Beiträge von staffy

    Ich habe einen riesengroßen Garten, aber ratemal, wo meine beiden generell zu finden sind !!??
    Eigentlich brauchen sie nur die 2 qm zu meinen Füßen, der Rest ist zum Staubfangen da ;)

    Hunde toben sich draussen aus, nicht in der Wohnung oder im Garten - ich vermittel lieber an Leute ohne Garten, die müssen Gassi gehen - aber praktisch bei z.B. Magen-Darm-Problemen ists schon ... :schockiert:

    Die 8 Stunden würd ich meinen Hunden, egal wie alt, wieviele oder wo eingesperrt nur im absoluten Notfall zumuten. Bei mir sind 3-4 Stunden - vernünftig dran gewöhnt - die Grenze des Zumutbaren.

    Gruß, staffy

    Teilweise muß ich meinen Vorredner zustimmen, aber nur teils !

    Deinen Beschreibungen nach wird Chayenne übermäßig unterdrückt, also mehr als normal. Das Problem bei Geschwistern ist meistens, daß sie sich in und auswendig kennen, jede Handlung des anderen voraussagen können. In deinem Fall weiß Ginger, daß Chayenne niemals "widersprechen" würde, ergo kann sie sich mehr herausnehmen als bei fremden Hunden.
    Sich an die bestehende Rudelfolge halten ... damit könntest du Chayenne vollkommen in die Selbstaufgabe abschieben.
    Beide gleich behandeln ... dann wird vermutlich Ginger bei Gelegenheit erst recht draufhauen - sie hat ja scheinbar nie gelernt (wo auch) zurückzustecken.
    Beurteilungen aus der Entfernung sind immer schwer, vielleicht siehst du manches zu dramatisch, vielleicht ists aber auch schlimmer als du glaubst !?

    Hast du die Möglichkeit, einen von beiden mal für ein paar Tage zu Bekannten zu geben, mal zu testen, wie sie sich als Einzelhund verhalten ? Für Chayenne wäre es enorm wichtig Selbstvertrauen zu bekommen, sich Selbstbewußtsein zu erarbeiten und Erfolge zu haben. Dieses jetzige "zusammensch..en" fremder (unterwürfiger) Hunde dient ihr nämlich nur zum Frust ablassen und sich selber aufzuwerten ... ein gefährlicher Kreislauf.

    Mein Tipp aus der Ferne: Getrennte Haltung testen.

    Gruß, staffy

    Rein rechtlich kannst du nur beim zuständigen Veterinäramt anrufen, deine Beobachtungen und Bedenken vortragen und hoffen, daß sie hinfahren und sich den Fall anschauen. Die TSV können da leider wenig machen, zumindest nicht offiziell (und haben auch meist zu wenig Zeit).

    Hast du den Mann mal darauf angesprochen ? Mit ihm geredet und ihn gefragt, warum er den Hund so hält ? Evtl. Hilfe angeboten und eine gemeinsame Lösung gesucht ? Vielleicht würde er den Hund sogar abgeben ... manche machen sich einfach keine Gedanken darum !

    Gruß, staffy - die tagsüber einem streunenden Firmenwachhund (JRT :schockiert: ) aus der Nachbarschaft Asyl gewährt ;)

    Rimadyl, sowie auch Metacam (was meine besser vertragen) ist schon ein recht gut verträgliches Mittel. Aber wie alle Schmerzmittel belastet / schädigt es bei Dauergabe die Organe. Wenn du in absehbarer Zeit eine OP planst, dann kannst du das ruhig weiter geben. Ansonsten würde ich bei einem so jungen Hund zu Alternativen greifen.
    Ich hab mit meiner TÄ gerade über ein neues, homöopatisches Mittel gesprochen, genau für diesen Zweck entwickelt und angeblich Nebenwirkungsfrei. Noch hab ich es nicht und weiß leider den Namen nicht - denke nächste Woche weiß ich mehr. Vielleicht kennt das schon einer, muß neu auf dem Markt sein !?

    Meinem Rüden hab ich erstmal mit ner Goldakupunktur und Gabe von Oxazen + 2x jährlich Pfizer mobil helfen können. Seit zwei Jahren kommt er damit super aus, das nächste Röntgen wirds zeigen, ob die Arthrose gestoppt ist.

    Gute Besserung, staffy

    Zitat

    Es lief immer so:
    ich werfe den Ball, sie kriegt ihn,
    sie läuft mit ihm im Maul rum,
    erschnüffelt schnell was interessanteres,
    sie lässt den Ball im Vorbeigehen ins Gras fallen.
    Ich find ihn nicht mehr


    Resümee: Der Hund ist clever ! ;)
    Warum soll er dieses stinklangweilige Spiel, welches ja tagtäglich dasselbe ist immer mit dem gleichen Elan spielen (ok, es gibt auch solche Hunde).
    Die wissenschaftliche These wäre: Du wirfst, Hund findet, versteckt neu und DU mußt suchen (bist aber meist zu bl :zensur: d :D ) ihn zu finden !

    Beschäftige sie anders, ihrer Veranlagung entsprechend und versteck alle Bälle unauffindbar.

    Gruß, staffy

    Eigentlich, bevor man hier jetzt das Verallgemeinern verurteilt, mit den immer vorhandenen Ausnahmen argumentiert, Rassen und Veranlagungen anführt ... sollte man erst einmal den Begriff

    Jagdproblem

    spezifizieren ! Was ist denn ein Jagdproblem ? Fängt das beim unerzogenen Hund, der hinter der Katze herrennt an, oder erst beim selbständig stöbernden Hund, oder reden wir hier von richtigen Wilderern, die sich alleine auf die Socken machen, stöbern, jagen und töten ?

    Jagdverhalten hat soviele Fascetten, ein bisschen davon hat jeder Hund und natürlich ist es ein riesiger Unterschied, welche Erfahrungen ein Hund hat. Einen Profijäger, als Welpe "richtig" erzogen kann ich von allem abrufen, einen 08/15-Mix, der Selbstversorger war, werde ich selbst mit viel Training, Beschäftigung und Arbeit nie zu 100% kontrollierbar bekommen.

    Die nächste Frage: Meine Hunde habe ich relativ :D gut im Griff, aber der plötzlich aufspringende Hase ... da kann ich zu langsam sein. Ist selten, aber kommt vor und auf die Art haben schon 2 ihr Leben lassen müssen (jedesmal unmittelbar vor meinen Füßen :-( ). Aber deshalb finde ich nicht, daß ich ein Jagdproblem habe. Ich habe zwei Hunde, die -vernachlässigt - wildern würden, aber mit dem jetzigen Verhalten, also dem immer vorhandenen Risiko (das es passieren könnte, wenn plötzlich, ich gerade abgelenkt bin, ...) kann ich hervoragend leben und betrachte uns nicht als Problemfall.

    Gruß, staffy

    Zitat

    Das stimmt ja wohl garnicht. Es gab schon immer "Modehunde". In den 30iger Jahren wars u.a. der Foxterrier, später der Pudel, dann der Cocker und ....


    Na na, nicht so pauschal bitte !!!
    Die Pudel, die an der Leine mittippelten und ansonsten auf dem Schoß saßen, sowie die Pekinesen im Kaiserpalast, die hatten wohl gar keine Chance jagen zu gehen. Ich glaube nicht, daß man bei diesen Hunden von einem Jagdproblem sprechen kann.

    Aber den Blick mal auf die Hunde gerichtet, die heute noch wie damals leben: Sennenhunde auf den Almen, Herdenschützer in der Herde, ... alle Hunde die ich hier von den Höfen kenne, die einen "Sinn" haben, da kennt man dieses Problem nicht.

    Sicherlich gab es auch andere, deren Hunde gelangweilt herumlungerten und anfingen zu streunern und zu jagen. Da war man bestimmt nicht zimperlich, gehörte der Hund doch eher zur Kategorie Nutzvieh und mußte funktionieren.

    Gruß, staffy - die sich für manch anderes Vieh das gleiche Umdenken wünscht