Beiträge von staffy

    Du redest von einem 12 Wochen alten Welpen !!?? Setz dich mal in Ruhe hin, trinkt dir nen Kaffee, übe dich in Geduld, Verständnis und Ruhe ... und überleg dir mal, wie du mit 3 Jahren warst ! ;)

    Als kleine Hilfe:

    Zitat

    Hund sein ist nicht einfach
    Jeder von uns, der einen Hund hat, hat ihn zu sich genommen, um einen Partner fürs Leben zu haben. Einen Begleiter, der mit einem durch dick und dünn geht. Der loyal und zu allen Schandtaten bereit ist, uns versteht, wenn wir Stress oder Kummer haben und sich jederzeit der Lebenssituation anpasst.

    Haben wir nicht alle den weltbesten Hund ?

    Warum machen es sich dann viele so schwer ? Sollten wir nicht die intelligentesten Wesen dieses Planeten sein, unsere Hunde verstehen und jeden ihrer Schritte voraus ahnen können ? Machen wir nicht alle dieselben Fehler und wissen erst später, daß der Hund auf dem richtigen Weg war, es vorher gewußt hat ? Hunde sind so einfach zu durchschauen, weil sie ehrlich, direkt und vollkommen frei von menschlichem Denken sind. Fängt es nicht schon bei der Welpenerziehung an ? Eine Hündin wird ihre Welpen an einem sicheren Ort aufziehen. Sie können sich frei bewegen, spielen, lernen und müssen lediglich die klaren Regeln des Rudels befolgen.
    Zieht der Welpe in unsere Wohnung ein, besteht sein Leben schlagartig aus 100en von Tabus. Kauknochen sind zum Spielen da, anknabbern des teuren Designerschuhs hingegen (aus dem selben Material) löst bei uns nur einen Schrei der Entrüstung und ein scharfes "NEIN" aus. Wie um alles in der Welt soll ein wenige Wochen alter Hund den Unterschied verstehen ? Natürlich, dem Hund müssen von Anfang an seine Grenzen aufgezeigt werden. Ein Hund hat zu gehorchen und seinen Menschen zu respektieren, er muß wissen, wer Herr im Haus ist !? :schockiert:

    Aber, muß der Welpe erst die Erfahrung machen, daß er für bestimmte Handlungen bestraft wird ? Bei Kleinkindern ist es selbstverständlich, daß die untersten Regalböden leer sind, die Schränke verschlossen und nichts verschluckbares herumliegt. Ein Welpe, dem ich 10 mal etwas wütend weggenommen habe, lernt lediglich, daß er, wann immer er etwas spannendes findet, er seinen Menschen genaustens im Auge haben muß, weil seine einzige Chance neue Dinge zu erkunden darin besteht, es unbeobachtet zu machen.
    Wer kennt nicht den kleinen Hund, der mit irgendetwas im Maul an einem vorbeisaust und sich bei der schon leicht erregten Frage: "Was hast du da?" in der hintersten Ecke versteckt. Und was passiert ? Kaum ist der Kleine mit seiner neusten Entdeckung an einen sicheren Ort verschwunden kommt der Mensch hinterher, zerrt den Hund hinter dem Sofa vor und nimmt ihm seine Errungenschaft ab ! Für den Welpen muß eine Welt zusammen brechen. Da wagt er sich todesmutig an etwas heran, wird für seine Entdeckerfreude "angeraunzt", flieht aus Angst an einen sicheren Ort und wird dann auch noch für sein Verhalten bestraft !

    Ein ängstlicher Hund wird sich irgendwann bei der kleinsten Ansprache (was wir als leichten Unterton bezeichnen, ist für den Hund eine klare Aussage) sofort auf den Boden werfen und untergeben (aha, der hat ein schlechtes Gewissen !!) und der selbstbewußte ? Der wird, mit seiner Beute in die Enge getrieben eines Tages keinen anderen Ausweg sehen, als sich zu verteidigen. Für Hunde gibt es nur Flucht oder Angriff/Unterwerfung. Muß der Hund aus Fehlern lernen ?
    Ist es nicht möglich, alles, soweit möglich, was zu einem unerwünschten Verhalten führen könnte, vorher aus dem Weg zu räumen ? Lernen wir nicht alle viel leichter und vor allem lieber, wenn wir nur positive Erfahrungen und Lob erleben ? Wozu die "trial and error" -Methode ? Der Hund zeigt immer sein typisches, berechenbares Verhalten, warum ihn überhaupt ersteinmal Fehler machen lassen ? Wer seinen Hund nach einer gewissen Eingewöhnungszeit einzuschätzen, ihn zu "lesen" weiß und ihn zum richtigen Zeitpunkt daran hindert, einen Fehler zu machen, der ist auf dem richtigen Weg ...

    Gruß, staffy

    Da ist jeder Hund anders ...
    Meine zwei bekommen im Grunde alles (wirklich alles), aber bei Rinderkaustreifen kann ich zu 100% sagen, daß Chica auch Durchfall bekommt - verträgt sie einfach nicht, warum auch immer.
    Laß die Sehnen weg, wenns dann aufhört hast du halt einen Hund, der auf Strauße empfindlich reagiert ;)

    Gruß, staffy

    Nach lesen deiner überaus interessanten Postings :D gibt es nur 2 Rassen, die deine Anforderungen erfüllen, bzw. die bei dir überleben würden:
    - ein Wauzi (erinnert ihr euch noch an die herzzerreissende Werbung :cry:)
    oder
    - ein Nintendog (wobei die soweit ich weiß eine unpünktliche Fütterung sehr persönlich nehmen und nicht waschfest sind :lachtot: )

    Viel Spass ;)
    staffy

    Informiere dich mal über den Appenzeller Sennenhund !

    Optisch die kleinere Variante des Großen Schweizers, dafür aber wahnsinnig temperamentvoll, agil, freundlich, ... allerdings auch sehr arbeitswillig !
    So sieht er bei der Arbeit in seiner Heimat aus:

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    Gruß, staffy

    Hi Conny,
    jeder hat bei deiner Beschreibung ein anderes Bild vor Augen. Für mich ist das eine klare „Dominanzgeste“ !!

    Zitat

    Meines Erachtens nach, ist Dago kein Hund, der eine Führungsrolle übernehmen will. Er ist ein sehr ruhiger und souveräner Hund, der jeder Konfrontation mit anderen Hunden aus dem Weg geht und sehr verträglich ist...


    Das ist genau das, was einen wirklichen Führer ausmacht: Geistige Stärke, Ruhe, gute Nerven und Erfahrung.

    Und weil Dago eben dieses hat, nicht um den Rang kämpfen muß, sondern alles klar geregelt ist, kommt es zu dieser Situation. Du arbeitest mit Attila, bevorzugst ihn in diesem Moment also. Dago duldet dieses (ist ja ein korrekter, gut erzogener Hund :D ), zeigt Attila aber mal kurz, sozusagen im Vorbeilaufen mit dem Aufreiten, wer der Chef ist. Er darf sich das schließlich erlauben und danach gehen beide vollkommen gelassen zur Tagesordnung über, gelle !?

    Souveräne korrekte Hunde, absolut ok und eigentlich wie aus dem Lehrbuch !

    Gruß, staffy

    Zitat

    Vielen Dank. Ich werde dann auch ruhig mit ihr reden und versuchen ihr die Angst zu nehmen. Ich hatte es ja mehr versucht zu unterbinden. Aber gerade bei Kindern ... :/.


    Nicht unterbinden, sondern trainieren, trainieren, trainieren !!!
    Hunde müssen sowas kennenlernen. Mensch ist nicht gleich Mensch, jede Änderung bedeutet etwas Neues, Unsicherheit, Bedrohung, ...
    Deshalb ist es soooo wichtig, das Welpen viele verschiedene Menschen in unterschiedlichen Verkleidungen, Situationen, etc. kennenlernen.

    Langsam herantasten, mit Bekannten dem Hund die Kapuze näher bringen, lauf selber mal so herum, oder nimm einen Stock etc. mit.

    Nur ein Hund, der Veränderungen kennt geht entspannt damit um !

    Gruß, staffy

    .. und bitte nicht schimpfen, wenn der Hund unsicher ist ...

    Wie alt ist denn dein "Großer" ? Hat er gelernt, mit solch unterschiedlichen Situationen umzugehen ?
    Deinem "peinlich" entnehme ich, daß du selber auch nicht die RUhe selber bist, sondern als erster nervös wirst !!!
    War er schon immer so, wie reagierst du ?
    Was ist, wenn du ihn in aller Ruhe und konsequent auf seinem Platz schickst ?
    Ich vermute mal, die Situation ist für den Hund ungewohnt, stressig, nicht einzuschätzen, .... und der "Fels in der Brandung", nämlich DU wirst auch plötzlich hektisch, oder ?

    Fragend, staffy

    Zitat

    Ich wollte ja nicht, dass sie nach dieser Aktion noch mit ihrem Kumpel spielen darf und damit noch belohnt wird...Als ich Zuhause war, hab ich sie dann einfach ignoriert.. Sie sah aus, als würde sie sich richtig schämen. Normaler Weise bin ich ihr ein und alles.


    Du solltest dich eher schämen !! ;)

    Ersteres - das ist vollkommen menschlich gedacht ! Der Hund sieht überhaupt keinen Zusammenhang zwischen dem Knurren und dem nicht Spielen. Im Gegenteil, auf den Arm nehmen hat er jetzt als absolut Negativ verknüpft !!

    Das nachfolgende Verhalten .. für den Hund absolut nicht nachzuvollziehen. Du hast einen Junghund, einen sehr anhänglichen, der dir vertraut, sich an dir orientiert. Deine Aktion war für den Hund an sich schon schlimm, aber ihn dann zu ignorieren, das bedeutet für den eh verwirrten Hund soziale Isolation, das ist eine wirkliche Strafe - grundlos ...

    Wenn, wenn überhaupt mit Ignoration reagiert "werden muß", dann bedeutet dies kurz und gezielt. Alles andere ist mehr als kontraproduktiv für jede Mensch-Hund-Beziehung und hat nichts mit Erziehung zu tun !!

    Gruß, staffy