Beiträge von staffy

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    Ich kenne nur Innotek. Bei dem Gerät mit 15 Stufen (Baujahr 2003) spürst Du bis Stufe 3 mit Sicherheit an der Hand (Handfläche oder -Rücken) absolut nichts. Selbst bei 4 fällt es schwer, etwas wahrzunehmen.


    Da siehste mal, wie unterschiedlich nicht nur Meinungen, sondern auch Empfindungen sind !! Ich merke schon Stufe 1 und bei 4 ... da laß ich bereits los und das an der Hand, nicht am Hals (geschweige denn auf zwei punktuelle Elektroden konzentriert, die sich in die Haut drücken) !

    Gruß, staffy

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    wie ist es machbar nem hund ein zu 100%ig sitzendes "down" ohne zwang beizubringen ??


    Hast du mal Hütehunde bei der Arbeit gesehen !! Die können ein perfektes Down, selbst bei fliehender "Beute" und das ganz ohne Zwang ...

    Gruß, staffy

    Sieh mal alles etwas entspannter, ich möcht nicht wissen, wie oft deine Kinder in den ersten Monaten als sie laufen konnten etwas falsch gemacht haben. Die haben geschrien wie am Spieß, der Hund äussert sich durch knurren ... Geduld, verständlich erklären und viel Gelassenheit brauchts da. ;)

    Vielleicht verständlicher :

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    Hund sein ist nicht einfach
    Jeder von uns, der einen Hund hat, hat ihn zu sich genommen, um einen Partner fürs Leben zu haben. Einen Begleiter, der mit einem durch dick und dünn geht. Der loyal und zu allen Schandtaten bereit ist, uns versteht, wenn wir Stress oder Kummer haben und sich jederzeit der Lebenssituation anpasst.

    Haben wir nicht alle den weltbesten Hund ?

    Warum machen es sich dann viele so schwer ? Sollten wir nicht die intelligentesten Wesen dieses Planeten sein, unsere Hunde verstehen und jeden ihrer Schritte voraus ahnen können ? Machen wir nicht alle dieselben Fehler und wissen erst später, daß der Hund auf dem richtigen Weg war, es vorher gewußt hat ? Hunde sind so einfach zu durchschauen, weil sie ehrlich, direkt und vollkommen frei von menschlichem Denken sind. Fängt es nicht schon bei der Welpenerziehung an ? Eine Hündin wird ihre Welpen an einem sicheren Ort aufziehen. Sie können sich frei bewegen, spielen, lernen und müssen lediglich die klaren Regeln des Rudels befolgen. Zieht der Welpe in unsere Wohnung ein, besteht sein Leben schlagartig aus 100en von Tabus. Kauknochen sind zum Spielen da, anknabbern des teuren Designerschuhs hingegen (aus dem selben Material) löst bei uns nur einen Schrei der Entrüstung und ein scharfes "NEIN" aus. Wie um alles in der Welt soll ein wenige Wochen alter Hund den Unterschied verstehen ? Natürlich, dem Hund müssen von Anfang an seine Grenzen aufgezeigt werden. Ein Hund hat zu gehorchen und seinen Menschen zu respektieren, er muß wissen, wer Herr im Haus ist !?
    Aber, muß der Welpe erst die Erfahrung machen, daß er für bestimmte Handlungen bestraft wird ? Bei Kleinkindern ist es selbstverständlich, daß die untersten Regalböden leer sind, die Schränke verschlossen und nichts verschluckbares herumliegt. Ein Welpe, dem ich 10 mal etwas wütend weggenommen habe, lernt lediglich, daß er, wann immer er etwas spannendes findet, er seinen Menschen genaustens im Auge haben muß, weil seine einzige Chance neue Dinge zu erkunden darin besteht, es unbeobachtet zu machen. Wer kennt nicht den kleinen Hund, der mit irgendetwas im Maul an einem vorbeisaust und sich bei der schon leicht erregten Frage: "Was hast du da?" in der hintersten Ecke versteckt. Und was passiert ? Kaum ist der Kleine mit seiner neusten Entdeckung an einen sicheren Ort verschwunden kommt der Mensch hinterher, zerrt den Hund hinter dem Sofa vor und nimmt ihm seine Errungenschaft ab ! Für den Welpen muß eine Welt zusammen brechen. Da wagt er sich todesmutig an etwas heran, wird für seine Entdeckerfreude "angeraunzt", flieht aus Angst an einen sicheren Ort und wird dann auch noch für sein Verhalten bestraft !
    Ein ängstlicher Hund wird sich irgendwann bei der kleinsten Ansprache (was wir als leichten Unterton bezeichnen, ist für den Hund eine klare Aussage) sofort auf den Boden werfen und untergeben (aha, der hat ein schlechtes Gewissen !!) und der selbstbewußte ? Der wird, mit seiner Beute in die Enge getrieben eines Tages keinen anderen Ausweg sehen, als sich zu verteidigen. Für Hunde gibt es nur Flucht oder Angriff/Unterwerfung. Muß der Hund aus Fehlern lernen ? Ist es nicht möglich, alles, soweit möglich, was zu einem unerwünschten Verhalten führen könnte, vorher aus dem Weg zu räumen ? Lernen wir nicht alle viel leichter und vor allem lieber, wenn wir nur positive Erfahrungen und Lob erleben ? Wozu die "trial and error" -Methode ? Der Hund zeigt immer sein typisches, berechenbares Verhalten, warum ihn überhaupt ersteinmal Fehler machen lassen ? Wer seinen Hund nach einer gewissen Eingewöhnungszeit einzuschätzen, ihn zu "lesen" weiß und ihn zum richtigen Zeitpunkt daran hindert, einen Fehler zu machen, der ist auf dem richtigen Weg ...

    Gruß, staffy

    Na, wenn ein 4 Monate alter Welpe mit 2 Tagen Abstand 2x Frontline bekommt, dann müßte er eigentlich schon Vergiftungserscheinungen zeigen !! Das war ein bisschen sehr viel ... ich würd mal den TA speziell auf dieses Problem ansprechen, Frontline und Co. sind nicht ohne !!

    Gruß, staffy

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    ...wobei ich nicht abstreite, dass es die Methoden auch beim Schutz gab...


    War auch absolut nicht angreifend oder auf heutige Vereine bezogen !

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    Ach ja, was hat der DSH mit blond und blauäugig zu tun? Würde mich mal sehr interessieren wie du zu dieser Verbindng kommst...


    Sorry, ich geh manchmal davon aus, daß man die Ironie und spassige Anspielungen als solche erkennt ... ich werds demnächst dabei schreiben. :gott:


    Kiddo
    Wer sich auf die Handlung seines Hundes verlassen können muß, der wird nicht mit solchen Methoden arbeiten - hier basiert die Zusammenarbeit auf Vertrauen. Je triebiger ein Hund ist, desto leichtführiger, weil = desto größer die Motivation !! Aber so ganz verstehe ich dein Posting nicht ... :???:

    Grüßlis, staffy

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    Wenn er jetzt in 20m Entfernung ein Reh sieht und ihm hinterher will, bleibt er aus Respekt vor meinem "Nein" stehen, obwohl er Lust hätte zu jagen.


    Würde ich generell anders interpretieren ... meine Hündin hat früher mit Vorliebe Katzen gejagt, heute reicht ein "Och nö, laß keine Katze!" und sie trabt weiter, das hat nix mit Lust zu tun !
    Wieso glaubst du, hat dein Hund jetzt Respekt vor deinem NEIN und vorher nicht ?? Was war denn so respekteinflößend ??

    Ich möchte hier nicht bis zum Abwinken diskutieren ... wenn du nur ein klein wenig darüber nachdenkst, warum dein Hund jetzt so reagiert, dann bin ich schon zufrieden !

    Gruß, stuffy (hihi, die variante hatte noch keiner :D )

    Sag mal, Mr. Zora
    du hast dir doch bewußt einen Jagdhund angeschafft, hast ihn von Welpe an, warst scheinbar bei einem Hundetrainer, der dir nach erfolglosen Erziehungsversuchen das Halsband empfohlen hat ... hast du dich je gefragt, ob es kompetentere Trainer gibt, andere Möglichkeiten, besser Methoden ??
    Dein Problem war doch, daß dein Hund dich, sobald ausser Reichweite, nicht ernst nimmt. Was glaubst du, warum hört der Hund nach deiner "Fernsteuerungsdemonstration" ?? Weil er Respekt vor der endlosen Reichweite von Herrchen hat, dem allmächtigen, der in jederzeit beherrschen kann ???
    Ich (und ich denke die meisten anderen hier auch) sind offen für alles und diskutieren gerne verschiedene Lösungswege, aber für mich basiert Hundeerziehung auf gegenseitigem Respekt, basierend auf Souveränität, Konsequenz, fähiger Führerschaft und vor allem Vertrauen - ein Hund, der mich ernst nimmt, tut dies auch auf 100 m Entfernung !!

    Gruß, staffy

    Übrigens: Stufe 15 beim Innotek und "angefangen unangenehm zu werden" - das möchte ich gerne sehen !! Wenn du bei 8 noch nicht losläßt, dann hast du nicht viel Gefühl ...

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    "Hm, irgendwas muss doch dran gewesen sein an den alten Methoden, zumindest haben die Hunde da gespurt! "


    Ja, ja ... ;)
    Nur seltsam, daß diese ganzen "altmodischen" Hilfsmittel nicht aus dem Bereich der Hüte- Wach- oder Begleithunde - sprich Arbeitshunde - kommen, sondern vielmehr von den Hundeplätzen, wo man(n) seinen blonden, blauäugigen DSH gedrillt hat.
    Wer an Vieh arbeitet, seinen Hund im Rettungsdienst einsetzt, oder einen Sprengstoffhund trainiert, da wird man solche Methoden nieee finden - lediglich im "Hobbybereich" - seltsam, oder ??

    Gruß, staffy