Beiträge von staffy

    Lucky
    Normalerweise fängst du ja mit soviel Abstand an, daß der Hund noch ansprechbar und somit kontrollierbar bleibt ! Wichtig ist, alles (auch ein Nein) ruhig, aber bestimmt zu sagen, keine Hektik, kein Schreien und die Augen und Konzentration NUR auf dem Hund - alles andere interessiert dich in dem Moment nicht. In der 100stel Sekunde wo er die Klappe hält, dich anschaut oder einfach nur entspannter wird -> loben. Ganz wichtig ist hier das Timing - wie immer ;)
    Wenns eskalliert, sprich jemand vor dir "auftaucht", keine Chance zum Abbiegen oder Ausweichen, dann Augen zu und durch. Ist natürlich nicht ideal und kontraproduktiv, aber dann lieber ignorieren als etwas sagen, was der Hund eh nicht macht.

    Zeit, Geduld, dran bleiben ... der Erfolg kommt mit deiner zunehmenden Sicherheit. Wenn du an dem Punkt bist, wo du nach "Opfern" ausschau hälst, um zu trainieren, dann bist du auf dem richtigen Weg.

    Gruß, staffy

    Kinners !!
    Dieser ganze Leckerli und Spielzeugkram führt doch lediglich dazu, daß der Hund abgelenkt, sprich andersweitig beschäftigt ist. Deutlich gesagt: Ich unterdrücke die Symptome (Bellen, Knurren, ..) durch irgendeine Beschäftigung.
    Ziel ist es doch, einem unsicheren Hund zu helfen, anderen Hunden und Menschen entspannt begegnen zu können und zwar bewußt begegnen !!
    Und einem unverschämten, rüpelhaften Hund möchte ich vermitteln, daß es nicht sein Job ist nach vorne zu gehen.
    In beiden Fällen muß ICH selbstbewußt und souverän bleiben (die schwierigste Aufgabe ;) ), meinem Hund Sicherheit geben, eine klare Führungsrolle einnehmen. Warum erst der "Umweg" über das Ablenken ?? Wollt ihr ewig bei jedem Passanten stehen bleiben und den Hund füttern ??

    Sicher gibt es immer mal Begegnungen, wo Ausweichen oder großer Abstand unmöglich ist, dann nehme ich meinen Hund auf die sichere Seite und gehe zügig weiter. Nur, wenn ich meinem Hund vorlebe, daß andere uninteressant, nicht bedrohlich sind, dann kann ich ein entsprechendes Verhalten von ihm erwarten !

    ENtspannte Grüße, staffy

    Warum bringst du ihn ins Sitz und lenkst ihn ab ? So wird jeder Hund, jeder Jogger ... wichtig. Du willst doch im Endeffekt erreichen, daß er alles um euch herum ignoriert, oder !?

    Dafür würde ich ihn schon bewußt zu allem hinschauen lassen, er soll seine Umwelt doch wahrnehmen und alles kennenlernen, aber er soll lernen, sich auf dich zu verlassen und andere Hunde und Menschen ohne Kommentar passieren zu lassen. Er soll dieses auf ihn zukommen und vorbei gehen/fahren/laufen doch als Selbstverständlichkeit betrachten, dafür muß er das aber auch wahrnehmen können. Laß ihn an der lockeren Leine, halte den Abstand entsprechend, das nichts passieren kann und trainiere mit ihm ein entspanntes laufen. Viel Lob und Übungen, die das Selbstbewußtsein aufbauen gehören auch dazu.
    ... und ein Platz, wenn andere Hunde kommen ... das würde ich niemals von meinem Hund verlangen !!

    Lies dir diese Tipps https://www.dogforum.de/fpost6611653.html#6611653 durch, die dürften dir enorm weiterhelfen !!

    Gruß, staffy

    Zu deiner fehlenden Leinenführigkeit lies dir mal diesen Thread durch https://www.dogforum.de/fpost6419509.html#6419509 , der dürfte dir schon weiterhelfen. Denn so wie du schreibst, hat dein Hund überhaupt keine Ahnung, was du von ihr willst !!! Du bleibst einfach stehen und sie auch, woher bitteschön soll sie erraten, daß sie zu dir kommen bzw. erst gar nicht ziehen soll ?? Fang noch mal von vorne an und erklär ihr Schritt für Schritt was du von ihr möchtest.

    Ansonsten: Für meine Begriffe bist du viel zu inkonsequent !! Du hast einen Hund, kein empfindliches Wesen, was man in Watte packen muß :D Wenn Madame meint stehen bleiben zu müssen, oder nicht mit kommt, lein sie kommentarlos an und GEH einfach !! Ich würd um manches pronzipiell erst gar nicht so ein Theater machen, fragt sie dich 3 mal ob sie irgendwo hin darf ?? Nee, oder ! Also, sei mal genauso, tu das, was du für richtig hälst und Hundchen muß sich DIR anpassen - heißt natürlich nicht gnadenlos hinterherschleifen - aber sich wirklich durchsetzen und tun, was man sagt ... wie soll sie dich ernst nehmen und sich an dir orientieren, wenn du sie anbettelst und die komplette Show (Stöckchen, etc.) für sie abziehst .... betrachte sie mal mehr als Hund !

    Nu los und laß dich nicht von dem Plüschtier um die Pfote wickeln, die sind schlauer als man denkt ;)

    Gruß, staffy

    Hasen zu töten steckt grundsätzlich in jedem Hund ! Jeder, der hinter irgendetwas, seien es Hasen, Vögel, Mäuse, ... herläuft würde es "vollautomatisch" packen und töten sollte er es erwischen. Deswegen ist der Hund nun nicht zum Killer mutiert und dieses "Blut geleckt haben" trifft nicht umbedingt zu. Meine haben beide schon getötet (unglückliche Umstände) und lassen sich jetzt trotzdem abrufen.
    Um ernsthaftes Training (mit Schleppleine), strengeres Einhalten eines erlaubten Radius und sehr vorausschauendes Spazierengehen wirst du aber nicht herum kommen.

    Versuch ihr beizubringen, bei Wildsichtung ins Platz zu gehen, oder in Fixierstellung zu verharren, aber nicht hinterherzulaufen. Ernst nehmen sollte man den Zwischenfall schon ...

    Gruß, staffy

    Zitat

    @Staffy:Was ist an dem Klingelton auszusetzen?


    Was mich daran stören würde ist, daß der Hund immer noch das Halsband trägt (was ja - egal wie benutzt - nicht erlaubt ist), aber vor allem, daß ich nach jahrelangen Training meinen Hund nicht ohne Hilfsmittel unter Kontrolle habe. Auch nach 3 1/2 Jahren sollte das Trainingsziel doch erreicht sein und der Hund sich nicht unerlaubt verselbständigen.

    Mein (wohlgemerkt mein) Ziel und der Sinn meiner Hundeerziehung (-beziehung) ist es, einen Hund zu haben, der auf mich achtet und der mit dem was ich "immer dabei habe" zu handeln ist. Ich wäre mit diesem Ausbildungsstand (Dauereinsatz) nicht zufrieden !

    Gruß, staffy

    Zitat

    Wenn es tatsächlich mal vorkommen sollte, dann rufe ich ihn sofort per Klingelton zurück. Zora trägt zwar das Gerät bei manchen Ausgängen, aber seit der Erziehungsphase (es war übrigens 2003, nicht 2004) brauchte ich den Eletroreiz nicht mehr, weil sie auf Rufen oder Klingelton zuverlässig hört.


    Nu mal ganz sachlich gefragt: Nach 4 Jahren trägt der Hund das Halsband immer noch, hört also nicht auf z.B. Pfeife, sondern nur auf den Klingelton ... nach über 4 Jahren Training ???

    Warum haste den Hund auf den Piepston anstatt auf eine Pfeife konditioniert ?

    Fragend, staffy

    Als Erstmaßnahme ?? Die Situationen vermeiden, in denen der Hund bisher geschnappt hat !

    Um dir genaueres zu schreiben müßte man aber etwas mehr Infos haben. Wie war die Situation in der sie geschnappt hat, was ist vorher passiert, kannte sie den Besuch, wie hat deine Mutter vorher/nachher reagiert, wie ist ihre Vorgeschichte, ....
    Nach 2 Wochen fängt der Hund gerade mal an sich einzuleben, dürfte noch sehr unsicher in allen Dingen sein. Hunde wissen sehr wohl, wie fest sie beißen und ab wann sie verletzen. Dieses "Schnappen" ist fast immer eine Warnung, meist bei unsicheren Hunden, die sich nicht anders zu helfen wissen. Da gilt es den Grund für ihre Unsicherheit herauszufinden, Grenzen zu akzeptieren und an Ängsten zu arbeiten ...

    Gruß, staffy

    Bekommt ihr die Entzündung nicht mit Antibiotika in den Griff, sodaß ihr um die OP drum herum kommt ?? Wenns natürlich gar nicht anders geht, dann *Daumendrück* daß ihr alles gut übersteht.

    Mal zur Info: Die Scheinschwangerschaft ist absichtlich von der Natur so eingerichtet ! In einem Rudel würden alle Hündinnen in etwa zur selben Zeit läufig, aber nur Madame Alpha kommt wirklich zum Zuge. Damit die Welpen optimal versorgt (bemuttert & behütet) werden, im Notfall sogar von einer Amme gesäugt werden können, tritt bei den anderen Hündinnen die Scheinschwangerschaft ein - selbst Rüden zeigen diesen gesteigerten "Nestbautrieb" nach der Hitze der Hündinnen. Somit also ein vollkommen normales Verhalten bei Hündinnen, sofern es nicht in für alle unzumutbare Dimensionen ausufert.

    Gruß, staffy

    Hundetraining ist ja bekanntlich Menschentraining :D

    Ruhe und Gelassenheit kann man lernen, viele werden erst durch ihren Hund ausgeglichener ! Wenn du mit deinem Hund arbeitest oder irgendetwas von ihm verlangst, dann seid ihr zwei die einzigen Lebewesen auf diesem Planeten, alles drumherum interessiert dann nicht. Man muß sich von diesem "oh Gott, jetzt gucken alle, wie peinlich"-Gedanken verabschieden und hocherhobenen Hauptes seines Weges gehen. Du willst ja schließlich, daß sich dein Hund bei dir sicher fühlt und dir gerne folgt, dann mußt du ihm auch das Gefühl geben, alles im Griff zu haben.

    Allerdings: Schlechte Tage haben wir alle mal. Komm ich wirklich genervt aus dem Büro wird definitiv nichts mit den Hunden gemacht, nur belangloses Gassi gehen. Kein Training, keine neuen Sachen, aber auch kein Wandern in wildreicher Gegend. Den klassischen Fall von "eilig zum Termin müssen und die Mistviecher trödeln" kenn ich auch. Dann kommen sie halt an die Leine, ich geh zügig meines Weges und sie müssen mit ... kommentarlos... der nächste Tag wird bestimmt besser ;)

    Gruß, staffy