Was mich an der ganzen Diskussion hier stört ist, daß vom Einsatz des ERG´s in der „Hundeausbildung“ gesprochen wird. Wenn überhaupt, dann kann man unter vielen anderen Voraussetzungen und Bedingungen dieses Hilfsmittel zur Absicherung bei extremen Fällen, nach erfolgtem Training, .... in fachkundiger (gibt’s die in D ?) Hand einsetzen.
Aber zur Hundeausbildung !! Sorry, da gibt es weiß Gott andere Wege !!
Früher verkehrte ich auch in Hundeschulkreisen, wo man vollkommen selbstverständlich mit Sprüher, ERG & Co. umging. Die Halsbänder wurden verharmlost und als einfache Lösung angepriesen, weil jagen ist ja eine böse Sache, das machen Hunde ja normalerweise nicht, nein nein, da muß man hart durchgreifen und man kann ja von niemand verlangen, daß er einen jagenden Köter (welch Strafe) mit handelsüblichen Methoden (Geduld, Konsequenz & Arbeit) erzieht.
Die letzten Jahre bin ich viel herumgekommen, war bei verdammt vielen verschiedenen Trainern, etc. . Ich hab Hunde gesehen, die den Rest ihres Lebens unvermittelbar hinter Gittern verbringen müssen, weil man leider im falschen Moment gedrückt hat (huch, ein leichter Stromreiz und der Hund fällt das Kind an – komisch).
Und wenn ich eins dabei gelernt habe, dann, daß man einen Hund mit dem erziehen kann, was Gott einem mitgegeben hat. Zu einer vernünftigen Ausbildung bedarf es NULL an Hilfsmitteln wenn, ja wenn man sich den seinen Anforderungen und Möglichkeiten entsprechenden Hund anschafft und Willens ist, mit diesem ernsthaft zu arbeiten. Es geht, ist gar nicht so schwer und das Ergebnis ist unbeschreiblich schön, glaub mir !!
Gruß, staffy