Beiträge von Cassiopeia88

    wie bekomme ich den anderen Hundehalter dazu, seinen Hund wie auch immer unter Kontrolle zu halten, damit wir unbeschadet, ohne das wir den anderen Hund blocken usw müssen , vorbeikommen. Und wie komme ich mit dem immer wieder blöden Sprüchen zurecht. Was sind da Eure Strategien?

    Ich versuche vor allem, meinen Hund unter Kontrolle zu bringen. Abstand einnehmen, wo möglich, dem anderen Halter zurufen: "wir wollen keinen Kontakt!" und Hund an die abgewandte Seite nehmen oder hinter mir sitzen lassen. Im Moment geht das noch nicht, wenn die anderen zu dicht sind, aber im Abstand von so 2m klappt es immerhin schon, dass Nouska, sofern sie an der Leine ist, sitzen bleibt und ich den anderen Hund körpersprachlich blocke.

    Ich bitte auch um nichts mehr (können Sie Ihren Hund bitte rannehmen?), ich sage, was ich will und das recht nachdrücklich.

    Blöde Sprüche bekomme ich auch immer wieder, aktuell nahezu täglich. Das nervt mich richtig, manchmal platze ich auch, aber oft rede ich nicht mehr als nötig mit den Leuten, sie verstehen es ja doch nicht. Wie Vakuole sagt:

    Meine Erfahrung ist, wenn man den Leuten antwortet fühlen sie sich im recht.

    Ergo dreh ich einfach um und gehe oder ignoriere die Leute einfach.

    Anschliessend rege ich mich 5 min auf :winking_face_with_tongue: und dann ist gut.

    unterschreibe ich so, mache ich wo es geht genauso. Aber aufregen tut mich das innerlich oft trotzdem sehr.

    Für meine Hunde bedeutet Leine, dass ich das alles regle und sie zwar ihre Meinung haben dürfen, aber nicht das letzte Wort.


    Das hilft ungemein bei Hunden, die das alleine nicht gut hinbekommen und etwas Hilfe und Regeln von außen brauchen.

    Hihi, der erste Satz gefällt mir sehr gut! Wenn die Leine (egal ob kurz oder Schlepp) dran ist, ist sie generell auch entspannter im Park. Schaut zwar noch nach anderen Hunden, aber ist viel weniger needy irgendwie und kommt gern mit mir mit und kann gut an anderen Hunden vorbei. Das zeigt mir schon, dass sie merkt, dass ich an der Leine so gut es geht regle (geht leidern icht immer, wie haben hier viele tolle Tutnixe) und ist entspannt.

    Aber so ganz ohne Sozialkontakt ist halt auch doof.

    Dann bleiben Leinenspaziergänge von Anfang an oder man geht eben getrennte Wege.

    Ja, das mit getrennten Wegen habe ich leider gerade durch.

    Nun versuche ich, mit jemand anderem neu aufzubauen. Erstmal nur Leinenspaziergänge und dann, wenn die Hunde damit fein sind, dürfen sie auch mal zusammen. Ich hoffe, der Plan geht so auf.

    Ich glaube, ich weiß gar nicht genau, was bei uns das Problem ist.

    Nouska gerät ins Fiddeln oder in Rennspiele. Die Dynamik passt mir nicht, ich kann da auch nicht einwirken auf sie.

    Gehen wir mit Bekannten, ist Nouska erst gelöster, aber dennoch dynamisch und in der Dynamik gerät sie dann ins Hüten. Und da kommt sie nicht raus, es sei denn, der andere Hund ist an der Leine. Ist sie an der Leine, ist sie einfach weiter gestresst.
    Lernt sie Hunde nur über Leinenspaziergänge kennen, ist es gar kein Problem. Da kann sie schnuppern, sich lösen und der Stresspegel hält sich meiner Meinung nach in Grenzen.

    Das kann ich (noch) nicht bestätigen. Ohne Leine schaut die Welt ganz anders aus - da wird leider nach wie vor erstmal Vollgas auf den anderen Hund zugesteuert...

    Es ist ein Lernprozess, und natürlich klappt das nicht immer sofort perfekt.

    Je nach Hund dauerts auch einfach sehr lange.

    wenn es sehr lange dauert: kann das auch daran dann liegen, dass der Hund von sich aus gelassener und desinteressierter an anderen Hunden wird? Und gar nicht so sehr an den Leinenspaziergängen?

    Ohne Video gesehen und Artikel gelesen zu haben, aber vielleicht hat es genau Methode, persönliche Vorlieben bzw. Ablehnungen mit objektiven Problemen in einen Topf zu werfen.

    Denn zweierlei wird mir dabei deutlich: dass man a) nicht nur die Brachys kritisiert, man sich also den Vorwurf, dass man wieder nur solche Hunde "an die Wand stellt" und zum Hater von Brachys wird und man die Probleme der anderen Rassen bagatellisieren würde, nicht automatisch an Land zieht. Und b) wir klar, dass man bei ursprünglicheren Rassen eben nicht mehr sagen kann als: mag die Charaktere nicht (Ansichtssache) oder ich find blaue Zungen doof (Ansichtssache).

    Den Unterschied in der Argumentation finde ich da schon sehr eindeutig und halte das vielleicht auch für absichtlich und gewollt, eben damit es nicht so leicht ist, sich als Brachyhalter diskriminiert zu fühlen.

    In welcher Ecke wohnst du denn?

    In Pankow-Niederschönhausen.

    https://www.tierdroschke.de da geb ich so gar meine speziellen Hunde in Betreuung er ist echt gut. Einfach anrufen, der Michael ist echt gesprächsbereit

    Danke! Wobei wir keine Betreuung in dem Sinne brauchen, sondern wirklich nur jemanden, der einmal am Tag mit dem Hund eine kleine Runde dreht. Alles andere bekommen wir selbst hin.

    ich kenne jemanden, schreibe dir gleich eine PN!

    Was für schöne, schmerzliche Worte du gefunden hast.

    Ich weine ein bisschen mit dir um Elsa.

    Es tut mir Leid, was ihr zuletzt durchmachen musstet und dass es alles ganz anders kam, als du es dir fü Elsa gewünscht hättest und sie verdient hätte. Das macht alles sicherlich noch schwerer. Aber ihr wart in Gedanken bei ihr, ich bin mir sicher, dass ihr das sehr bewusst war und sie wusste, dass sie nicht allein ist.

    Alles Gute für euch und viel Kraft

    es ist schon ein sehr eindeutiger Unterschied in der Präsentation zwischen Siggi und zB Coffee und Robbie, die beide eindeutig beschädigend gegen Menschen vorgegangen sind. Rütter geht da sehr berechnend vor.

    Den Eindruck hab ich auch.

    Und da kann es ein netter Zufall gewesen sein, dass sich zeitlich nach dem Dreh und vor der Ausstrahlung, der Podcast mit einer Expertin in dem Gebiet ergeben hat. War auf jeden Fall etwas, dass er sich nicht hat entgehen lassen.

    Ich finde es jedenfalls, wie @Helfstyna, sehr bemerkenswert, wie unterschiedlich die Hunde präsentiert werden. Das lässt durchaus blicken. Denn vielleicht hat man versucht, den Siggi mehr auslösen zu lassen, aber der war da einfach entspannter als gedacht und froh, wenn er seine Ruhe hatte. Und hat eben nicht die reißende Bestie gegeben?

    Es gibt immerhin auch andere Hunde. Mit Nase (und Rute!)

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