Für mich ist ein Leinenpöbeln zu 90% ein Leinenführigkeitsthema. Wenn der Hund wirklich lernt, nicht an der Leine zu ziehen, dann wird vom pöbeln nicht viel übrig sein.
Sehe ich nicht so, denn Baxter ist absolut Leinenführig und dennoch pöbelt er in seinem Revier.
Er geht nicht direkt in die Leine wenn er andere Hunde sieht, sondern erst vllt so ab 2m vorher oder eben direkt auf Augenhöhe.
Calle hingegen ist nicht wirklich Leinenführig wenn Baxter dabei ist, wohl aber wenn er alleine ist. Er pöbelt auch nur (wie oben beschrieben) wenn Baxter dabei ist.
Und da kenne ich viele Hunde die Leinenführig sind , aber eben Pöbeln.
In dem Moment, wenn der Hund pöbelt, zieht er an der Leine. Zumindest bei den meisten wird es so sein.
Dann kommt es halt darauf an, was man für sich selbst als gute Leinenführigkeit definiert.
Ohne Ablenkungen laufen viele Hunde brav an der Leine. Mit Ablenkung und da sind nicht nur andere Hunde gemeint, bleibt davon oft nicht mehr viel übrig.
Ich meine dich da ja garnicht im speziellen. Ich kenne dich und deinen Hund nicht.
Aber wie viele Leute behaupten ihr Hund sei leinenführig … und dann kommen 5 Ausnahmen, wo er es vielleicht auch nicht ist. Er zieht mal, wenn er eine Katze sieht, oder wenn Kinder mitm Ball spielen, oder wenn er irgendwo schnell was essen will, oder wenn er sich freut, weil er die Oma begrüßen will. Fast jeder hat irgendwas, wo der Hund mal zieht. Ohne diese Ablenkung klappt es super. Und ich trainiere meine Hunde in allen anderen Alltagssituationen in der Leinenführigkeit, meist bleibt dann vom Problem in der Hundebegegnung nicht mehr viel übrig.