Beiträge von schnauzermädel

    Danke, ich kenne den Unterschied zwischen einem frischem Pansen, den ich kuhwarm mitnehme, der riecht nicht unangenehm, dem gleichen Pansen 2 Tage später, weil ich keine Zeit zum Teilen hatte und dem Stinkebrei, der aus vielen Frostfutterpäckchen kommt. Das ist von Landluft bis ekelig, Frostpansen kommt mir nicht ins Haus, da wird ja schon das Auftauen oftmals zum geruchlichen Großangriff.

    LG
    das Schnauzermädel

    Sofort wird da gar nichts eingefroren, ist ein Produkt K3, dann ist keine Kühlkette einzuhalten. ;) Wie mit dem Fleisch ungegangen wird, das stellt man spätestens dann immer wieder fest, wenn Unser sich über stinkenden Pansen beschweren. Frischer Pansen stinkt nicht, er riecht wie eine Mischung aus luftigem Kuhstall und einer Kuh vorne an der Nase.

    Und ja, Hunde vertragen bestens angegammeltes, wenn beim Gammeln gewisse Regeln eingehalten werden. Früher hatte man Futtergruben, die haben bestens funktioniert. Zum Gammeln eignet sich allerdings kein gewolftes Fleisch, Luftabschluss wäre auch übel.


    LG
    das Schnauzermädel

    Ich bin ja eher ein rustikaler Fütterer. :D

    Alles, was nicht völlig daneben klingt (wie z.B. vegane Ernährung für Hunde), betrachte ich gerne.
    Wie dann tatsächlich gefüttert wird, das mache ich für mich an einer Mischung aus Wirtschaftlichkeit und Verträglichkeit fest.
    Auf der Basis von Fleisch und Fett ernährte Ausdauerleistungshunde (also z.B. Schlittenhunde) haben mehr Blutvolumen und mehr rote Blutkörperchen. Auch wenn sie sich in der Leistungsfähigkeit nicht von anders ernährten Kollegen unterscheiden, bringen sie offensichtlich körperlich die besseren Voraussetzungen mit. Außerdem sind die Rationen wegen der hohen Energiedichte klein, das ist ebenfalls positiv.
    Hunde, die dagegen kurzfristig Höchstleistungen bringen müssen, zeigen bei einer solchen Ernährung Leistungseinbußen im Vergleich zu Hunden, denen Kohlenhydrate zur Verfügung stehen.
    Da die wenigsten von uns hochbelastete Ausdauersportler halten, aber normale Haushunde aus dem "Standby" Leistung bringen, z.B. das 2-stündige Toben mit Hundekumpels am Nachmittag oder das Agi-Training, bietet sich ein geringer Anteil Kohlenhydrate an.
    Dazu kommen die Probleme der Beschaffung, Fett ist in D wertvoll und schlecht zu bekommen. Die meisten Anbieter haben sehr mageres Fleisch, oft mit viel Bindegewebe, was aber wieder belastend für Leber und Niere ist. Futterfleisch in NL ist z.B. oft deutlich fettreicher.
    Daher ist für mich eine ausgewogene, abwechlungsreiche Ernährung die praktikabelste. Das spart Fleisch und somit Tierhaltung, bringt dem Hund durch Kohlenhydrate eine etwas größere Portion, dazu Obst und Gemüse, sekundäre Pflanzenstoffe sind gesund, dazu die meiste Energie aus Fett. Das hält mich flexibel, ich kann geben, was gerade da ist und ich sorge mich nicht um Mangelerscheinungen. weil eine abwechslungsreiche Ernährung mit einigen Eckpunkten die man einhält, nicht ungesund sein kann. Dazu ist es für mich eben sehr stressfrei.
    Wenn man sich anschaut, wie verschieden Fertigfutter zusammengesetzt sin, die alle offiziell alles für ein gesundes Hundeleben bieten sollen, wie oft irgendwelche Normwerte geändert wurden, dann muss der Spielraum sehr groß sein. Wenn man sich die Rezepte aus früheren Zeiten ansieht, dann ist der Spielraum offensichtlich noch viel größer. Mit der Zeit findet man sicherlich die passende Ernährung für seinen Hund. ;)

    LG
    das Schnauzermädel

    Warum möchte man eigentlich bei Junghunden immer unbedingt sofort schaben?
    Es ist eine typische Junghunderkrankung, weil das Immunsystem noch unreif ist. Bei den meisten Hunden verwächst es sich von selber, schaben kann man immer noch, wenn Hund es mit über einem Jahr immer noch hat.
    Schaben beseitigt nicht die Ursache, meistens kommen die Bläschen eh wieder, weil das Immunsystem noch Zeit braucht. Dann schabt man nochmal. Und Schaben hinterlässt immer Narben, die stören Hund durchaus auch.
    Antibiotische Salben in schlimmen Phasen, ansonsten Euphrasia-Tropfen zur Linderung und Geduld, das hilft Hund meist weiter.
    Bei meinem Schnauzermädel wollte der Haus-TA auch schaben, die Behandlung über 8 Monate beim Augenspezialisten, der gegen schaben war, war auch nicht teurer. Mit 13 Monaten war der Spuk vorbei.
    Kleinteil kam gänzlich ohne Behanlung aus, 4 Monate hat es gedauert. Bei Greg gehts jetzt langsam auch los, aber auch er hat kaum Beschwerden.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat



    Stimmt, fällt mir gerade ein - rechtfertig trotzdem kein "rassetypisches" Beißen. Kann man Extremfälle anziehen, ich weiß es nicht und habe mit meinen Scheißern keine Probleme oder habe sie nicht aufkommen lassen.

    Ist auch zu sehr O.T. und so werde ich mich jetzt verabschieden.

    LG Sabine

    Typisch, nur weil ich was schreibe, zündelst du und dann nix wie weg. :lachtot:
    Hergottnochmal, diese Linie ist zum Beißen und zwar zum Beißen von Menschen gemacht. Es gibt andere Linien, die vielseitiger sind, oder in anderen Bereichen spezialisiert. Das ist seine Linie nicht, so ist sie nicht gewünscht. Es ist kein modernes Beutebeißen, wie es in D gewünscht wird, es ist ein Hund der über deutliche Aggressions- und Wehrbereiche geht.
    Jetzt wirst du natürlich bekritteln, warum man so einen Hund hat?
    Ja, warum denn nicht?
    Ich wäre begeistert von den genetisch vorgegebenen Verhaltensweisen von Jagdhunden oder Hüteexperten. Dummerweise möchte ich weder jagen, noch Schafe halten.
    Genau so eine Spezialisierung habe ich bei dem Hund auch, nur kann ich sie nutzen und ihn entsprechend arbeiten lassen. Es ist halt mein Hobby.
    Und im Alltag fällt der Hund nicht auf. Für meine Mitmenschen ist es einfach ein Schäfermix, der niemanden belästigt.
    Wo liegt also das Problem?

    LG
    das Schnauzermädel,
    das immer noch gerne die Baustellen seiner anderen Hunde wüsste...

    Eben, Greg ist kein Riesenschnauzer. Und Greg ist ganz sicher kein Hund, der in D so gezüchtet würde. Da gibt es nur ganz wenige "Anbieter" und die verkaufen bevorzugt an Behörden. Andere Länder, andere Sitten, er ist völlig normal, nur eben nicht für Deutsche.

    Und die nahe Verwandtschaft meines Schnauzermädels, das du ja ebenfalls als schnauzeruntypisch einstufst, erkenne ich bereits nach wenigen Bewegungen des Hundes. Diese Linie erkennt man innerhalb der Riesen sofort. ;)

    LG
    das Schnauzermädel

    Nochmal...
    Er frisst sonst nicht in Ruhe. Dem ist völlig egal, dass die anderen Hunde desinteressiert rumliegen, die Anwesenheit und reine Möglichkeit stresst ihn. Es wird langsam besser, aber ihn in der Situation toben zu lassen, das kann nicht der Weg sein. Soll er doch so fressen, wenn es ihn beruhigt. Er lebt immerhin mit anderen Hunden zusammen, andere Hunde seiner Linie können das nicht generell.

    Ähm, er verhält sich für seine Linie völlig normal. Wenn er wohin möchte, dann geht er dahin. Bremsen geht nur über Gehorsam und der muss eben erst wachsen. Für 5 Monate bin ich zufrieden. Das Problem haben auch andere Halter dieser Hunde.

    Und ja. Er beißt. Das hat er auch schon mit 6 Wochen getan. Er verhält sich völlig normal für seine Linie. Erwartungsgemäß ist er innerhalb seiner Familie hochsozial, ignoriert die Umwelt und lässt sich eben nicht anfassen. Nein, er ist keine reißende Bestie, er bewegt sich sicher durch Innenstädte, Bahnhöfe und volle Züge. Er ist einfach das, was seit Jahrzehnten gezüchtet wurde. Kein Hund, den die Masse in D sucht oder wünscht. Als Familienhund oder für deutschen Hundesport gänzlich ungeeignet.

    LG
    das Schnauzermädel

    Terrorfussel
    Wo wird Greg ständig weggesperrt?
    Wo liest du das bitte?
    Er wird mit einem Kauartikel "weggesperrt", sprich da liegt er statt auf dem Boden oder in einem Körbchen in einem umbauten Raum und frisst seinen Knochen, Ochsenziemer oder Kehlkopf. Dauer 10-20 Minuten je nach seinem Fresstempo, sobald er fertig ist, wird die Tür geöffnet. Und das passiert nicht jeden Tag. Und das Ganze passiert nicht, weil ihm die anderen sonst sein Fressen wegnehmen, sondern weil deren Anwesenheit (im gleichen Haus, der gleiche Raum ist dazu nicht nötig!) ihn stresst. So frisst er entspannt und kein Hund muss ausgesperrt werden.
    Als er noch kleiner war, habe ich diese Zeit zum Duschen oder zum Treppe putzen genutzt. Und das hat ganz einfach den Grund, dass Klein-Greg mit 10 Wochen bereits über 140cm Brett zum Absperren des Treppenhauses hüpfte. Und es kann für einen Welpen nicht gut sein permanent 3 Etagen hoch und runter zu rennen, bzw. aus 140cm Höhe auf eine Treppe zu springen. Leider habe ich keine acht Arme, und daher konnte ich beim besten Willen nicht die Treppe putzen und den Hund dabei tragen. Tja, und Duschen? Auch ein Hundehalter möchte mal sauber sein. Wenn der Zwerg allerdings dabei das Badezimmer zerlegt, dann müssen Alternativen her. Kurz ablenken und sicher parken schonen auch die Gesundheit des Hundes.
    In deinen Augen ist Hund also permanent weggesperrt, wenn er 3 oder 4 mal in der Woche für 10 bis 20 Minuten kaut? :???:
    Und Besuch?
    Ja mei, den kann ich auch beißen lassen, wobei ich denke, dass der Hund da größeren seelischen Schaden nimmt. Greg verhält sich erwartungsgemäß so, wie es seine Eltern und seine Geschwister und andere nah verwandte Hunde tun. Er mag keine Fremden. Ist er allein, dann hält er Abstand und alles ist ok. Wird er von den anderen "mitgezogen" und landet zwischen den Gästen, könnte er nach vorne gehen, weil es ihm dann doch zu eng wird. Muss man das provozieren? Oder parkt man kurz den Hund, lässt den Besuch durch die Engstelle Hauseingang und dann den Hund wieder heraus? Eine Sache von deutlich weniger als 5 Minuten. jetzt ist er 5 Monate, bei Einzelpersonen klappt es bestens, bei Gruppen besteht noch Arbeitsbedarf. Wir bekommen allerdings nicht jeden Tag zig Besuchergruppen, wir sind kein Museum.

    Welche Probleme bestehen denn mit den anderen Hunden? Das würde mich jetzt brennend interessieren. Denn deiner Meinung nach, habe ich einen Hund trotz bestehender Probleme angeschafft. Welche denn?

    Interessierte Grüße
    das Schnauzermädel

    Ich mag unsere Boxen und die Hunde mögen sie teilweise auch.
    Mein Riesenrüde mag keine Boxen, er toleriert lediglich die Autobox als notwendiges Übel von A nach B mitzukommen. Das ist für mich ok, er muss keine Box nutzen.
    Mein Schnauzermädel liebte ihre Box, geschlossen wurde die allerdings nur in absoluten Notfällen (Standhitze und Kinderarzt als Beispiel).
    Kleinteil verteidigt ihre Box, Liegeplätze werden geteilt, die Box nicht, das ist ihre Festung.
    Greg dagegen muss mit geschlossener Box leben und kann das auch ganz gut. Wir reden allerdings von Minuten, nicht von Stunden. Für Kauartikel braucht er z.B. deutlich länger als die anderen. Nur in der Box kann er in Ruhe fressen. Ansonsten kommt er vor lauter Geknurre nicht zum Kauen, da reicht ein Geräusch vor der Tür zum Explodieren. Sind die anderen Im Raum knurrt und fixiert er nur. Wenn Besuch kommt, muss er ebenfalls in die Box, frei kann er da nur bleiben, wenn die anderen weg sind. Ist er allein, hält er Abstand und alles ist ok. Sind die anderen aber da und begrüßen den Besuch, dann geht er mit. Und fühlt sich schnell berängt und angesprochen und geht dann nach vorne. Also wartet er in der Box und geht nach wenigen Minuten wieder raus, eben wenn die Begrüßung vorbei ist. Dann ist seine Welt wieder ok. Bald wird der Gehorsam reichen und man wir ihn sicher am Mitlaufen hindern können, dann ist die Box nur noch zum Knochen und Kauartikel fressen da. Duschen und Treppe putzen geht mittlerweile schließlich auch ohne Box, da habe ich einfach die "Kauzeiten" genutzt.

    So neu ist das System Box ja nun auch nicht. Auch sehr alte Literatur kennt selbstgebaute Boxen mit Lösemöglichkeit, die langsam vergrößert werden um so Stuben- oder Zwingerreinheit zu erreichen

    LG
    das Schnauzermädel