Beiträge von Cassiopeia88

    Machen wir uns nichts vor - ein verdammt grosser Teil der HH würde durch das Sieb der "jederzeit ausreichenden Kontrolle über den Hund" fallen.

    Ich bin froh, dass der Familie des Opfers ein langer, noch schmerzhafterer Prozess erspart geblieben ist.

    „ein verdammt grosser Teil der HH würde durch das Sieb der "jederzeit ausreichenden Kontrolle über den Hund" fallen.“

    Was wünscht du dir daher von der Gesetzgebung und den ausführenden Behörden?

    ALLE würden das. Denn "jederzeit" ist eine Illusion. Genauso wie die Aussage "ich würde niemals xyz".

    Doch, würde ich. Wenn die Umstände passen oder entsprechend schlecht sind.

    Kann die Unruhe draußen evtl. auch damit zusammenhängen, dass deinem Hund kühl sein könnte?

    Meine Hündin hatte mitten im Winter komplett abgehaart und fror. Nicht so, dass sie gezittert hätte, aber es war ihr schon frisch und sie war für jeden Reiz zu haben und noch dynamischer unterwegs, als sowieso schon.

    Mit Jacke war es dann deutlich besser.

    Das Wort Unruhe trifft es bei ihm nicht. Er ist nicht unruhig im Sinne von gestresst, nervös, ängstlich etc. Er ist ein Wildfang und will unterwegs wohl eher mitnehmen was geht.

    Aber ja, Danksys haben keine Unterwolle und frieren und das bei einer Rasse die aus dem skandinavischen Raum kommt. Ohne Jacke geht bei uns nur wenn es wärmer wird. Wenn es regnet ist es ganz schlimm. Da will er gar nicht raus, steht in der Tür und schaut mich an als hätte ich den Verstand verloren.

    gestresst oder nervös war Nouska auch nicht, schon auch eher so, wie du deinen Hund beschreibst.

    Aber wenn er eh Jacke trägt und die gut warm hält, dann ist das eher nicht der Grund.

    Ging mir nur durch den Sinn, manchmal sind es ja auch so kleine/einfache Sachen, die eine Mitursache sein können.

    Kann die Unruhe draußen evtl. auch damit zusammenhängen, dass deinem Hund kühl sein könnte?

    Meine Hündin hatte mitten im Winter komplett abgehaart und fror. Nicht so, dass sie gezittert hätte, aber es war ihr schon frisch und sie war für jeden Reiz zu haben und noch dynamischer unterwegs, als sowieso schon.

    Mit Jacke war es dann deutlich besser.

    Dass es gerade Hundehalter sind, die lautstark nach einem Hundeführerschein verlangen (natürlich immer für die anderen Deppen...), wundert mich daher manchmal schon auch.

    ich glaube das kommt vielleicht auch aus einem Tierschutzgedanken.

    Wer sich nen Hund nur als Statussymbol zulegen will, der hat dann vielleicht doch keine Lust mehr, wenn damit Hürden verbunden sind. Man hofft, mit solchen Hürden Tierleid zu verhindern.

    Man sieht ja auch schon an den ganzen Postpandemie-Abgaben von Tieren im Tierheim, dass die Leute nur bis zur eigenen Nasenspitze gedacht haben und nun die Tiere lästig werden. War ja alles so gemütlich vor ein paar Jahren, aber jetzt? Hätte es da mehr Hürden gegeben, wären die vielen Tiere nicht angeschafft worden - so die Theorie.

    (ich bin kein Verfechter der Theorie, das nur als Erklärungsversuch, der mir hinreichend logisch und nachvollziehbar klingt)

    Ich mag diesen Beitrag, auch wenn er mich sehr zum Grübeln bringt, ich hoffe, es ist ok, laut zu denken...

    Mit den Aussagen

    Ich sehe da kein "Wir".

    und

    Ich würde mir das deutlich verbitten, wenn man da Interessengleichheit annehmen würde!

    kann ich mich bei den genannten und auch anderen Beispielen durchaus ähnlich positionieren. Aber...ist das zielführend?
    Ich hab schon den Eindruck, dass es sich gesellschaftlich immer mehr in die Richtung "meine (kleine) Gruppe und die anderen" entwickelt.

    Am Ende sind wir alle Menschen, die ein unbescholtenes Leben führen wollen, ohne ständig eingeschränkt zu werden. Das erreichen wir imho nicht durch Abgrenzung nach allen Seiten (und es werden ja immer mehr).

    Aber wie man es dann erreicht...?

    Würden wir so einen Handlingstest bestehen? Klar. Es sei denn, man fordert dort „Basics“ wie „bombensicher Sitz/Platz/Abruf“.

    Also in meinem Setting hättet ihr bestanden.

    Aus der Interaktion mit einem fremden Hund ließ sich Nouska nicht zuverlässig abrufen, man hat gemerkt, dass sie überlegte, kommen wollte, aber nicht konnte, wegen der Interaktion. Ich konnte ihr Brücken bauen und so kamen wir zügig zueinander und das war, was gefordert war. Dass man so eine Situation unter Kontrolle kriegt. Gut, sie war da auch erst 1,5 Jahre, meine ich, der Trainerin war vermutlich klar, dass solche Sachen auch mit der Entwicklung besser werden.

    Cassiopeia88 Hattest du da nochmal gesondert ein Vorbereitungstraining in einer Hundeschule?

    Tatsächlich nicht, ich hab es mir so zugetraut.

    Ich bin die Generalprobe des Trainingskurses mitgelaufen und wusste daher ungefähr, was gefordert ist und ob wir das können oder nicht. Ich hab dann noch einen Aspekt selber trainiert und das wars dann.

    Aber man kann das machen, ich geb dir auch gern eine gute Adresse per PN dafür, wenn du magst.

    Ich fände im Übrigens ein Belohnungssystem toll. Um Menschen zu motivieren ruhig Mal etwas "mehr" zu trainieren, als sie brauchen. Schadet ja nicht.

    so empfinde ich den HFS in Berlin.

    Wenn einem die Hundeauslaufgebiete reichen, macht man nix. Will man den Hund auch in anderen Bereichen (mal) frei laufen lassen, macht man den HFS.

    Klar, da springt natürlich die Realität dazwischen, denn die meisten lassen ihre Hunde ja auch ohne HFS freilaufen, es sei denn, sie sehen das Ordnungsamt.

    Aber ich bereue nicht, den HFS gemacht zu haben.