Oft macht es auch erst mal völlig unspezifische Symtome.

    Wenn dein Hund irgedwelche Symtome wie vermehrtes trinken, schlapp sein, nicht fessen oder so zeigt würde ich den TÄ aufsuchen und auf den Leptofall hinweisen. Inkubationszeit liegt zwischen 2 Tagen und 20 Tagen.