Beiträge von schnauzermädel

    Wo liegt das Problem selbst auszustellen?
    Stehen und zwar vernünftig ist eine Übung, die nun gar nichts mit Gucken zum Besitzer zu tun hat.
    Ich hatte nie Probleme meine Hunde selbst zu zeigen, lediglich bei einem Richter bevorzuge ich es, wenn jemand jüngeres mit mehr Puste läuft. :lol: Allerdings gehe ich dann ganz außer Sicht, sonst macht Hund nicht seinen Job, sondern guckt nach Frauchen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zwingerhusten hat immer noch so einen schlimmen Ruf, weil es früher viel schwieriger war.
    Hochansteckend ist er, daher auch die Bezeichnung. Da, wo viele Hunde sind, bekommen den auch wirklich fast alle, wenn einer den einschleppt.
    Zu Zeiten, als Hunde noch wirklich arbeiten mussten, war das natürlich eine Katastrophe, denn je nach Erreger fallen die Hunde wochenlang aus. Außerdem kann man natürlich die Lunge dauerhaft schädigen, wenn man den Hund zu früh hart arbeiten lässt.
    Ohne Antibiotika können durch die häufigen bakteriellen Infektionen, die zusätzlich auftreten, sehr junge, alte oder eh schon kranke Tiere ernsthaft gefährdet werden. Eine Lungenetzündung ist immer gefährlich und eben bei einem Zwingerhustenhund schneller möglich.
    Ein Zwingerhusten durch das Bakterium Bordetella bronchiseptica ähnelt noch mehr dem menschlichen Keuchhusten, macht einen deutlich beeinträchtigteren Hund, der lange braucht gesund zu werden.

    Aber da heute kaum jemand riesige Hundebestände betreut, die Hunde gut genährt sind und meist im Haus gehalten werden, den Tierärzten gute Medikamente zur Verfügung stehen, ist Zwingerhusten eher lästig. Da reicht es den Hund zu beobachten, ihm das Husten zu erleichtern, ihn eben warm und trocken zu halten und Geduld zu haben.
    Unser Fundwelpe hatte so einen tollen Husten, da blubberten die Schleimblasen aus der Nase. Das Allgemeinbefinden war allerdings recht gut. Es hat zwar 3 Wochen gedauert, aber der Hund ist gänzlich gesund geworden und körperlich voll belastbar. Dieser Hund bekam von uns gerade mal Fenchelhonig, Ruhe und gutes Futter. Es ist halt nervig und zerreist einem das Herz, den armen Hund gerade nachts so schrecklich Husten zu hören, aber zum Glück ist es keine wirklich schlimme Erkrankung.

    LG
    das Schnauzermädel

    Geduld!
    Zwingerhusten ist nur eine Sammelbezeichnung für typische "Erkältungskrankheiten" beim Hund. Diese werden zu einem sehr hohen Prozentsatz von Viren ausgelöst, genau wie bei uns Husten und Schnupfen oder eben auch Grippe.
    Das Antibiotikum ist "eigentlich unnötig", viele TAs geben es vorsorglich, weil sich eben manchmal auf die angegriffenen Atemwege eine bakterielle Infektion draufsetzt. Das kennst du als Mensch auch: Die bekommst einen nervigen, klaren Schnupfen, der von Viren ausgelöst wurde und fühlst dich richtig krank, nach einigen Tagen haben Bakterien ihre Chance genutzt und du schnodderst gelb.
    Jetzt habt ihr mit dem Medi angefangen, also gebt es auch zu Ende, das ist wichtig!

    Für den Husten selbst braucht ihr Geduld. Haltet den Hund warm, vermeidet dass er durchnässt, haltet ihn eher ruhig, wobei frische Luft nicht schadet. Irgendwann zwischen 10 Tagen und 6 Wochen, je nachdem was er sich da eingefangen hat, ist der Spuk vorbei.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Im fertigen Produkt sind es noch ca.58% :smile:


    Wenn man das Fleischsaftkomzentrat mitrechnet, das tut Platinum. Als normales Trofu umgerechnet hat es auch nicht mehr Fleisch als andere akzeptable Sorten.

    bordy
    Hast keinen auf irgendeinem Hundeplatz, der das vertreibt?
    Ich bekomme Platinum 15kg 6-8 Euro günstiger als bei den Shops, versandkostenfrei direkt zum Training, wenn ich möchte. :D

    LG
    das Schnauzermädel

    Von den mittlerweile 27 Jahren mit Hund habe ich 25 Jahre mitten im Ruhrpott gelebt.
    Immer hatten wir Wohnungen in Vororten.
    Zuerst hatten wir eine alte Obstwiese neben dem Haus, Lösen also kein Thema, halbwegs grüne Gassirunden auch nicht, ableinen nach ca. 10 Minuten Fußweg problemlos möglich.
    Danach lebten wir in einer Vorortsiedlung, da waren es tatsächlich 300m bis zur ersten Lösemöglichkeit. Nicht wirklich welpenkompatibel, aber wir hatten einen ausgewachsenen Hund. Da konnte man dann aber nach diesen 300m Marsch vorbei an gepflegten Vorgärten sofort ableinen und locker knapp 3 Stunden leinenlos gehen.
    Mit meinem Ex hatten wir Haus und Garten, Lösemöglichkeit nach 50m und einen kleineren Park für die leinenlose Halbstundenrunde nach 5 Minuten Fußweg. Für die größeren leinenlosen Runden musste man das Auto bemühen.
    Bei meiner Studentenwohnung begannen die Felder hinter dem Haus, leinenlose Tageswanderungen über Witten, Wetter, Herdecke und Teil Dortmunds problemlos möglich, ebenso wirklich große Radtouren.
    Danach lebten wir direkt am Fuß einer alten Halde, 100m Grünfläche überqueren, eine Ampel und dann ableinen, 2 Stunden Gassi gehen kein Problem.
    Ich habe mich nicht eingeschränkt gefühlt, die Hunde liefen überwiegen frei und das war auch so erlaubt, obwohl es "große Hunde" sind, die in NRW ja extra behandelt werden. Wir haben immer darauf geachtet, trotz Ballungsraum am Rande von genügend Grün zu wohnen.

    Jetzt leben wir auf dem Dorf. Die erste Lösemöglichkeit ist neben unserem Haus, einschließlich Beutelspender und Mülleimer. Sehr angenehm.
    Aber nach Norden Süden und Westen führen nur Straßen aus dem Dorf. Auch wenn sie nicht rege genutzt werden, 100 darf man dort fahren. Die restlichen Flächen sind 100% landwirtschaftlich genutzt, da bleiben nicht einmal Trampelpfade zwischen den Feldern. Bleibt nur der Weg Richtung Osten, dort muss man aber erst an der Bundesstrasse entlang um einen Zugang zu den Feldern zu bekommen. Dort kann man dann wirklich schön laufen, aber es wird auch schnell eintönig, außerdem nervt spätestens bei Nässe die vielbefahrene Strasse und der dann dort herrschende Dauerniesel. Also nimmt man an solchen Tagen das Auto und erspart sich diesen guten Kilometer Lärm- und Dreckdusche. Auch wenn der kleine Fluß und die angrenzenden Felder dann doch mal zu öde werden, kommt das Auto zum Einsatz. Weit muss man zwar nicht fahren, aber erst 6km Strasse laufen, das macht keinen Spass.
    Ansonsten trifft man deutlich weniger Hunde, Jogger, Radfahrer, etc., dafür ist die Hasen- und Fasanensichte mörderisch. Rehe stehen auch noch an jeder Ecke. Viele Gebiete hier sind für den Blumenanbau genutzt, dort traut man sich erst recht nicht abzuleinen, weil die Felder voller Blumentöpfe stehen, da wäre es übel, wenn Hund doch mal jagen geht.
    Es ist einfach anders hier als in der Stadt. Ich finde es angenehmer, weil es nicht so eng ist und man weniger Menschen trifft. Aber für die Hunde ist es nicht besser oder schlechter. Ob ich nun wegen Joggern ranrufe oder wegen Hasen, das macht kaum einen Unterschied.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Es geht hier um einen fünfmonatigen Junghund, der, ich geh jetzt einfach mal davon aus, vom Züchter kommt und gut geprägt ist...der wird es wohl kaum "ernst" meinen.

    Warum nicht?
    Hunde sind verschieden, Zuchtziele und -linien ebenfalls. Da gibt es genug Hunde, die es eben doch tun.
    Mein Zwerg zeigte mit 14 Wochen eine wunderschöne Führerverteidigung, da habe ich auch recht dumm aus der Wäsche geschaut, weil Hunde das in dem Alter sicherlich nicht tun. Er tut es aber eben doch und seine Geschwister auch. Sicherlich kein häufiges Verhalten, aber wenn man da sagt, er wir es wohl kaum "ernst" meinen, dann kann der Schuss ganz schön nach hinten losgehen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Den Thunfisch kann man auch durch Dosensardinen ersetzen. Wobei ich gesundheitlich jetzt nicht das Problem sehe, selbst Kleinkinder dürfen 100g davon in der Woche essen. Und mit einer Dose kommt man als Kartoffelpäppelbrei sehr, sehr weit. Und die Delphine? Ja, das entscheidet man doch beim Kauf, oder? Ich kann mir schließlich aussuchen, wie der Fisch gefangen wurde.

    LG
    das Schnauzermädel