Beiträge von staffy

    Läßt sich auf die Ferne wiedereinmal schwer beurteilen. Oft ist es so, daß der eine Hund drinnen das Nachsehen hat und sich dann draussen richtig rüpelhaft benimmt. Genauso gibt es Hunde mit "Kontrollwahn", die ihren Partner ständig gängeln und nicht zu anderen lassen.
    Es kann aber auch sein, daß es dramatischer aussieht und die Zwei sich hundegerecht benehmen ...
    Wie verhält sich denn die "gemobbte" in diesen Momenten ?

    Ich würde es aber so halten, wie du es jetzt machst. Die eine abrufen, wenn es zu extrem wird. Oder laß sie bei anderen Hunden einzeln los, so kann sich jeder mal frei bewegen und der andere muß lernen, geduldig an der Leine zu warten. Wenn es absehbar ist, daß einer immer unterdrückt wird, würde ich auf jeden Fall eingreifen.

    Gruß, staffy

    Bei meinen beiden mach ich es abhängig von der Umgebung !

    Anders ausgedrückt, immer nur soweit, wie ich es verantworten kann und den Hund unter Kontrolle habe. Bin ich in einer belebten Gegend, dann ist der Abstand vom Hund zu mir geringer als der zu anderen Menschen/Hunden, bin ich in wildreichen Gegenden, dann gehen sie im Umkreis von 10 m.
    Ist es aber mittags, gemähte Weiden und zu überschauende Gegend, dann können sie auch mal Kreise von 100 m ziehen ...

    Bis zu einem gewissen Abstand reicht ein leises "durch die Zähne pfeiffen" um ihre Aufmerksamkeit zu haben, ists weiter weg muß ich halt auf den Fingern pfeiffen (wobei ich da echt noch den ultimativen Tipp brauche :???: ).

    Gruß, staffy

    Zitat

    z.b. ein gezerre an der leine und scharfe pfuis und aus und nein und was es sonst noch alles gibt.


    Mein Vorschlag wäre ein freilaufender Hund, ein sehr aufmerksamer Hundehalter, "Nein" und Lob im richtigen Moment und zur Absicherung, wenn sie denn wirklich ungeeignete Sachen frißt, ein MAULKORB !!
    Das wäre die sanfte Art an dem Problem zu arbeiten und dem Hund ungefährlichen Freilauf zu gönnen ...

    Friedliche Grüße, staffy

    Zitat

    sie trägt ihn nur noch aus phsychologischen gründen (ohne würde sie wieder in ihr altes verhalten reinfallen)

    Mit anderen Worten: Lerneffekt = Null !!
    Haste dir mal Gedanken gemacht, warum sie nur mit Sprayer hört !!???

    Julia, tu dir und deinem Hund einen Gefallen und gewöhne ihr auf andere Art und Weise dieses Verhalten ab. Bedenke bitte, daß es aus Hundesicht eine absolut freundliche, unterwürfige Geste ist ! In dieser Situation den Hund (der ja scheinbar eh unsicher ist) noch mit einem Sprühstoß zu erschrecken ... ohne Worte ... kannste dir selbst beantworten.

    Das einzige was euch hilft ist, daß sich die Leute demonstrativ gegen den Hund richten, verschränkte Arme, leicht nach vorne beugen, Hund anschauen ... wenns geht ein Sitz sagen und in der Sekunde wo sie sitzt loben, loben, loben (nicht zu aufpuschend, sie soll ja sitzen bleiben) ! Normalerweise sollte das in den Griff zu bekommen sein, ausser sie ist eine Mischung aus unsicher, unterwürfig und hektisch ... dann würde ich erstmal beginnen, den Hund ruhig und selbstsicherer zu trainieren.

    Gruß, staffy

    Wenn das bei der 5 m Leine alles "perfekt" klappt, dann wechsel zur 10 m Leine ! Er sollte aber nie in die Leine laufen, Sinn ist ja, daß sie generell locker am Boden schleift und du ihn rein verbal / körpersprachlich korrigieren kannst.
    Je nach Erfolg steigerst du die Ablenkung und den Abstand, den dein Hund zu dir hat. Wenn er jetzt auf z.B. 3 m bei dir bleibt, wenn ein fremder Hund 50 m weg ist, dann ist dein nächstes Ziel die 3 m einzuhalten, wenn der fremde Hund auf 20 m an euch rankommt, dann das ganze, wenn dein Hund 7 m von dir weg ist, ...
    Üb ein Stopp/Abbruchkommando, sowie den Rückruf. Wenn möglich trainier auch mit anderen Hunden - deiner muß bleiben, der andere wird abgerufen, einer muß abliegen, der andere darf den Ball etc. holen, ...
    Alles, wobei dein Hund lernt, sich zurückzuhalten und auf deine Freigabe zu warten - nicht nur, weil ein gut erzogener Hund höflicher ist, es kann auch sein Leben retten !!

    Zur SL im Spiel: Ich würde es nicht machen, zumal ich Hunde erlebt hab, die sich verheddert haben und dann in Panik um sich bissen ...

    Gruß, staffy

    Bei euch scheint einiges schief zu laufen ... danke, daß du nach Hilfe suchst und etwas unternehmen möchtest - ist ja bei den wenigsten der Fall !

    Leo ist ein Tibet Terrier, oder ? Hast du dich mit dieser Rasse beschäftigt, sind dir ihre Eigenarten und ihr Verhalten bekannt ?

    Was der Hund deiner Beschreibung nach zeigt, ist ängstliches Meideverhalten, Abwehrschnappen und absolute Unsicherheit. Irgendetwas, ob bewußt oder unbewußt ist zwischen Hund und Freund passiert und das in einem ungünstigen Alter. Hinzu kommt ein nicht gerade begeisterter Freund, der durch sein mangelndes Interesse (verständlich) nicht zur Verbesserung der Situation beiträgt !
    Da du nach Monaten immer noch solche Probleme "wir müssen viel mit ihm schimpfen," hast, kann ich dir nur dringenst einen kompetenten Hundetrainer/in empfehlen, der vor Ort hilft.

    Vielleicht können dir hier die ortsansässigen einen guten empfehlen, ich kenne leider niemand kompetentes aus Berlin ...

    Gruß, staffy

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    Ein Problem ist: Das jeder Polizist wenn er meint das da Pit drin ist den Hund beschlagnamen kann.


    Ich bin selber oft und gerne in NL. Bin gestern erst aus strahlendem Sonnenschein vom Strand in dieses Sauwetter hier wiedergekommen ...

    Nur was ich nicht verstehe: Meinen Hund nimmt man mir nur über meine Leiche weg !! Sollte mich jemand ansprechen, hätte ich binnen 2 Stunden (größer is das Land ja nu nich :D ) die Grenze passiert. Und würde ich da wohnen, hätte ich (bedauerlicherweise) keinen derartigen Hund ...

    Gruß, staffy - die sofort einem Staff aus NL Asyl gewähren würde

    Übrigens bin ich mit meinem Staffmix noch nie in NL angesprochen worden, hab aber auch noch keinen derartigen Mischling dort getroffen !!

    Namen nennen wäre Rufschädigung, daher nur mal so in den Raum geworfen:
    Es gibt einige deutsche Tierheime, die Anlagehunde nach einem Jahr Tierheimaufenthalt konsequent einschläfern !!! Dies ist in Tierschutzkreisen bekannt, wird aber vollkommen unter den Tisch gekehrt.

    Das ich mit den Verordnungen in D und der Art und Weise in NL in keinster Weise einverstanden bin und keinem der Verantwortlichen allein im Dunkeln begegnen möchte (ich würde mich vergessen), ist selbstverständlich. Allerdings frage ich mich immer wieder eins:

    Dieses Gesetz in NL besteht seit einigen Jahren !! Was um alles in der Welt sind das für Menschen (obiger Statistik nach ja über 1000 in den letzten Jahren), die das Leben eines Hundes in Kauf nehmen und einen Pitbul nach NL einführen ??? Über das Gesetz an sich brauchen wir hier nicht diskutieren, aber für diese Art von Hundehalter habe ich NULL Verständnis !!

    Gruß, staffy

    Wow, Weimaraner / Berner, wie kann man denn so eine Mischung zulassen ?? :schockiert:
    Mich würde erstmal interessieren, warum ihr euch für diesen Mix entschieden habt ?? Die beiden Rassen könnten unterschiedlicher nicht sein und gewöhnlich hat man andere Ansprüche als Berner Fan, denn als Weimi Fan !! Wofür wolltet ihr den Hund haben, für welche Aufgabe war er gedacht ??

    Jagdtrieb zeigt JEDER Hund, wann und wie ist bei jedem unterschiedlich. Bereits im zarten Welpenalter werden Elemente der Jagd geübt, jegliches hinterherlaufen oder schütteln ist jagen.
    Wichtig ist nur, den Hund von Beginn an kontrollieren zu können. Gewöhnlich hat jeder Junghund einen Punkt, an dem er umweltsicher wird, will heißen, er läßt sich zurückfallen, läuft mal weiter vor, ... er klebt eben nicht mehr an Mami´s Rockzipfel, sondern erkundet auf eigene Faust seine Welt. Spätestens an diesem Punkt (meist ca. 4 Monat) gehört der Hund an die Schleppleine. Jegliches Aufnehmen einer Wildspur wird verboten, verlassen des Weges etc. ohne Erlaubnis ist tabu, weder Vögel, noch Katzen, Hasen, ... werden gejagt, gemeinsame Spaziergänge nur mit nichtjagenden, gut erzogenen Hunden.
    Sicher fällt es manchmal schwer das „arme Hundi“ nicht einfach frei laufen und spielen zu lassen (dafür gibt’s eingezäunte oder ablenkungsfreie Plätze), aber ein paar Monate konsequent durchgezogen und man hat einen Hund, der den Rest seines Lebens alle Freiheiten genießen darf !

    In dieser Zeit sollte ganz besonders ein Abbruchsignal / Steadyness trainiert werden. Sich selbst zurückzunehmen, liegenzubleiben, abzuwarten ist für jeden Hund schwer, umso wichtiger das entsprechende Training. Viel zu viele vernachlässigen diesen Part !

    Ansonsten, wie ja meine Vorredner auch geschrieben haben: Sinnvoll beschäftigen und den Hund auslasten. Mäuse jagen eignet sich hervorragend dazu und hat einen enormen Vorteil: Der Hund konzentriert sich auf den Boden vor sich und scannt nicht die Umgebung.

    Gruß, staffy