Terrorfussel
Wo wird Greg ständig weggesperrt?
Wo liest du das bitte?
Er wird mit einem Kauartikel "weggesperrt", sprich da liegt er statt auf dem Boden oder in einem Körbchen in einem umbauten Raum und frisst seinen Knochen, Ochsenziemer oder Kehlkopf. Dauer 10-20 Minuten je nach seinem Fresstempo, sobald er fertig ist, wird die Tür geöffnet. Und das passiert nicht jeden Tag. Und das Ganze passiert nicht, weil ihm die anderen sonst sein Fressen wegnehmen, sondern weil deren Anwesenheit (im gleichen Haus, der gleiche Raum ist dazu nicht nötig!) ihn stresst. So frisst er entspannt und kein Hund muss ausgesperrt werden.
Als er noch kleiner war, habe ich diese Zeit zum Duschen oder zum Treppe putzen genutzt. Und das hat ganz einfach den Grund, dass Klein-Greg mit 10 Wochen bereits über 140cm Brett zum Absperren des Treppenhauses hüpfte. Und es kann für einen Welpen nicht gut sein permanent 3 Etagen hoch und runter zu rennen, bzw. aus 140cm Höhe auf eine Treppe zu springen. Leider habe ich keine acht Arme, und daher konnte ich beim besten Willen nicht die Treppe putzen und den Hund dabei tragen. Tja, und Duschen? Auch ein Hundehalter möchte mal sauber sein. Wenn der Zwerg allerdings dabei das Badezimmer zerlegt, dann müssen Alternativen her. Kurz ablenken und sicher parken schonen auch die Gesundheit des Hundes.
In deinen Augen ist Hund also permanent weggesperrt, wenn er 3 oder 4 mal in der Woche für 10 bis 20 Minuten kaut?
Und Besuch?
Ja mei, den kann ich auch beißen lassen, wobei ich denke, dass der Hund da größeren seelischen Schaden nimmt. Greg verhält sich erwartungsgemäß so, wie es seine Eltern und seine Geschwister und andere nah verwandte Hunde tun. Er mag keine Fremden. Ist er allein, dann hält er Abstand und alles ist ok. Wird er von den anderen "mitgezogen" und landet zwischen den Gästen, könnte er nach vorne gehen, weil es ihm dann doch zu eng wird. Muss man das provozieren? Oder parkt man kurz den Hund, lässt den Besuch durch die Engstelle Hauseingang und dann den Hund wieder heraus? Eine Sache von deutlich weniger als 5 Minuten. jetzt ist er 5 Monate, bei Einzelpersonen klappt es bestens, bei Gruppen besteht noch Arbeitsbedarf. Wir bekommen allerdings nicht jeden Tag zig Besuchergruppen, wir sind kein Museum.
Welche Probleme bestehen denn mit den anderen Hunden? Das würde mich jetzt brennend interessieren. Denn deiner Meinung nach, habe ich einen Hund trotz bestehender Probleme angeschafft. Welche denn?
Interessierte Grüße
das Schnauzermädel