Ich glaube da ist schon der erste Knackpunkt: wenn dein Hund lernen soll wie die Hausregeln funktionieren, geht es nicht darum was er gerade lieber tun würde
also geht es bei diesem Problem um Grenzen und die durchzusetzen ist sehr stumpf: man verlangt immer wieder das gleiche, ohne das eigene Verhalten zu ändern.
Dein Hund wird das vermutlich doof finden aber langfristig gibst du ihm dadurch einen Rahmen auf den er vertrauen kann und Ruhe und kannst dir somit die Box sparen. Also, wann immer du willst dass der Hund auf seinen Platz geht, geht der Hund auf seinen Platz. Und erstmal gibt es da auch keine Zwischentöne, Privilegien gibt es bei guter Zusammenarbeit :)
Ja das ist mir schon bewusst und ich versuche auch so konsequent wie möglich zu sein, allerdings war ich noch nie mit der Situation konfrontiert dass der Hund ein Kommando vollkommen ignoriert, mich dabei anstarrt und auch bei wiederholtem Kommando weiter versteinert bleibt und mir dabei tief in die Augen guckt.
ich kann es nicht mit Bestimmtheit sagen, aber das tönt für mich so, als würdest du auf den Hund bedrohlich wirken in dieser situation. Daher friert er ein, fixiert dich und versucht damit, dich auf Abstand zu halten. Vielleicht weiß er eben nicht ganz so genau, was er soll oder ihm missfällt einfach dein Auftreten in der Situation.
Ich würd mal ne Hausleine dran machen und den Hund nicht zum Platz beordern, sondern da hinführen. Da hast du dann auch ne andere Körperhaltung dabei.
Wenn ihr da weiter macht, wie bisher und du einen Schritt zu weit gehst, kann es auch sein, dein Hund schnappt.