Beiträge von staffy

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    mein Tibet (1,5Jahre alt) ist eigentlich ziemlich pflegeleicht ,nur im Garten mutiert er zu einem "Kampfhund"

    Sag mal, warum hast du einen Tibet Terrier, wenn du keinen Wachhund willst und wieso ist der Hund alleine im Garten, wenn er ihn nicht bewachen soll ??

    Meines Wissens nach schafft man sich diese Rasse u.a. zum Zwecke des Wachens an ... und deinem willst du seinen (indie Wiege gelegten Job) verbieten ??

    Fragende Grüße, staffy

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    Wie gut kann ein Hund Sichtzeichen unterscheiden ?


    Dein Hund erkennt auf etliche Meter die Körpersprache eines anderen Hundes. Ein leichtes Nasenrückenrunzeln reicht, um den Rückzug anzutreten ... der Hund kann die Sichtzeichen besser unterscheiden, als jedes verbale Komando.

    Es kommt einzig auf die Entfernung an. Deshalb hab ich alle Sichtzeichen, die ich über Distanz brauche als von Ferne erkennbar gewählt und für Kommandos, die eh aus nächster Nähe gegeben werden, kleinste Gesten.

    Wenn der Hund das Kommando gelernt hat, dann reicht ein Augenzwinkern oder eine Faust vollkommen aus - Betonung auf GELERNT HAT. ;)

    Gruß, staffy

    Ich hab das große Glück, daß eine meiner besten Freundinnen selber TÄ ist. Ich bin oft bei ihr in der Praxis, fahr gemeinsam mit ihr zu TÄ Fortbildungen und sie ist generell der Typ Dr. Doolittle - immer für die Viecher da, jedem wird geholfen und wenn es nachts um 2 Uhr ist.

    Wichtig für mich bei einem TA ist, daß er seine Grenzen kennt, nur behandelt, wenn er sich sicher ist und ansonsten an kompetentere Kollegen verweist. Fürs "Spezielle" habe ich eine sehr gute Gemeinschaftspraxis gefunden, wo oft die Meinung eines zweiten Kollegen eingeholt wird und bis ins kleinste Detail jede meiner Fragen verständlich beantwortet wird ... da fühl ich mich dann bestens aufgehoben.

    In größere Kliniken, die meist nach Schema F, der nächste bitte - vorher Nr. ziehen - arbeiten, mache ich erstmal einen großen Bogen, schlechte Erfahrungen hab ich in der Vergangenheit genug gemacht.

    Im Zweifel immer erst nach Hause, ne Nacht drüber schlafen und dann entscheiden ...

    Gruß, staffy - die fast immer ein Lazarett zuhause hat

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    ..., weil Mia an allem brennend interessiert ist, was mit Arbeit zu tun hat.


    Ja, und nun machste den Weg zum Ziel. Der Ball heißt nicht rennen, rennen, rennen, sondern er ist der Auftakt zur Arbeit, er bedeutet suchen, finden, apportieren, ... er wird Hilfsmittel zur eigentlichen Teamwork.

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    Soll ich ihr den geben und verlangen, dass sie ihn einen Moment festhält, oder wie baue ich den ersten Schritt auf?


    Hängt vom Hund ab ! Der eine nimmts sofort ins Maul, hälts (begleitet on "fest" o.ä.) und gibts auf demonstratives Handzeichen und "Aus" her. Den anderen mußt du ein wenig unterm Kinn (kein Scherz) kraulen damit ers hält, dem nächsten fällt es leichter, wenn man sich bewegt und den Hund auffordert, den Dummy mitzubringen (evtl. an einer Ecke anfassen und leicht mitziehen, kein Zergeln, nur Halten) ... schwer zu beschreiben, da ist jeder Hund anders.
    Aber fürs Aus bitte NIE am Dummy etc. ziehen. Erst Hund loben, streicheln, dann Hund festhalten und Dummy in die Hand geben lassen, keinesfalls ein Kräftemessen anfangen - aber das Problem habt ihr ja scheinbar nicht.

    Wer weiß, vielleicht wird das euer neues Hobby und ihr macht schnell Fortschritte !

    Gruß, staffy

    Ich hätte jetzt geraten, daß sie ihn zerbeißt und Abstand hält !! Aber so, umso besser !!

    Ok, ich hab hier ja nen ähnlichen Fall ... einen als Junghund totgespielten Malinoismix - beim Anblick eines Balles ist der geistig nicht mehr zurechnungsfähig. Zudem war er anfangs auch nicht in der Lage, eine Sekunde stillzuliegen, wenn Spielzeug dabei war.
    Wir haben aus diesem chaotischen, systemlosen, schwachsinnigen Ballwerfen wirkliche Arbeit gemacht. Der Ball wurde gegen einen Dummy getauscht. Toby mußte lernen liegen zu bleiben, bis der Dummy versteckt war, später hab ich ihn geworfen, heimlich einen versteckt, .... bis hin zum "Dreieck", Verweisen, auf dem Weg zum Dummy ins Platz rufen, ...

    Natürlich hat das eine Menge Zeit, Nerven und Geduld in Anspruch genommen, für Toby mehr als für mich. Anfangs gabs einmal Dummy suchen, dann hab ich ihn weggepackt - erst garnicht hochpuschen lassen.

    Man muß dann aber, egal womit, wie wo man trainiert immer richtige Arbeit daraus machen, ernsthaft auf Einhaltung der Kommandos achten und aufhören, solange noch alles korrekt ist.

    Wenn sie dir den Ball vor die Füße schmeißt, dann fang doch damit an, daß sie etwas im Maul behält und dir in die Hand gibt !

    Einen derart abgedrehten Hund kannst du nur "therapieren" indem du den Auslöser kpl. wegläßt - geht ja nicht - oder gezielt damit arbeitest und den Ball / den Dummy zur ernsten Angelegenheit machst.

    Du wirst sie eher von einem fremden Ball abrufen können, wenn dieser Part zu eurem Training gehört, sie gelernt hat, daß nur weitertrainiert wird, wenn sie hört (im Sinne von kooperiert).

    Das braucht, wie alles, viel Zeit und Übung, aber es lohnt sich !

    Du kennst deinen Hund besser, denkst du das hilft euch ?

    Gruß, staffy

    Den Käfig, ja den würde ich auch gleich wieder streichen ....

    Fürs Auto würde ich eine Transportbox empfehlen solange er noch so klein ist (wenn ers mag evtl. auch für später). Aber bei der Abholung sollte ihn jemand auf den Schoß nehmen, an die Box muß er erst gewöhnt werden. Setzt ihr ihn da gleich bei der Abholung rein, wird er sie in ziemlich negativer Erinnerung behalten (weg von Mami, erste Autofahrt, ...).
    Wichtig: Fragt, welches Futter er die letzte Zeit bekommen habt und gebt ihm erstmal das gleiche. Die Umstellung weg von Mutter und Geschwister ist anstrengend genug, da bleibt man besser erstmal beim gewohnten Futter.

    Das Nötigste hat Benny ja schon aufgezählt, alles andere wird euch immer nach 20 Uhr, oder Sonntags einfallen :D

    Gruß, staffy

    Hab mir erlaubt den Thread ins passende Thema zu verschieben.

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    Außerdem hat Schweden gerade eine Studie herausgebracht, die besagt, dass über 80 % der nicht kastrierten Hündinnen an einer Pyo sterben.


    Wer hat die gemacht, wie , wo, wann, wo zu lesen ?? 80 % - sorry, aber unglaubwürdiger gehts doch kaum !

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    Ich habs bisher in 4 Jahren nicht erlebt, dass ein gesunder Hund nach oder bei der Kastration verstorben ist.


    Ich schon ...

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    Die Tierärzte raten sicher auch nicht zur Kastr. um Geld zu verdienen,...


    Nicht umbedingt, aber TÄ haben von der Ausbildung her NULL Ahnung von Verhaltenskunde und Auswirkungen der Geschlechtshormone auf die Entwicklung - ist einfach so !

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    Aber das ist meine Meinung, nur es ist einfach wissenschaftlich belegt, dass es gewisse Vorteile bei einer Frühkastration gibt.


    Welche denn ?? Daß du dem Hund mitten in der Entwicklung ein wichtiges Hormon nimmst ? Daß du ihm die Möglichkeit, psychisch und physisch erwachsen zu werden nimmst ? Daß du ihn noch vor dem Erwachsen werden zum Neutrum machst ? Daß du in den Hormonhaushalt eines kerngesunden Hundes, mitten in der Entwicklung, gravierende Einschnitte machst, bzw. die kpl. Hormonproduktion umkehrst ?
    WAS ??

    Fragend, staffy

    Oh ja was staffiges oder so ein Knautsch-Rotti :love:

    Nach nem Zweithund suchen ist schön und grausam zugleich, ich schau ja auch immer mal wieder durch die Gitter, wenn ich im TH bin (ob zwei oder drei,...) :roll:

    Ich kann dir nur aus meiner Erfahrung sagen, treff die Vorauswahl und laß Lucy entscheiden ! Die zwei müssen ihr restliches Leben 24 Stunden miteinander auskommen, da sollte man sich wirklich mögen.
    Ich hab mich damals für Toby entschieden, weil er trotz seiner vielen Probs und der Vorgeschichte souverän war, auf alles zuging und vor nix und niemand Angst hat - was besseres konnte ich (meiner unsicheren) Chica nicht antun, sie ist viel cooler geworden, hat nun ihren eigenen Vortester und kann in Ruhe abwarten :D

    Ich find deine Überlegungen richtig, so eine Entscheidung und Auswahl braucht Zeit ... nimm sie dir und Lucy.

    Viel Erfolg bei der Suche
    staffy

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    auch ich muss mich bald mit dem thema kastration befassen, da meine kleine jetzt 3 1/2 monate ist .


    Warum mußt du ?
    Du hast einen kerngesunden Junghund, eine Hündin die du dir doch bestimmt bewußt angeschafft hast, mit allen Vor- und Nachteilen. Wieso denkst du überhaupt darüber nach ? Laß den Hund, wie er gehört, vollständig und intakt. Ich hab zwei Kastraten vom Tierschutz und würde wirklich alles dafür geben, wenn sie noch "vollständig" wären (ich weiß, daß sie dann gewisse "Probleme" nicht hätten) !!

    Gruß, staffy