Beiträge von Wonder2009

    „Ja aber Labbis beißen auch“.

    Mir ging es einfach darum, dass es mich doch sehr verwundert, dass der Labbi in Berlin überhaupt so weit oben auftaucht. In Hamburg sieht das ja z. B. ganz anders aus. Könnte auch damit zusammenhängen, was so als Labbi angegeben wird.

    Das betrifft ja alle Rassen, dass der Ursprung unbekannt ist und man vielleicht einfach sagt : „sieht aus wie Rasse xyz, tragen wir mal so ein“

    Lustig wie sich das hier entwickelt. Ursprüngliche Aussage war, dass Bullies eingeschränkt sind in ihrem Ausdrucksverhalten / Mimik, ähnlich wie schäferhundartige.

    Irgendwie so war die Aussage.
    Da steht nicht: Schäferhunde beißen öfter.

    Mein Riesenschnauzer ist auch eingeschränkt in seiner Mimik. Ich muss zugeben, beim Schäferhund könnte ich mir das ehrlicherweise jetzt nicht vorstellen, ohne Studien dazu zu kennen. Das ist rein subjektives Empfinden.

    Aber es ist nun wirklich kein Märchen, dass Schäferhunde (oder zum Beispiel auch Riesenschnauzer) nicht gerade als super artgenossenverträglich auffallen. Da neigen die schon zu etwas mehr Durchschlagskraft. Das kann man auch nicht wegdiskutieren mit „Ja aber Labbis beißen auch“. Geht ja nicht nur ums beißen. Ich erlebe Schäferhunde gern mal als Leinenpöbler, wenn sie mit anderen Hunden laufen, neigen sie gern zum mobben und sehr grob sein.
    Sind sie deshalb böse? Absolut nein! Nur etwas schwieriger, als andere Rassen. Das gilt für alle Gebrauchshunde.

    Diese Woche war ich sehr fleißig.
    Heute gab’s einen entspannten langen Lauf. Die Hälfte war Arielle im Freilauf etwa.
    Jetzt machen wir noch eine entspannte Woche und dann stehen nächstes Wochenende die ersten beiden Rennen an. Ich bin gespannt, wie das so läuft.

    Arielle hat seit der letzten Physio vor 3 Monaten gute 1,5 kg zugenommen. Dabei ist sie gerade extrem dünn. Also hat sie gut an Muskulatur zugelegt. Wenn das mal bei mir auch so wäre 😂


    Hab jetzt auch von meiner Physio Pulver für das trinken davor und danach. Das scheint super zu wirken. Sie hat heute sehr frisch gewirkt, trotz dass wir die Woche viel unterwegs waren.

    Dieses ewige rechtfertigen nervt mich auch.
    Kaum jemand muss sich bei anderen Hobbies so rechtfertigen, wie wir, die Schutzhundesport ausüben.

    Nur weil es wild aussieht? Wo es nachweislich nicht mehr gefährliche Hunde gibt, als überall anders auch? Warum?

    Wenn es jemandem nicht taugt, soll er es nicht anschauen oder ausüben. Fertig.

    Aber das erlebe ich so oft. Alle reden von Toleranz. Aber bei vielen hört die Toleranz am eigenen Tellerrand leider schon wieder auf.

    Also hier gibt’s Anzeigeverhalten nur in der Arbeit. Ich könnte es mir auch nicht leisten, dass mir der Hund vielleicht sogar während der Arbeit irgendwas essbares anzeigt.

    Ich trainiere natürlich nicht im Ernstfall. Ich warte nicht bis zufällig mal irgendwo was liegt und mein Hund was fressen will. Ich lege selbst etwas aus, damit ich genau weiß, wo das ist und dann korrigiere ich Interesse am Futter. Bringt mir ohne viele Wiederholungen einen Hund, der zuerst Meideverhalten bei ausgelegtem Futter zeigt. Als nächstes bestätige ich ein bewusstes „Bogen gegen“ oder auch Kontakt zu mir suchen. Meine Hunde haben das so zuverlässig gelernt und fressen Nix vom Boden.

    Ich habe eine Frage zum positiv aufgebauten Abbruch, ohne Strafe, oder dem Umlenken mittels nein.

    Wie mache ich, dass mein Hund ein Verhalten langfristig nicht mehr zeigt, auch ohne das Abbruchsignal.

    Beispiel: Giftköder

    Ich habe verstanden, dass ich wenn mein Hund an etwas „leckerem“ riecht, ich „nein“ sage und wenn der Hund sich dann mir zuwendet, ich das mir zuwenden bestätige. Richtig?

    Vorausgesetzt das nein wurde so aufgebaut, wie weiter vorn beschrieben.
    Dann erschließt sich mir nicht ganz, dass der Hund lernt, dass er das potenziell giftige Zeug garnicht erst anriechen darf. Und wo lernt er, dass aufnehmen verboten ist? Er lernt ja lediglich, dass nicht aufnehmen bedeutet, dass es was gutes bei mir gibt. Aber was wenn das was da liegt viel leckerer ist?

    Meine Arielle ist mal ne Zeit lang extra weit weg gelaufen, weil sie dann immer wusste, sie wird gerufen und bestätigt.
    Die würde sicher einen solchen Abbruch provozieren. Wenn ich dann sage, ich bestätige nicht mehr jedes Mal, steigere ich eher die Motivation, das zu tun.

    Ja, logisch.
    Und du hast es wie geändert?

    Ich hab sie einfach nimmt gerufen, sprich den großen Radius nicht mehr unterbrochen.
    In dem Fall ging das. Das war Nix selbstbestätigendes
    Aber in der Regel nutze ich einen Abbruch ja, weil der Hund eine Handlung unterbrechen soll. Wenn mein zum Beispiel Kot oder anderes aufnimmt, soll er das lassen. Dann muss ich das unterbrechen und nicht eventuell verstärken.

    WorkingDogs Bei welchen Hunden klappt das denn nicht und warum?

    Für mich wäre das ein Hund der sich durch externe Reize höher motiviert als durch die vom Halter. Wo es also zusätzlich eine Hemmung braucht damit der externe Reiz „gemildert“ wird.

    Oder ein Hund der sehr arg in Verhaltensketten ist und anfängt Abbrüche zu provozieren.

    Meine Arielle ist mal ne Zeit lang extra weit weg gelaufen, weil sie dann immer wusste, sie wird gerufen und bestätigt.
    Die würde sicher einen solchen Abbruch provozieren. Wenn ich dann sage, ich bestätige nicht mehr jedes Mal, steigere ich eher die Motivation, das zu tun.