Gib mal in der Suchfunktion "Kastration" ein, eines der am häufigsten diskutierten Themen hier, da findest du zig Meinungen und Lesestoff für 3 Wochen ... ![]()
Gruß, staffy
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Gruß, staffy
ZitatWas mir auch aufgefallen ist: Praktisch alle Hunde der Sorte "der tut nix" gehorchen zu 99% NICHT.
Das ist ja der Grund warum sie rufen, sie können das Vieh nämlich gar nicht zurückordern ... sieht hier genauso aus ! Ich bleib dann (wenn ausweichen unmöglich) gerne stehen und warte drauf, daß die Leute ihre Hund eingefangen haben - immer wieder traurig amüsant.
Gruß, staffy - die jetzt immer Kampfstiefel zur Abwehr trägt ![]()
Neben vielen anderen, teils ja von Silke genannten Problemen, vergessen viele eins (bzw. wissen es einfach nicht):
Mit Erreichen der Pubertät beginnt die Produktion von Östrogenen und Testosteronen. Dieser Hormonschub, der Zeitgleich mit Erreichen der genetisch vorgegebenen Körperform (skelett-bezogen) erfolgt, bewirkt, daß sich die Wachstumsfugen schließen, der Hund ein stabiles Skelett bekommt und ab dann nur noch Muskeln aufgebaut und Sehnen und Bänder verstärkt werden - der Hund wird zum Hund, geht in die Breite.
Fällt dieser Hormonschub weg, wächst der Hund über die Idealgröße heraus, teils mit fatalen Folgen. Die Wachstumsfugen schließen sich zu spät, Gelenke werden nicht perfekt ausgebildet, das kpl. Herz- Kreislaufsystem ist nicht auf diese Größe Hund ausgelegt ... Frühkastraten haben fast immer gesundheitliche Probleme !!
Hier gibts einen Rotti, Frühkastrat, der ist sage und schreibe 6 !! cm größer als der Rest seiner Familie. Ein schlacksiger, ungelenker Hund ... nicht der typische kompakte Rüde ... traurig !
Den gleichen Effekt sieht man immer sehr deutlich bei Pferden: Während der Hengst kompakt und muskulös ist (der klassische Hengsthals), sind Wallache meist größer, ungelenker und im Umgang "tranfunzelig". Ich liebe gerade Hengste, wahre Charaktere, die- wenn einmal zusammengerauft - 1000% verlässliche Kameraden sind.
Gruß, staffy
ZitatUnd gib acht, dass Murphy nicht auch noch bei Dir zuschlägt!
Zwei Patienten reichen.
(...ist ausserdem doof, wenn die Pflegerin auch krank ist
)
Ja ja, während Chica tapfer die Treppen steigt muß dem Herrn natürlich geholfen werden (rechte Hand ist aber auch ungünstig, tztztz), aber Quad fahren und Bierflasche öffnen geht komischer Weise ![]()
Ein Freund sagte auf mein "Männer sind Memmen" mal:
Nee nee, wir sind nich leidender, uns trifft es nur immer härter ! ![]()
Um Ausreden sind se ja nie verlegen, die Kerle ...
Grüßle, staffy
Zum Glück ist sie ein sehr tapferer, artiger Patient und braucht weder Kragen, noch "Schutzkleidung". An die Wunde geht sie nicht dran, nicht mal drübergeleckt wird. Ein bisschen mitgenommen sieht sie schon aus, schmerzt wohl ein wenig beim Laufen ... aber natürlich wird sie überall bedauert und als Patient darf man sogar mit auf die Couch ![]()
Leider hab ich die Löcher erst entdeckt, als ich sie ins Auto gehoben hab. Die Begegnung ging so schnell und zuerst war auch nix zu sehen - da ging ich noch davon aus, der hat nur geknurrt und sie "angestubst". Die Besitzerin meinte noch, der ist halt ein bisschen rüpelhaft !!! Hätt se auch gleich sagen können, blöde Kuh.
Hätt ich gleich mitbekommen, daß das Viech gebissen hat, dann hätt ich mich vergessen ..
Leider sind die mir zum ersten Mal begegnet, scheinen nicht von hier zu sein. Aber sollte ich sie nochmal treffen werde ich ihr sagen, was ihr liebes Hundchen gemacht hat und ihr nahelegen, ihren Hund in Zukunft anzuleinen ... so ein Erlebnis braucht kein Hund.
Krankenpflegerische Grüße, staffy
Dank ungeschicktem Freund, der sich "auffe Arbeit" nen Schraubendreher ins Handgelenk gerammt hat, hab ich nu ein Lazarett zuhause eingerichtet ... Murphy´s Gesetz :|
Kann ich dir meine zwei auch mal ur Urlaubsbetreuung bringen ?? Couch, nette Gesellschaft und Gourmet-Barfen - was will Hund mehr ![]()
Hach, ich find den ja sooo goldig ... ![]()
Frierende Grüße, staffy
Was für ein sch... Wochenende ! Da herrschen endlich sommerliche Temperaturen und man wandert fröhlich mit den Hundis durch die Gegend ... da treffen wir auf eine Gruppe Leute mit ihren Hunden. Alle recht fröhlich marschierend, die Hunde tobten herum und als man mir zurief : „Laß deine ruhig laufen, die tun nix !“ hab ich denn, an das Gute im Menschen und an seine Kenntnis über den eigenen Hund glaubend, meine zwei laufen gelassen. Mit welchem Ergebnis ???
Der Schäfermix stürzte sich ungebremst auf meine kleine Chica und biß ihr in Rücken/Oberschenkel !
Zum Glück stand ich unmittelbar daneben und konnte sofort dazwischen gehen – somit endete unser Wochenende bei unsrer guten Freundin Anne auf dem OP-Tisch und mit ein paar Klammern im Fell.
Mann war/bin ich sauer, vor allem, weil es bereits das zweite Mal war, daß Chica von einem „Der tut nix und zu Hündinnen ist der ganz toll!“ gebissen wurde. In Zukunft werde ich JEDEM fremden Hund aus dem Weg gehen und auf die Beteuerungen, daß ihr Hund doch wirklich „nur spielen“ will, nicht mehr herein fallen – nicht auf Kosten meines Hundes. Wir halten uns da lieber an die bekannten, befreundeten, 100% verträglichen Hunde ...
Immer wieder traurig, wie wenige Leute ihre eigenen Hunde einschätzen können (oder einfach nur dämlich sind). Der Besitzerin hätt ich am Liebsten auch ein Loch ins Fell gerissen *grrr *
Hochaggressive Grüße, staffy
Für mich keine Frage, ich würde die Hundeschule wechseln !!
Hunde sind hochintelligente Wesen, Sozialkontakt das Wichtigste für sie. Einen Hund 3 Wochen zu ignorieren ist Tierquälerei. Ich entziehe dem Hund das, was uns zwei eigentlich verbindet, ich grenze ihn aus, laß ihn alleine, eine größere Strafe gibt es nicht.
Es gibt kaum eine bessere Methode, um die Bindung zu ZERSTÖREN !!
Warum kommen wohl Hunde, obwohl sie geschlagen und mißhandelt werden wieder angekrochen ??? Weil der Familienverband, der Sozialpartner überlebenswichtig ist und ein isolierter Hund seelisch verkümmert. Welcher Trainer auch immer so einen Tipp gibt, dem gehört jegliche Lizenz entzogen !!!
Ignorieren wende ich an, wenn mein Hund meint, er müsse im Café nerven, anstatt sich hinzulegen, oder wenn ich fernsehe und er ein Spielzeug anschleppt. Aber selbst dann gilt das nur kurz und dieses "Ich hab ihn den Rest des Tages ignoriert !" ist wiedereinmal typisch menschlich und nicht weiter gedacht ... kein Tier ist "beleidigt oder nachtragend".
Wenn man die Bindung stärken will, dann geht das primär über soziale Kompetenz !! Ich muß meinem Hund ein würdiger, Sicherheit gebender Anführer sein, souverän und berechenbar, sein Fels in der Brandung.
Wäre mal interessant zu wissen, wie die Trainerin auf diese Idee kommt, wer sich soetwas ausdenkt.
Gruß, staffy
Auch bei Hunden gilt: Drüber reden, erklären und dann Schwamm drüber ![]()
ZitatIch hab das als gewaltfreie Erziehung bei Hunden beigebracht bekommen und es schien mir aus meiner Sicht auch immer plausibel.
Wo ist die Logik, was soll der Hund dabei lernen ??
Ich betrachte das Hundkörbchen als wichtigen Platz für den Hund. Hierhin kann er sich jederzeit zurückziehen, hat seine Ruhe, muß andererseits auch auf Kommando dort bleiben, ... aber niemals würde ich auf die Idee kommen, ihn da rauszuschmeissen - warum ??
Meine dürfen generell nicht auf Bett oder Couch, nur in absoluten Ausnahmen. Dann genießen sie den Moment und schleichen sich auf "ab" sofort runter - alleine drauf ? Würden sie nie machen. Oder gar anknurren ? Never.
Wenn mein Hund das macht, dann läuft einiges anderes schief. Aber mit "wenn ich den Platz haben will dann krieg ich den" werde ich nicht zum verständlichen, souveränen Führer, den der Hund akzeptiert !!
Gruß, staffy
Mal ganz ruhig ! Das eine hat mit dem anderen überhaupt nix zu tun und bitte, dreh weder deinen Hund auf den Rücken, noch schubs ihn aus seinem Korb - damit machst du dich nur absolut unverständlich und unberechenbar für deinen Hund.
Gehen wir mal davon aus, bei euch herrscht ansonsten halbwegs Einigkeit, der Hund hat klare Regeln und befolgt diese.
Aus Hundesicht ist es etwas vollkommen normales, das Beute - egal ob Futter oder Spielzeug - ihm gehören und ihm das niemand streitig zu machen hat. Als Welpe hat er sich bereits durchgesetzt und genau dieses geübt, selbst Mama hätte ihm nie etwas weggenommen - Hundeehrensache.
Bei uns sieht das etwas anders aus. Wir möchten einen Hund, der sich alles abnehmen läßt, vor allem gefährliche, giftige oder verbotene Sachen. Dies mußt du dem Hund aber erst einmal beibringen !!
Manche Hunde rücken alles von alleine raus, andere haben sich als Welpe durchschlagen müssen und haben ein anderes Verhältnis zu "meins".
Bau langsam im Spiel ein Tauschgeschäft auf, gib ihm was, nimm es ihm im Spiel weg, lob mega für das abgeben, gib es sofort wieder, spiel weiter, ... er muß lernen, daß du ihm nicht einfach was wegnimmst, sondern es ihm auch wieder gibst (oder was besseres). Laß ihn kleine Dinge apportieren und tausch gegen Futter ... da gibt es 1000 Möglichkeiten. Aber bleib immer ruhig dabei, kein Schreien kein Zwang.
Dies hättest du eigentlich von Anfang an üben sollen. Halte ihm ein z.B. Schweineohr hin, laß ihn dran knabbern, aber laß nicht los...
Viele kleine Dinge, immer mal wieder zwischendurch geübt. Und räum alles andere, was er nicht haben darf aus dem Weg. Schleppt er was anderes weg, ignorier es ...
Gruß, staffy