Heute waren Nouska und ich zum Trainieren an U-Bahnhof mit Ladenpassage. Sonntags relativ ruhig, da die meisten Läden zu haben, ein bisschen Betrieb war aber dennoch und so hatten wir Gelegenheit zum Training für den praktischen Teil der Prüfung zum Hundeführerschein. Nouska macht das alles prima, auch Käseleckerlies, die ich ihr in einer Nebenstraße hab auf die Straße kullern lassen hat sie wegrollen lassen, wenn die vom Bordstein auf die Straße gerollt sind.
Wenn wir morgen durchfallen liegt es allein an meiner Aufregung aufgrund der Prüfungssituation.
Dieser Hund ist echt ein Geschenk.
Ich wiederhole mich: der Hund ist ein Geschenk!
Wir hatten heute die Prüfung und unsere Sachverständige ist wirklich nicht ganz easy und hat uns auch Sachen machen lassen, die nicht zur Prüfung gehören, die sie aber sehen will. Das wusste ich vorher, auch, dass sie streng, aber fair ist.
Und Nouska hat sich anfänglich wunderbar nicht von meiner Aufregung am Anfang anstecken lassen. Wir sind schnell gemeinsam in die Arbeit gekommen und konnten alle Prüfungsaufgaben meistern.
Es hat sogar der Abruf aus dem Spiel mit einem Hund geklappt, obwohl Nouska schon fast über dem Boden schwebte.
Es war und ist einfach schön mit ihr. Nun sind wir beide platt.
Nebenbei: Mitgelaufen ist heute eine Frau mit ihrer Französischen Bulldogge, keine 2 Jahre alt, vollkommen verbaut, laut in der Atmung und hatte merkwürdig verknickte Ohren (ist das das mit den deformierten Knorpeln?). Sie wollte sich die Prüfung mal anschauen und gucken, was auf sie zukommt, falls sie es auch macht.
Das war für Nouska ne echte Challange, weil sie das Geschnaufe echt nicht gut einordnen kann, das kennt sie einfach kaum. Das war dann also der Hund, der uns nicht nur in der Straßen- und Passagensituation ablenken sollte sondern auch der, mit dem sie dann spielte. Nach zwei Mal hin und herflitzen im Auslaufgebiet für den Freilaufteil hatte Nouska sich gerade erst angefangen, die Anspannung abzulaufen, da lag die Frenchie mit dem kompletten Bauch und weit ausgestreckten Beinen am Boden und kühlte sich ab. Nouska war sichtlich verwirrt, hatte aber heute dann immerhin mal die Gelegenheit, sich näher mit einem Vertreter aus diesem anatomischen Spektrum auseinanderzusetzen und ich kann mir vorstellen, dass ihr das durchaus was gebracht hat und auch Scheu ihrerseits abgebaut hat. Aber um den Hund tat es mir echt Leid. Der wollte dann mitspielen, als weitere Hunde kamen, konnte aber einfach nicht.