Beiträge von Wonder2009

    Ich finds witzig. Mir wird Egoismus vorgeworfen hier im Thread, weil ich meine Form der Hundehaltung so will. Ich weiß, das kam jetzt nicht von denen, die hier geantwortet haben … aber auch wenn man sagt, man will halt einfach so viele Hunde, dann ist das Egoismus.

    Das eine war scheinbar als Vorwurf gemeint … kam jedenfalls bei mir so an. Aber 20 Seiten weiter scheint einfacher Egoismus wieder gut zu sein.

    Letztlich haben wir alle unsere Hunde genau aus einem Grund, weil wir es so wollen.

    Ah vergessen … zu den 1 bis 1,5 h … das ist die reine Qualitätszeit für jeden Hund pro Tag.

    Macht 3 h pro Tag Qualitätszeit + keine Ahnung wie viele Stunden, was die beiden mit mir zusammen unterwegs sind.

    Das ist ganz sicher nicht zu wenig 😉🤔 ich kratze da eigentlich immer eher am „zu viel“ und muss mich selbst zwingen, den Hunden genug Pausen zu geben.

    Was genau ist an 1,5 h Qualitätszeit also so schlecht?

    Ich für mich könnte einfach nicht noch für mehr Hunde jeweils so viel Zeit aufbringen. Und mir ist diese Qualitätszeit wichtig, um mich um jeden Hund individuell zu kümmern.

    Wenn ich jetzt 5 Hunde hätte und jeder 1,5 h Zeit für sich bekommt, dann sind das 7,5 h meines Tages. So viel Zeit habe ich einfach nicht. Mehr habe ich nicht geschrieben und verstehe die Kritik deshalb nicht so ganz 🤷‍♀️

    Na jetzt nimmt das hier aber komische Formen an.

    1. ich entziehe keinem Hund soziale Interaktion. Die beiden haben sicher genug davon. Ich achte halt nur darauf, dass die meiste soziale Interaktion mit mir stattfindet und eben nicht untereinander. Man muss jetzt deshalb aber nicht in Extremen denken und glauben, diese armen Tierchen dürfen sich nie sehen und nie miteinander spielen.

    2. meine Hunde sind keine Sportgeräte, die ruhig gehalten werden und nur zum arbeiten rauskommen. Wo genau hab ich das so geschrieben? Ein Hund braucht nunmal viel Ruhe. Wenn ich mal einen Tag etwas mehr daheim bin, dann möchte ich eben, dass sie Ruhe halten und nicht spielen.

    3. es gibt sehr wohl Hunde, die aktiver sind und mehr miteinander spielen würden, als ihnen gut tut. Da muss man bei manchen regulierend eingreifen 🤷‍♀️ Nix anderes mach ich.

    4. wer entscheidet hier, was Jobs sind für einen Hund? MoniHa ? Du etwa? Für nen 12 jährigen Hund der eingeschränkt ist, ist klickern bereits konzentrationstechnisch herausfordernd. Wäre es für meine „kleine“ auch nicht. Für die alte aber schon. Mondioring und das Spürhundetraining sind keine Jobs, wo sich ein Hund konzentrieren muss? 🤔 seltsame Einstellung. Und „Aushängeschild“ fürs Hundetrainer sein ist anstrengender, als du denken magst. Da ist Ruhe in den Pausen sicher nicht verkehrt 🤷‍♀️

    5. Also wenn meine Hunde, die mich quasi 24/7 begleiten irgendwo verzweifelt sind, dann weil sie sozial isoliert werden … dann weiß ich nicht, woran du das festmachen willst.

    Aber warum rechtfertige ich mich eigentlich.

    Ich sage nur, dass meine Hunde sich selbst nicht nach Belieben zur Verfügung haben weil ich das eben etwas reguliere. Den Rest interpretiert ihr da rein.

    Ich mag es nicht so gern, wenn die Hunde sich Spiel, Schmusereien usw. u zu sehr untereinander holen.

    warum?

    Weil ich meine Hunde egoistisch wie ich bin für mich gekauft habe. Die beiden dürfen schmusen und spielen miteinander. Aber nicht ständig und sie haben sich nicht zur freien Verfügung.

    Eben weil ich bei der Arbeit ausgeruhte Hunde haben will. Die sollen nicht mit der Einstellung an den Job gehen „hab keinen Bock mehr, hab ja schon den ganzen Tag getobt“.

    Ich hab 2 Hunde, die sich vom Anspruch her stark unterscheiden. Arielle ist mit 5 Jahren voll im Saft. Sie läuft jeden Tag am Rad oder joggt mit mir. Außerdem gibt’s auch fast täglich eine Trainingseinheit fürs Mondioring und / oder Spürhundearbeit. Ambi läuft eher nebenher. Aber mit ihr mach ich täglich bisschen Klickertraining, damit sie auch im Kopf fit bleibt.

    Jeder Hund kommt in etwa auf 1 bis 1,5h täglich + gemeinsame Aktivitäten. Mehr Zeit will ich einfach für Hunde nicht aufbringen.

    Deshalb reichen mir einfach meine 2.

    Ich denke es kommt sehr darauf an, welchen Hundetyp man hat.

    Schlittenhunde werden ja oft in einem großen Rudel gehalten und zusammen ausgelastet. Wie es da mit dem Familienanschluss aussieht, weiß ich nicht.

    Mit eher Familienhunden ist das Thema Arbeit und Auslastung nicht so groß. Ob da 2, 3, oder mehr einfach so mitlaufen 🤷‍♀️ spielt nicht so die Rolle.

    Ich bin ja nun bei den Gebrauchshunden daheim. Und da mag ich persönlich keine 4 oder mehr Hunde arbeiten und ausführen. Da kann sich eine Rudeldynamik sehr schnell ungünstig entwickeln. Da reichen mir eindeutig meine 2.

    Grundsätzlich denke ich, dass man so vielen Hunden irgendwann nicht mehr komplett gerecht wird. Zumindest nicht, wenn Zuwendung hauptsächlich von mir als Mensch kommen soll. Ich mag es nicht so gern, wenn die Hunde sich Spiel, Schmusereien usw. u zu sehr untereinander holen. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.

    24.12. Welche Veränderung hat vor Kurzem in deinem Leben stattgefunden?

    Ich hab diesen Sommer meine Ausbildung zum Hundetrainer fertig gemacht.

    Und so ganz anders, als es geplant war … Ich hab mein ganzes Leben hinter mir gelassen. Job gekündigt, Haus verkauft, 500 km weit weg gezogen, um mich als Hundetrainer selbstständig zu machen.

    Und jetzt lebe ich ein komplett selbstbestimmtes Leben, mach den ganzen Tag irgendwie was ich will und bin sehr glücklich damit 😃

    Was heißt „Touris sind so doof und gehen mitten durch eine Kuhherde“?

    Die Kühe auf den Almen stehen ja oft nicht eng zusammen, sondern wirklich weit verbreitet. Da kann man auf dem Wanderweg bleiben und muss quasi mitten durch. Die stehen ja nicht lustig zusammen und man geht da mal eben außenrum.

    Außerdem leben einige Almen bzw. ein großer Teil der Alpenregion auch von den Touris.

    Schon echt heftig, was ihr hier berichtet über die Mietpreise.

    Ich hatte ja bis vor kurzem Eigentum, hab’s aber verkauft und wohne jetzt zur Miete.

    Ich wohne in einer Urlaubsregion, ganz in der Nähe zu einer echt schönen Sradt (keine Großstadt, aber mit um die 250 k Einwohner auch nicht klein), Erstbezug nach Neubau, super modern und schön, sehr hochwertige Einrichtung (Küche, Bad), Tiefgarage, Blick auf die Berge …

    Hier zahlt man für 60 qm nicht mal 4 stellig

    Scheinbar war es schlau, nach Österreich zu ziehen.