Du musst bei der Hundeernährung 2 Dinge schaffen. Einerseits braucht Hund die passende Nahrungszusammensetzung, andererseits braucht er zur Verdauung die passende Darmflora und auch die braucht Nahrung, damit sie das liefern kann, was Hund braucht. Ca. ein Drittel eines Hundehaufens sind tote Darmbakterien. Da sieht man dann erst richtig, wie wichtig die sind. Und wie schwer eine funktionierende Darmflora zu erhalten ist, das zeigen die unzähligen "kotverbessernden" Zusätze im Fertigfutter. Abwechslungsreiche Fütterung dagegen hält die Darmbewohner fit.
Hunde können zwar keine pflanzlichen Zellwände verdauen, die Inhaltsstoffe verwerten sie aber doch, wenn man die Zellwände vor dem Verfüttern aufbricht. Und die Darmbakterien nehmen eh fast alles.
Ich selber füttere sehr flexibel.
Ich achte auf eine ordentliche Versorgung bei Calcium und Phosphor, gebe recht angepasst Innereien zur Deckung des Vitaminbedarfs, passe die Fleischmenge grob dem Proteinbedarf an, leichte Überversorgungen stören mich da nicht sehr, Obst und Gemüse gibt es mal gegart, mal püriert, Kohlenhydrate nach "Vorkommen", das sind gerne Reste von uns, mal gibt es Fertigflocken dazu. Den Energiebedarf decke ich über Tierfett, pflanzliche Öle gibt es im Wechsel. Ansonsten gebe ich wenig Zusätze. Gerne verfüttere ich komplette Tiere, aber es gibt auch einfach mal Trofu in den Napf.
Mir sind einige Eckdaten wichtig, den Rest regelt bei mir die Abwechslung. Gefüttert wird nach Beanspruchung der Hunde und den Zutaten, die Vorratskammer, unser Speiseplan und Kühltruhe hergeben. 
LG
das Schnauzermädel