Beiträge von staffy

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    roswithab: naja, weil ich schon will das er sich richtig austobt... er springt auch für sein Leben gerne durch die Wiesen und ins Wasser und so....


    Der klassische, menschliche Grundfehler !!
    Du möchtest aber doch, daß dein Hund die nächsten 15 Jahre gefahrlos und höflich frei laufen darf, oder ??!! Dann mußt du JETZT daran arbeiten, Hund an die SL und Rückruf, Abbruchkommando und Selbstbeherrschung trainieren. Abgesehen davon läßt man einen Hund, der sich nicht verläßlich abrufen läßt NIEMALS mit schleifender Leine laufen.
    Kannst du dir vorstellen was passiert, wenn der mit SL anfängt, mit anderen Hunden zu toben oder zu raufen ?? Hundsgefährlich !!

    Also: Leine dran und üben - es kann nur besser werden !! :D

    Gruß, staffy

    Ich schließ mich da Silvia an:
    Wenn du dir schon die Mühe machst und deinen Hund ausgewogen und "natürlich" ernähren möchtest, dann fütter bitte nur Fleisch von Tieren, die ein halbwegs artgerechtes Leben bis zu ihrem Tod hatten.
    Bestell bitte nicht bei diesen "Fast food Versandhäusern", wo Tiere aus Massenviehhaltung nur noch als Ware maschinell "behandelt" werden.

    Es gibt reichlich Anbieter, die Fleisch von artgerecht gehaltenen Tieren verkaufen. Einfach mal beim Schlachter auf dem Land nachfragen ... Herz, Pansen, etc. geben die alle günstig ab !

    Gruß, staffy

    Geht ihr mit dem Hund in eine Hundeschule / Welpengruppe ? Wieviel Kontakt hat er zu anderen Hunden, wie war seine Aufzucht, ....
    Die Frage ist ja ersteinmal, warum er sich den Kindern gegenüber so verhält !?
    Haben die vielleicht die erste Zeit viel mit ihm gespielt und erst jetzt Angst, wo er größer, rauher, heftiger wird ? Ich vermute eher, daß er die Kinder einfach als Spielkameraden betrachtet, von "als Rudelführer anerkennen" kann da eh keine Rede sein. Das Maximum was ihr erreichen könnt und solltet ist, daß der Hund das Kind akzeptiert und in Ruhe läßt.
    Allerdings frage ich mich, wie er dieses Verhalten so oft zeigen kann !? Je öfter er dies mit Erfolg macht (wie reagieren die Kinder wenn er schnappt ?), desto mehr wird es gefestigt. Also solltet ihr sofort ernsthaft durchgreifen, Kind und Hund erst gar nicht die Möglichkeit zu diesem Verhalten geben (ich weiß, nicht so einfach), Kontakt nur unter Aufsicht und dem Hund ganz klar zeigen, was ge- und was unerwünscht ist : verständlich, konsequent und korrekt (bitte kein Nackenschütteln oder auf den Rücken drehen !!).
    Üb bewußt mit den beiden, ruhiges Spielen ist ok, sobald er aufdreht, heftiger wird -> Auszeit, wieder runter kommen ...

    Aber ganz wichtig bei eurem kleinen Terrier: Der richtige Mix zwischen auspowern und nicht überdrehen. Terrier sind super tolle Hunde, aber keine einfachen "Mitläufer" :D

    Terrierbegeisterte Grüße, staffy

    Natürlich jagen Hunde um des Rennens Willen, die Zeiten, wo sie jagten um zu überleben sind lange vorbei. Wenn der Sinn wäre Wild zu erlegen, die Tötung und das Fressen die Motivation wären, dann würde kein Hund mehr jagen ... sie hätten ja schliesslich nie Erfolg !

    Dieses „um das Opfer tanzen und zum Spiel auffordern“ ist genau das Gegenteil. Viele glauben, der Hund wolle nur spielen, dabei ist diese Geste aus dem Jagdverhalten. Der Wolf versucht ein einzelnes Beutetier aus der Gruppe zu locken, zum Nachlaufen zu animieren – da die Fähigkeit zur koordinierten Jagd bei unseren Hunden abhanden gekommen ist, zeigen sie nur noch einzelne Sequenzen. Mit einer stehenden Katze kann der Hund nix anfangen, also versucht er sie zur Bewegung zu bringen, sobald sie läuft, geht die Jagd weiter.

    Jagdtrieb hat JEDER Hund, nur sind die Sequenzen aus dem Jagdrepertoire bei jedem unterschiedlich ausgeprägt. Mit (u.a.) der Reizangel kann man wunderbar ein Abbruchsignal und Steadyness trainieren. Keinesfalls sollte der Hund einfach nur hinterherlaufen, oder damit hochgepuscht werden. Ab und zu kann man ihm keinen Erfolg gönnen (Frust ertragen), aber grundsätzlich sollte für gewünschtes Verhalten eine Belohnung erfolgen und das Training Spaß machen. Nach gehorsamem Down darf der Hund die „Beute“ apportieren.

    Gruß, staffy

    Da kommen eine Menge ungünstiger Dinge zusammen: Die Mischung an sich ist schonmal sehr ungeschickt, dann ist dein Hund altersmäßig weder Welpe, noch richtiger Junghund, noch erwachsen, weiß also selber noch nicht so ganz, was Sache ist.
    Alles, was du beschreibst, klingt nach einem unsicheren Schnösel, der momentan noch ziemlich planlos ist. Den "jung und niedlich" Bonus hat er verspielt, richtig ernst genommen wird er auch noch nicht, man testet und probt, den einen unterwirft man sich, bei anderen ist er nur unsicher und wenn er sicherer wird, dann mobbt er scheinbar gerne oder - z.B. an der Leine - geht aus Unsicherheit und evtl. Übersprungshandlung (hin darf er nicht, also was nun) nach vorne.
    Was dieser Hund braucht, ist ein ruhiges, selbstbewußtes, souveränes Frauchen, das ihm die Richtung zeigt, ihn aus unsicheren Situationen herausholt, rechtzeitig zurückholt, aber auch in allem was richtig ist bestärkt und seine Talente fordert und fördert.
    Und das ist DEIN Problem !!!

    Mit einer Kastration, die bei dem Mix und vor allem dem Alter eh absolut sträflich ist, wirst du sehr wahrscheinlich genau das Gegenteil erreichen. Ich bin mir ziemlich sicher, daß er danach richtig unverträglich, weil noch unsicherer wäre - also bitte: Wenn du deinen Hund magst, ihm helfen willst und die nächsten Jahre einen verträglichen, ausgeglichenen Hund haben willst, laß ihn, wie er ist.

    Such dir einen guten, kompetenten Trainer, der mit dir und dem Hund draussen, an eurem Problem arbeitet. Du bist nicht alleine ;) 90% aller "Problemhunde" sind unsichere Hunde und Frauchen/Herrchen muß mehr lernen als der Hund.

    Arbeite an dir, trainiert wieder mit mehr Spaß, vergess die Leute um euch herum. Konzentrier dich auf euch beide, egal was andere sagen ... vielleicht helfen dir diese Tipps ein bisschen https://www.dogforum.de/fpost6611653.html#6611653

    Gruß, staffy

    Ich kann deine Bedenken zu 100 % verstehen, ich war in genau der gleichen Situation.

    Chica, meine "kleine Prinzessin" war Einzelhund, recht gut erzogen, mittlerweile 6 Jahre, Herrin im Hause, ging mit zur Arbeit, spielte draussen mit anderen Hunden ... ein eingespieltes Team. Ich hab lange überlegt, hatte auch neben dem "schaffst du das" den "kann ich Chica das antun" Gedanken. Ich habs getan und ich kann nur sagen:
    Eine bessere Entscheidung hätte ich nicht treffen können. Ok, Toby war erwachsen, aber auch kein großer Unterschied zu einem Welpen. Wir haben uns ziemlich schnell zusammengerauft, die zwei haben ihre eigenen Regeln, profitieren voneinander und sind draussen ein richtiges Team (Hund-Hund ist einfach was anderes als Mensch-Hund) ! Eifersüchteleien, bzw. Streit um Ressourcen hält sich in Grenzen, es gab anfangs straffe Regeln, die sich eingependelt haben. Die erste Zeit war etwas anstrengender, weil man vermehrt trainieren muß ... aber alles machbar.

    Wenn ich heute mit einem alleine gehe genießen wir zwar die Zweisamkeit und beide Hunde sind einzeln viel aufmerksamer und richtige Musterhunde, aber ich muß ehrlich sagen: Nur mit einem, da fehlt was, du glaubst gar nicht, wie langweilig nur ;) ein Hund ist !

    Im Büro, da stehen seitdem halt zwei Körbchen und Freunde werden doppelt abgeschleckt. Und glaub mir, wenn du zwei hast, die erzogen sind und eingespielt, dann überlegst du am Dritthund .. :D

    Gruß, staffy

    Wer soll sich denn um den Hund, seine Erziehung und Beschäftigung kümmern ?
    Wenn ihr 10 Stunden am Tag unterwegs seid, dann noch den üblichen Haushaltskram und alles andere erledigen müßt, wo wollt ihr die 2-3 Stunden täglich noch her nehmen, um euch um den Hund zu kümmern ??
    Nur, um Leben in der Wohnung zu haben und "was zum Kuscheln" - einen Hund aus diesen Gründen zu holen ist menschlich egoistisch und nicht im Sinne eines Hundes.

    JRT sind Spezialisten auf ihrem Gebiet, perfekte, selbständige Jäger, Powerpakete die beschäftigt werden müßen. Oder soll der Hund der Mutter gehören, die sich auch darum kümmert und ihr sein nur abends Dosenöffner und Kuschelpartner ??

    Gruß, staffy

    Zitat

    Da er so sehr andere Hunde mag, möchten wir ihm einen kleinen Spielkameraden kaufen.

    Ähm, ist das der einzige Grund, warum ihr einen zweiten Hund haben wollte ?? Da sollte ein bisschen mehr hinterstecken, zwei Hunde machen auch doppelte Arbeit, in dem Alter, wie ja schon geschrieben, sogar noch mehr.

    Hat euer Beagle sonst keine Spielkameraden ?

    Gruß, staffy