Beiträge von staffy

    Wenn der Urlaub erst im Septwmber ist, dann würde ich sie sofort zu mir nehmen. Das sind noch mind. 8 Wochen, die ihr gemeinsam verleben könnt, wo es ihr besser geht als bisher. Die zwei Wochen zurück zum alten Besitzer werden ihr wahrscheinlich nicht gefallen, aber sie wird es überleben ;)

    Ansonsten würdest du sie doch auch alleine lassen, abends nicht hinfahren und am weekend nicht holen !!! Mach dir mal keine Sorgen, meist macht "Mensch" sich mehr Gedanken als Hundi.

    Gruß, staffy

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    Du wirst nur schwer einen TA finden, der das macht. Das Risiko einer Bauch-OP für den Hund, ohne die gesundheitlichen Vorteile der Kastration, das geht den meisten gegen die Ethik. Da habe ich auch Verständnis dafür, dass sie sich weigern.


    Verstehe ich so, daß sich TÄ angeblich weigern zu sterilisieren, anstatt zu kastrieren ... sicher bin ich darüber sprachlos !
    Ein TA hingegen, der die Gründe hinterfragt, sinnvoll berät und NICHT aus Bequemlichkeit der Halter kastriert -> :gut:

    Allerdings wüßte ich auch gerne wer behauptet, Kastraten würden länger leben !! Bei allen TA-Studien gilt aber zu bedenken, daß dabei nur vom TA betreute Hunde erfasst werden. Die unkastrierten, kerngesunden, die niemals zum TA gehen, werden nicht erfasst !!

    Gruß, staffy

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    Du wirst nur schwer einen TA finden, der das macht.


    Die meisten Kliniken haben damit überhaupt kein Problem !

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    Das Risiko einer Bauch-OP für den Hund, ..


    Aha, Eileiterdurchtrennen ist ein größerer Eingriff, als die Eierstöcke zu entfernen ??? Wow, was hast du für einen Hund ?? :???:

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    ..., ohne die gesundheitlichen Vorteile der Kastration ...


    Welche Vorteile ? Daß der Hund keine Hormone mehr produziert, somit der kpl. Haushalt durcheinandergeworfen wird, der Hund geruchlich zum Neutrum wird, ganz zu schweigen von den Folgen, die der Hormonentzug (bzw. Wechsel) nach sich zieht !!??

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    ...das geht den meisten gegen die Ethik. Da habe ich auch Verständnis dafür, dass sie sich weigern.


    Für die Einstellung hab ich NULL Verständnis !

    Sprachlos, staffy

    Was mich an der ganzen Diskussion hier stört ist, daß vom Einsatz des ERG´s in der „Hundeausbildung“ gesprochen wird. Wenn überhaupt, dann kann man unter vielen anderen Voraussetzungen und Bedingungen dieses Hilfsmittel zur Absicherung bei extremen Fällen, nach erfolgtem Training, .... in fachkundiger (gibt’s die in D ?) Hand einsetzen.

    Aber zur Hundeausbildung !! Sorry, da gibt es weiß Gott andere Wege !!
    Früher verkehrte ich auch in Hundeschulkreisen, wo man vollkommen selbstverständlich mit Sprüher, ERG & Co. umging. Die Halsbänder wurden verharmlost und als einfache Lösung angepriesen, weil jagen ist ja eine böse Sache, das machen Hunde ja normalerweise nicht, nein nein, da muß man hart durchgreifen und man kann ja von niemand verlangen, daß er einen jagenden Köter (welch Strafe) mit handelsüblichen Methoden (Geduld, Konsequenz & Arbeit) erzieht.

    Die letzten Jahre bin ich viel herumgekommen, war bei verdammt vielen verschiedenen Trainern, etc. . Ich hab Hunde gesehen, die den Rest ihres Lebens unvermittelbar hinter Gittern verbringen müssen, weil man leider im falschen Moment gedrückt hat (huch, ein leichter Stromreiz und der Hund fällt das Kind an – komisch).
    Und wenn ich eins dabei gelernt habe, dann, daß man einen Hund mit dem erziehen kann, was Gott einem mitgegeben hat. Zu einer vernünftigen Ausbildung bedarf es NULL an Hilfsmitteln wenn, ja wenn man sich den seinen Anforderungen und Möglichkeiten entsprechenden Hund anschafft und Willens ist, mit diesem ernsthaft zu arbeiten. Es geht, ist gar nicht so schwer und das Ergebnis ist unbeschreiblich schön, glaub mir !!

    Gruß, staffy

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    Kastration vor der 1. Läufigkeit wurde das Risiko verschwinden lassen
    Kastration zwischen 1. und 2. Läufigkeit würde es um 83% mindern und nach der 2. Läufigkeit wäre da garkeine Risikominderung mehr nach der Kastration...

    Frag sie mal bitte, wo sie die Zahlen her hat ... die Studie würde mich interessieren !!

    Kurze Antwort zu deiner Frage: Die Gegenüberstellung von "kann evtl. Krebs bekommen (der aber auch später operabel ist)" und "wir amputieren die Eierstöcke, riskieren bei einem gesunden Hund eine OP, nehmen dem Hund die wichtigen Hormone, machen ihn zum Neutrum mit allen Folgen" sagt doch eigentlich alles. Die Möglichkeit zu erkranken steht in keinem Verhältnis zu der Schwere des Eingriffs bei einer Kastration.

    Gruß, staffy

    Ich hatte ähnliche Unterhaltung mal mit einer Gassigängerin im TH. Sie ging seit Jahren mit einem älteren, liebenswerten Hund spazieren. Sie hätte ihn so gerne ganz genommen, ging aber Vollzeit arbeiten und wollte dem Hund die 6 Stunden Einsamkeit nicht zumuten. Heute leben die Zwei glücklich zusammen .. meine Antwort damals war:

    Der Hund liegt 23 Stunden hier im Zwinger und wartet auf dich, meinst du nicht mit "nur" 6 Stunden warten wäre er mehr als glücklich ??

    Fahrt ins nächste TH, meist entscheidet man intuitiv richtig, geht mit dem Hundi spazieren, freundet euch an ... seine eigene Familie zu haben ist ein paar Stunden alleine sein ohne Zweifel wert ;)

    Gruß, staffy

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    nee mein freund besucht noch! keine da wir erst wollen dass sie sich an uns gewöhnt..


    Wer auch immer dir das erzählt hat .... vergiß es. Sofern ihr den Hund nicht erst zwei Tage habt: Ab in die Welpengruppe, der Kleine braucht Spielkameraden, er muß sich unter seinesgleichen ausprobieren, auch eine Beißhemmung muß erlernt werden - woher soll er jetzt wissen, daß er euch weh tut ?

    Gruß, staffy

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    ... alle hunde im stall beissen sich untereinander.


    Wird das einfach so akzeptiert ???? Warum nimmst du deinen Hund überhaupt noch mit in den Stall ? Wenn ich meine regelmäßig mit an einen Ort schleppen würde, wo sie angeknurrt oder gar gebissen würden (wobei ich das niemals machen würde), dann würden sie anderen mit Sicherheit nicht mehr freundlich begegnen und mir definitiv nicht mehr vertrauen !

    Warum meidest du nicht alle negativen Erlebnisse ??

    Gruß, staffy