Beiträge von staffy

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    Ich habe eine vor der 1.Läufigkeit kastrierte Hündin.
    Sie verhält sich territorial, ein Problem wegen dem ja auch gerne mal Rüden kastriert werden.


    Das Verhalten kann allerdings an der Kastration und dem damit erhöhten Testosteronspiegel liegen, ist nachweislich erforscht und bestätigt.

    Rüden gewöhnen sich das streunern, sofern es territorial bedingt ist, nach einer Kastration ab (ausser, es war ein gefestigtes Verhalten), Hündinnen beginnen oft nach einer K. ihr Revier zu vergrößern und zu verteidigen.

    Gruß, staffy

    Moin Silke,
    das war weder herablassend noch arrogant gemeint, schade, wenn es so rüberkommt ... war nicht in meinem Sinne.

    Ich find es nur immer wieder sehr bedauerlich, daß Hundehalter hier Fragen zu sehr wichtigen, ernst zu nehmenden Themen stellen und Antworten von usern bekommen, die jenseits von gut und böse sind.

    Ein ähnlicher Effekt, wie bei unqualifizierten Hundetrainern ... man glaubt aus Unwissenheit was einem erzählt wird und macht alles nur noch schlimmer.

    Zumal eine Kastration immer noch als selbstverständlicher "mal eben" Eingriff betrachtet wird und einige nicht zu begreifen scheinen, wie komplex dieses Thema ist - mir immer wieder unverständlich, wie lernresistent manche sind !!

    Sollte nicht überheblich sein, sondern nur zum Nachdenken anregen, nicht alles zu glauben, was hier geschrieben wird.

    Friedliche Grüße, staffy

    Wie ja schon richtig geschrieben, Timing ist alles !! Reagieren muß man, BEVOR der Hund geistig abwesend ist. Steigert er sich erst einmal darein, dann kannste jegliches Training und Aufmerksamkeit bekommen vergessen.
    Deshalb gilt: Mit genug Abstand beginnen, immer im "Wohlfühlbereich" bleiben, schrittweise rantasten und wenn´s eskalliert (zu enger Weg, plötzlich auftauchender Hund, ...) dann Augen zu und kommentarlos dran vorbei.

    Training heißt aber immer und überall ! Also nicht nur, wenn der Feind auf der Bildfläche erscheint, sondern auch ohne Ablenkung. Meist hat man viel mehr Probleme oder Mißverständnisse, die aber nicht so ins Gewicht fallen, weil sie nicht so unangenehm sind. Gerade mit unsicheren Hunden muß man sehr geradlinig und konsequent umgehen.
    Überlegt euch mal, was passiert, wenn ihr mit dem Auto zu eurer Lieblingswanderstelle fahrt !! Klappe auf und ?? (oder geht das Gekläffe und Gewinsel schon vorher los ?)
    Wartet der Hund artig auf sein Kommando zum Aussteigen, bleibt er dann am Auto stehen und erwartet eine Reaktion von euch ? Oder springt er raus und hechtet los ? Das sind so simple Kleinigkeiten, die dem Hund aber ziemlich deutlich machen, daß er seine Entscheidungen selbst trifft, auf euch gar nicht zu warten braucht. Das er artig wartet, wenn ich seinen Ball in der Hand habe, keine Frage, aber ich will doch einen Hund, der auf MICH hört, mit MIR kooperiert und von dem MEINE Entscheidungen akzeptiert werden !?
    Wenn ich all dies ständig im Alltag trainiere, auch keine Kleinigkeiten durchgehen lasse (später kann man die Zügel wieder lockern), dann funktionieren auch die Begegnungen besser. Wenn ich ansonsten 5 mal vergeblich rufe und nix passiert, brauch ich meinen Hund am Radler gar nicht abrufen. Folgt bei nicht befolgen meines Kommandos aber immer eine Konsequenz, nimmt der Hund bereits mein erstes "Lass es" ernst.

    Allerdings muß ich mir meine "Leadership" auch würdig verdienen !!!

    Und bitte: Aufmerksamkeitstraining erst unter Ablenkung üben, wenn es im stillen Kämmerlein zu 100% sitzt !!

    Grüße, staffy

    Mal ganz allgemein in die Runde gefragt:
    Gibts hier irgendwen, der WIRKLICH Ahnung von dem Thema hat, diesen Fachbereich kennt, sich regelmäßig fortbildet, Studien, Befunde, Untersuchungen, medizinische Fakten, ... kennt ????

    Wäre bestimmt aussagekräftiger als "hab ich mal gehört/gelesen", "meine haben sich nicht verändert", "die leidet nicht", ... (kennt jemand einen Hund mit kupierten Ohren, der sich charakterlich geändert hat oder leidet ?? - könnte man doch auch wieder erlauben, oder ?)

    Infosuchende Grüße, staffy

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    hier ist die heu-fraktion unter den bauern echt geschrumpft, die meisten machen silage....


    Haste keinen Bauern, der dir Heusilage machen kann ?? Ich füttere seit Jahren nix anderes, ist das beste Futter: absolut staubfrei, nicht geschnitten, kannste draussen lagern, ... fressen meine super gerne und qualitativ besser als Heu.

    Gruß, staffy

    Meine Zwei haben die Order, den Weg nicht zu verlassen. Getobt wird nur auf frisch gemähten Wiesen, hohes Gras und Felder sind absolut tabu. Gebuddelt wird an Stellen, die eh bald gepflügt werden - nie auf Weiden, ein bisschen Rücksichtnahme und gegenseitiges Verständnis sollte selbstverständlich sein.
    Ich könnte mich auch gnadenlos über die Deppen aufregen, die ihre Köter durch mein Pferdefutter laufen lassen. Ein Hundehaufen im Siloballen und ich kann den kpl. Ballen entsorgen ... :kopfwand:

    Was denkt man sich eigentlich dabei ? Im eigenen Vorgarten findet man´s doch auch unmöglich !!

    An Wochenende ist Sonne gemeldet, ich hoffe, dann bekomme ich genug Futter rein, um den Winter ohne Zukauf zu überstehen ... mein Mitgefühl an die Vollerwerbslandwirte, die jammern nicht unbegründet.

    Ländliche Grüße, staffy

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    Wenn sie schwanger sind ...???? Davon war bei mir überhaupt nicht die Rede! Oder kann ich seit neuestem durch Kastration oder Sterilisation schwanger werden? Wäre mir neu.

    Gebe Dir daher die :kopfwand: zurück.


    Erkläre ich dir gerne genauer :D

    Wenn "man" schwanger ist, dann verändern sich der Hormonstatus und hat physische, wie auch psychische Auswirkungen - da sind wir uns doch bestimmt einig, oder ??!!
    Wenn "man" kastriert wird, also die Körperteile entfernt werden, die vorher die Hormone produziert haben, dann heißt das bei z.B. einer Hündin, die Östrogenproduktion wird eingestellt und die Testosteronproduktion erhöht - was glaubst du wohl, hat das für Auswirkungen, wenn der Hormonstatus dermaßen durcheinandergerät !!??

    Jetzt verstanden ???????

    Gruß, staffy :D

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    Frage mich gerade, ob Menschen nach einer Kastration/Sterilisation auch verändern? Ich finde diese Vermutung bei Mensch und Hund quatsch!


    Womit du bestätigst, daß du NULL Ahnung von dem Thema hast !! Was passiert denn bei Hund und Mensch, wenn sie schwanger sind, keine Hormonänderung ??? Nach deiner Aussage ja nix !! :kopfwand:

    Das Problem Strassenhunde wäre viel einfacher zu lösen, wenn die Hunde nicht KASTRIERT, sondern STERILISIERT würden. Denn dann würde die Rudelbildung bleiben, die Reviere wären besetzt und es gäb keinen Nachwuchs ... aber das ist ein anderes Thema.

    Gruß, staffy

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    ... und da hab ich halt Bedenken, dass, wenn die Kleine mal abhaut ...


    Und was ist, wenn dein Hund mal krank ist ?? Bist du dann in der Lage, ihn mal ein paar Tage unter Kontrolle zu halten, sodaß er nicht abhauen kann ??
    Sorry, aber die paar Tage 2x im Jahr, wenn man das nicht auf die Reihe bekommt ....

    Also letztendlich eine Kastration aus Bequemlichkeit des Halters (und mangelnde Aufklärung seitens des TA) !

    Zu der "nicht" Wesensänderung: Weiß irgendwer, wie sein Hund ansonsten geworden wäre ? Sind nicht 90% der Problemhunde hier (Angst, Unsicher, ...) Kastraten ??

    Gruß, staffy

    Ich würde dir raten, den Hund zurückzugeben und DIR professionelle Hilfe zu suchen !!!
    Sorry, aber bei deinen Problemen und "Angstzuständen" ist ein Hund das Letzte, was du dir anschaffen solltest. Erstmal gilt es, die eigenen Probleme in den Griff zu bekommen ... dann könntest du über einen Hund als Kumpel - nicht als mißbrauchte Waffe - nachdenken !!

    Gruß, staffy