Beiträge von Wonder2009

    Da antworte ich hier auch mal :)
    Ich wollte ja ursprünglich Agility machen und habe aber hier in der Region keinen Verein gefunden. Da hab ich mir meinen jetzigen Hundeplatz mal angeschaut und gedacht, dass ich das dann wohl probieren müsse.

    Ich finde es immer schwierig, Agi in irgendeiner Weise mit THS zu vergleichen. Es sind völlig verschiedene Sportarten. Jeder, der Agi macht, findet THS irgendwie langweilig und auch supereinfach. Fand ich anfangs auch. Aber vielleicht ist es auch gerade das einfache, was THS irgendwo auch attraktiv machen soll. Ich würde zum Beispiel anbieten, dass Anfänger ohne BH mal im Shorty starten oder so. Da kommt ganz schnell etwas Erfolg, ohne viel trainieren und das ist oftmals das, was viele nur wollen.

    Aber ich gebe euch recht, auf nem Turnier geht es alles sehr starr zu. Ich laufe nicht so viele Turniere, vielleicht 5 pro Jahr, je nachdem, wie weit ich komme. Mein Hund kann das Schema noch nicht. Ich laufe es auch sonst nie. Ich schaue mir für die Unterordnung auch viel beim Obedience ab, um die Unterordnung immer exakter zu machen. Ich glaube jetzt nicht, dass dafür beim Hund keine Kopfarbeit nötig ist. Das ist schon anstrengend.
    Die Laufdisziplinen kann man nun wirklich abwechslungsreich gestalten. Und soooo einfach ist das nicht, dass der Hund immer exakt neben mir läuft. Gerade, wenn ich vollgas sprinte und das ist ziemlich schnell, dann überdreht zumindest mein Hund schnell und rennt auch Vollgas. Dann machen wir aber Fehler. So einfach ist das wirklich nicht, vor allem, wenn der Hudn irgendwann weiß, wo es lang geht.

    So nun aber zu der Ausgangsfrage. Zum Glück stellt sich diese bei uns nicht, die Leute haben nur die Auswahl zwischen VPG und THS. Da gehen fast alle zum THS.
    An eurer Stelle würde ich das so machen, dass die Leute bevor sie sich entscheiden, in beiden Sportarten ein Probetraining absolvieren. Dann liegt es am Trainer, wie viel Spaß das Training gemacht hat.

    Aber das sportliche ist denke ich schon ein Aspekt. Wenn ich als Mensch nicht so schnell rennen mag oder kann, dann werde ich im THS auch nicht so erfolgreich sein. Und wenn ich da nie Aussicht auf Erfolg habe, dann macht es auch nicht so viel Spaß.

    Das Argument mit den kleinen Hunden stimmt teilweise. Ich selbst habe ja so einen kleinen mit 35cm Schulterhöhe. Es ist grenzwertig und noch darunter wird es wirklich schwierig. Aber das hängt auch mit der Altersklasse zusammen. Ich starte in der AK19 und da ist das Temp schon recht hoch. Da kann Wonder teilweise nicht mithalten. Dennoch habe ich das Ziel, mal auf die deutsche Meisterschaft zu kommen. Also man kann den Sport auch mit nem Zwerg auf hohem Niveau betreiben, aber es stimmt, es ist schwieriger.

    Zitat

    Wie haltet ihr es damit, den Schwanz des Hundes als Rute zu bezeichnen, seine Schnauze als Fang?

    Haltet ihr die Benutzung der Fachbegriffe im Alltag für notwendig?
    Welche kennt ihr auf die Schnelle?

    Können sie gar dafür sorgen, etwas Distanz zum Hund zu bekommen und der allgegenwärtigen Vermenschlichung entgegen zu wirken?
    Was meint ihr?

    LG, Friederike

    Ich finde das ist echt eine interessante Frage. Ich habe mir da noch nie Gedanken darüber gemacht. Aber vieles sagt man ja eh im Dialekt. Hier wären das dann Schwänzla und Schnäuzla :) Die hängen hier immer ein "la" an die Worte. Und Rutla oder Fangla würden blöde klingen :D

    Ich denke es ist eien Ausrede, bei meinem konnte ich noch nie so wirklich feststellen, dass er so eine pupertäre Phase hatte.
    Aber ich muss gestehen, ich habs auch schon als Ausrede genutzt. Naja jeder Hund hört mal nicht :) So auch der Wonder, er ist zu Leuten hingerannt. Naja nun hat er auf seinem Geschirr Azubi drauf stehen. Da haben die Leute gesagt:"Ach schau ein Azubi, der ist ja noch klein, der lernt das noch." Dann haben sie mich gefragt, ob er noch jung ist und ich hab ja gesagt. Naja er ist aber schon fast 3, aber sie haben mir geglaubt, dass der Wonder noch ein pupertärer Junghund ist :)

    Sorry, wenn das zu mathematisch wird jetzt :)
    Ich habe heute mal beim Fleischwurstschneiden etwas überschlagen. Ich bekomme aus knapp 300g ca 200 Belohnungshäppchen.
    Das würde bei 30 min Training bedeuten, dass du alle 9 Sekunden ein Leckerli gibst.

    Also entweder gibst du echt zu viele Leckerlis, oder du schneidest zu große Stückchen.

    Gesund ist das auf keinen Fall.

    Ich würde wenigstens beim Training zu Hause von der Fleischwurst auf Trockenfutter umsteigen.

    Ich habe mich jetzt auch nicht angegriffen gefühlt, wegen dem gassi gehen. Ich wollte das nur nochmal klarstellen.

    Ich werde ihn auch nicht nehmen, auch nicht vorrübergehend. Morgen erfahre ich den Namen der Familie und damit auch die Telefonnummer. Dann werde ich ihnen die Adressen geben.

    Je mehr ich über die ganze Sache nachdenke, umso mehr ärgern mich solche Leute, die sich nicht darüber informieren. Auch wäre mir nicht bekannt, dass sie viel versucht haben, um irgendwie mit dem Hund klarzukommen. Ich würde da nix unversucht lassen.

    Zitat

    3 Stunden bespaßen finde ich auch übertrieben. Es kommt drauf an, wie du den Hund auslastet. Blödes Gassi gehen dürfte ihm nicht reichen, egal wie lange.

    Was ich eher als Problem sehe, ist der Grund der Abgabe. Wenn ein 1-jähriger Hund bereits so massiv reagiert (sollte es denn stimmen!), dann bin ich persönlich für ne Abgabe (egal ob Endplatz oder Pflegestelle) an Leute die sich mit dieser Rasse und ihren Eigenheiten auskennen.

    Es ist ja nicht so, dass ich 3 Stunden blöd gassi gehe...
    aber ich habe nochmal genau überlegt und vor allem die Finanzen lassen einen zeiten und noch dazu großen Hund nicht zu.

    Ich kenne den Fynn nur vom spazieren gehen, zu Hause habe ich ihn noch nie erlebt. Angeblich lässt er ungern Besuch rein und ist grob und ungestüm zu einem kleinen Kind der Familie, aber nicht aggressiv.
    Draußen ist er ein Hund, der vor Temperament überschäumt. Jagen tut er allerdings nicht, zumindest ist er noch nie abgehauen, soweit ich weiß. Sie konnten ihn auch im Wald ableinen.

    Er wurde leider einfach nur nicht ausgelastet. Es handelt sich um eine Familie, die nicht viel mehr wie eine Stunde am Tag, wenn überhaupt, einfach nur Gassi geht.

    Mir tut es um so einen tollen Hund auch leid, er kann ja nix dafür. Soweit ich weiß, h1atten sie ihn ja auch erst ein paar Monate. Ach ist alles blöd :(

    Ich versuche ja auch mitzuhelfen, den Fynn zu vermitteln, aber so einfach ist das nicht.
    Aber wenn ich mir das so durchlese, dann lasse ich das wohl lieber, ihn hier als Pflegestelle zu mir zu nehmen. Ich habe zwar viel Zeit für die Hunde, aber eben nicht zu viel. Ich gehe so 3 Stunden am Tag spazieren, beschäftige mich während dessen viel mit dem Hund (Dummytraining und so). Aber ich brauche ja die Zeit auch noch für den Wonder, ich glaube da schaffe ich so ein Energiebündel nicht :(

    Bei der Menge würde es mich interessieren, wie lang du jeden Tag trainierst?