Ja, würde es, aber bei den "Nicht-OP-Kosten" eben jährlich begrenzt.
Und was ein Hund an Kosten verursacht?
Das ist so unterschiedlich wie die verschiedenen Hunde.
Nehmen wir mein Schnauzermädel, sie wurde nur 6 Jahre, das kann man gut überschauen.
In den ersten Jahren hatte sie ab und an mal ein entzündetes Ohr. Man nutzte die Versicherung, weil man sie hatte, so baute man dann natürlich keinen höheren Jahresbetrag auf, der zur Verfügung steht.
Mit ungefähr 4 Jahren schoss sie den Vogel ab. Erst ein entzündeter Zeh, der 2 Wochen behandelt wurde, bevor er amputiert wurde, danach eine schwere, langwierige Ohrenentzündung mit einem Blutohr, das operiert wurde. Da war das Budget ausgeschöpft, nur OPs wären natürlich noch übernommen worden.
Dann waren 2 Jahre Ruhe, der Hund war gesund.
Dann erkrankte sie letztmalig, daran verstarb sie. Die Untersuchungen waren lang, teuer und häufig, die Laborkosten immens. Der Hund war etwa 2 Wochen krank, mein Haus-TA spottbillig, der hat in der ganzen Zeit gerade mal 150 Euro genommen. Die anderen Kosten dagegen haben den Versicherungsbetrag schon nach einer Woche erschöpft.
Der Schnauzerrüde dagegen hat in den 4 Jahren bei uns noch keine Kosten über 400 Euro verursacht, da ist dann aber Impfen, Entwurmen, Zeckenschutz schon drin. Ein absolutes Sparmodell der Herr Hund.
Der Schnauzerrüde davor war so teuer wie ein Kleinwagen, mehr Behandlungskosten, operiert wurde er kaum und nur Kleinkram, da hätte auch eine Versicherung nicht viel aufgefangen.
2 Hündinnen davor waren lebenslang auch kostengünstig, da waren wir kaum beim TA.
Man steckt nicht drin.
LG
das Schnauzermädel