Beiträge von schnauzermädel

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    Siehst du unser Ablauf sieht anders aus... wir arbeiten kürzer und dami effektiver.

    Revieren wird bei uns überhaupt nicht im SD gemacht.
    Mache ich Griffarbeit- mache ich nur Griffarbeit und keinen Rückentransport.

    Klar kann ein Helfer ablehnen, dann aber nur bei den Hunden wo er arbeiten soll??
    Klar kosten Hunde mit Problemen mehr Zeit, aber da kommt dann raus ob der Helfer gut oder schlecht ist.

    Einen guten Hund hetzen kann jeder!

    Es kommt ja darauf an, welche Probleme ein Hund oder ein Halter hat. Da gibt es viele Gründe abzulehnen.
    Besonders prickelnd finde ich Ersthundehalter, die kein Problem haben, wenn ein Hund ausschließlich über den Wehrtrieb zu arbeiten ist. Da wurde ein Hund fürs neue Hobby angeschafft und muss jetzt auch die Leistung bringen. Da wird dann Tischarbeit und Pressing gefordert. Wenn ein Helfer da nicht ablehnt, komme ich ins Grübeln.
    Auch ist es sicherlich sinnvoll einen Hund zu arbeiten, der seit Jahren die BH nicht besteht und der weder sucht noch apportiert. Ich kann verstehen, wenn einem Helfer seine Knochen nicht zur Bespassung eines Hundes hinhalten möchte, wenn der Halter nicht in den Teilen arbeitet, die für ihn langweilig und anstrengend sind.

    Auf den Plätzen, auf denen ich meine Hunde arbeite, geht man davon aus, dass ein Hund nach der Pfahlarbeit noch etwa 4 Monate bis zur VPG 1 braucht. Danach immer etwa 2-4 Monate bis zur nächsten Prüfungsstufe. Dazu dann Arbeitspausen, wo entweder ausgestellt wird, ein Zuchteinsatz geplant ist oder die Fährtenhundprüfungen vorbereitet werden. Das klappt ganz gut, weil den Hunden Auszeiten und Abwechslung gut tut.
    Welpengruppen o.ä. gibt es auf keinem dieser Plätze, da gibt es die passenden Angebote vielfach in der Umgebung. Trotzdem sind das keine geschlossenen Veranstaltungen. Wer sich auf die BH vorbereiten möchte, findet Trainingspartner und Trainer, egal was er an der Leine hat. Möchte jemand ein bestimmtes Problem lösen (z.B. Leinenaggression), dann wird auch mit ihm gearbeitet.
    In diesem Ablauf sind "Erziehungruppen" einfach nicht machbar. Dann ist man an feste Zeiten gebunden und das Training in offenem Feld oder einem Stadion wird schwer zu koordinieren, aber für Körpüfungen und Leute mit überregionalen Ambitionen ist es unabdingbar.
    Und zum Helfernachwuchs: Es ist doch nicht nur so, dass potentielle Helfer "unten" gehalten werden. Es sind doch nur sehr wenige Menschen, die diese Arbeit machen wollen. Wenn sie es dann man versuchen und feststellen, wie schlecht ihre Kondition ist, dann springen wieder einige ab. Beruf und Familie lassen leider nur wenigen Platz für diese Art des Sports. Dazu kommt ja auch die mangelnde Bereitschaft, Hunde zu Übungszwecken zur Verfügung zu stellen. Wenn wir nicht grade in einer Prüfungsvorbereitung sind, dann stelle ich meinen unkomplizierten Hund für alles zur Verfügung außer dem langen Gang, das ist mir zu gefährlich. Aber diese Haltung ist ja wenig verbreitet. Oft genug zieren sich ja leider eigene Ortsgruppen ihren Nachwuchshelfern zur Prüfung Hunde mitzugeben :kopfwand: . Hauptsache er macht die einfacheren Hetzarbeiten, wozu braucht er denn einen Schein :irre: .

    LG
    das Schnauzermädel

    Es IST ein Sport für jedermann und für Jederhund, wenn Hund denn Spass an der Sache hat.
    Aber wenn ein Helfer 20 Hunde plus Pfahlarbeit hat, dann ist er, denke ich, ausgelastet und MUSS selektieren.
    Ich gehe jetzt nur von meinen Hunden aus, das ist schon viel Arbeit.
    Hund 1 macht einmal den 3er Ablauf durch, Variationen eigentlich nur bei den Verstecken (damit auch in alle ordentlich geschaut wird) und bei der Anzahl der Bewachungsphasen mit anschließendem Angriff bei den einzelnen Übungen. Der Hund hat nur 36kg und arbeitet sehr präzise und lässt gut aus, da ist eigentlich nur die lange Flucht schwierig, weil der Hund sehr schnell ist und nicht bremst :D .
    Bei Hund 2 können alle mal einen Kaffee trinken gehen, denn das dauert.
    Erstmal werden wir ewig mit Helfer auf der Mittellinie mitlaufend revieren und gutes Verhalten mit einem Anbiss belohnen. Dann werden wir einige Anläufe fürs Stellen und Verbellen brauchen, dann ein wenig Griffarbeit und einige Anläufe für den Rückentransport, einige Übungen zum Thema "Aus", also eine knappe halbe Stunde sind wir schon beschäftigt :lachtot: .
    Und für den Helfer geht es ja so weiter... Also wenn jemand vom frühen Abend bis in die späte Nacht Hunde hetzt, wird er wohl auch etwas dazu sagen dürfen.
    Hier sind die guten Helfer eben dünn gesät und stark gefragt. Nur wenn ich die Arbeit meiner Hunde betrachte, dann muss ich die Wartezeit und auch die Ablehnung der Arbeit mit Hund 2, wenn es sehr voll ist, doch akzeptieren, denn bei einem weniger guten Helfer wäre bei Hund 1 die Verletzungsgefahr zu groß, Hund 2 hat jetzt auf über 45kg zugelegt und braucht jemanden, der trotzdem beim Einstellen wirklich ruhig hält, sonst kann ich das "Aus" komplett vergessen.
    Ein Helfer arbeitet ehrenamtlich, trägt eine große Verantwortung und hält seine Knochen hin. Ich denke schon, dass er durchaus auch mal ablehnen darf.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich hatte GsD noch nie mit einem Hund mit dieser Krebsart im Kopfbereich (wo sie ja meist auftritt) zu tun. Allerdings bekommen Riesenschnauzer und Schnauzer genau diesen Krebs oft an den Zehen/Krallen.
    An den Zehen kann man fast keine Prognose abgeben. Da gibt es Hunde, denen wurde der Zeh betroffene Zeh bereits wenige Tage nach den ersten Symptomen amputiert und es kam trotzdem innerhalb weniger Monate zu Metastasen und man musste sie erlösen. Andere wurden lange wegen einer "Entzündung" behandelt, dann wurde im Tumor amputiert und danach im Gesunden nachgeschnitten, und die lebten noch viele Jahre und starben nicht an Krebs.
    Generell gilt ein Plattenepithelkarzinom als sehr aggressiv, schnell wachsend und es bildet wohl auch schnell Tochtergeschwülste.
    Trotzdem würde ich die OP wagen, wenn man den Tumor komplett im Gesunden entfernen kann und keine weiteren Organe befallen sind.

    Ich wünsche euch alles Gute!

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich finde ja entweder Lederausstellungsleinen sehr schön: http://www.dogfamilyshop.de/product_info.p…lungsleine.html

    Aber bei einem Pinscher sieht eine ganz filigrane, goldene Kette mit einer leichten, weichen Lederleine ganz toll aus.
    http://www.evs-hundeshop.de/Halsband/Wuerg…Luxe::2281.html
    Ausstellungsgarnituren sollen dünn sein, denn man möchte den Hund sehen und nicht sein tolles Halsband ;) .

    Ansonsten tuts auch eine einfach Wachsleine für unter 10 Euro.

    LG
    das Schnauzermädel

    Hallo!

    So eine Entscheidung ist so schwer! Es tut mir sehr leid für euch!

    Ich sage dir jetzt, was ich machen würde. Das ist natürlich nur ein Gedankengang von vielen. Die einzig richtige Entscheidung gibt es nicht, es gibt nur die für euch richtige. Daher sieh das als Anregung, denn mehr ist es wirklich nicht.

    Die Milz ist extrem durchblutet, wenn der Tumor plötzlich reißt, kann der Hund in Minuten verbluten. Davor hätte ich große Angst, auch wenn das wahrscheinlich für den Hund nicht sehr schmerzhaft ist :???: .
    Daher würde ich, wenn die anderen Organe ohne Metastasen sind, die Milz entfernen lassen. Hund kann auch ohne Milz gut leben. So eine OP würde ich aber nur in einer guten Klinik machen lassen.
    Aufmachen zur Kontrolle käme für mich nicht in Frage, da ist die Belastung für den Hund riesig und der Nutzen gering.

    Das ist - wie gesagt - mein Gedankengang. Aber du kennst deinen Hund am besten. Abwarten wäre einfach nicht mein Weg, aber es ist sicherlich auch eine Alternative. Dann kann man den Hund einschlafen lassen, wenn man merkt, dass es ihm nicht mehr gut geht.

    Lass das ganze sacken und dann wirst du den richtigen Weg für dich und deinen Hund finden!
    Alles Gute und viel Kraft
    wünscht
    das Schnauzermädel

    Bei dem Gel musst du Geduld haben, aber bei ca. der 3. Flasche sehen auch ganz schlimme Zähne wieder gut aus ;) . Es spart zwar kein Geld, aber der Hund kommt um eine Narkose herum. Ich kenne mittlerweile einige sehr alte Hunde, die ganze Steinbrüche im Maul hatten, und mittlerweile wieder ganz saubere Zähne haben. Da hatten die Besitzer die Zähne aus Verzweiflung so verkommen lassen, weil die Hunde für eine Narkose nicht mehr fit genug waren.

    LG
    das Schnauzermädel

    Wie viele Hunde hetzt dein Lebensgefährte pro Tag?
    Ich sagte ja, es ist auch eine Frage des Platzes. Wenn der Helfer zu viel zu tun hat, kann er sicherlich nicht jeden Hund machen. Da muss man ja irgendwie schauen, wer drankommt.
    Die Hetzarbeit am Pfahl geht ja nochmal extra, aber die Hunde, die bereits frei arbeiten, kosten viel Kraft und Konzentration. Da gibt es einfach eine natürliche Belastungsgrenze.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Was mich wundert, ist, dass es doch immer heißt, Schutzhundeausbildung wäre deswegen sicher, weil ein ausgebildeter Schutzhund lernt, NUR auf Aufforderung anzugreifen.
    Das würde die Schutzhundeausbildung so sicher machen....
    Naja, ich denke mal, dass da doch was passieren müsste. Denn bei dem betroffenenem Hund scheint ja ein Wesenszug nicht zu stimmen.
    Lg
    Christine

    Die Schutzhundeausbildung, die auf den Hundeplätzen stattfindet, ist eine Sporthundeausbildung!
    Diese Hunde schützen nicht wegen dieser Art der Ausbildung. Wenn ein Sporthund schützt, dann hätte er das auch ohne die Sportausbildung gemacht. Allerdings tun die meisten Hunde gar nichts. Hunde dürfen von Privatleuten in Deutschland nicht auf Zivilschärfe trainiert werden, das ist diensthundhaltenden Behörden vorbehalten.
    Die Sporthundeausbildung ist ein Beutespiel um den Ärmel. Diese Hunde wollen den Ärmel gewinnen, sie lernen diesen "Kampf" ortsbezogen und ritualisiert. Wenn der Hund seine Arbeit gut gemacht hat, lässt der Helfer den Ärmel los und der Hund darf seine Beute über den Platz und zum Abschluss auch zum Auto tragen, wenn diese Hunde tatsächlich in dem Helfer eine Bedrohung sehen würden, müssten sie den Ärmel sofort fallenlassen und den Helfer erneut angehen ;) .

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Janina, ich hab nen Hund mit Knacks. Und ja, da erwarte ich tatsächlich, das der Helfer sagt "nein!", wenn es nicht gut für sie wäre. Bei ihr ist es aber das Gegenteil.

    Wenn ein team nicht passt ist es das eine. Aber zu sagen "Du willst eh keine Prüfungen laufen, euch mach ich nicht", finde ich schon recht dreist :nixweiss: Bei der Hündin bei uns hätte auch nie einer gedacht, das sie jemals ne Prüfung macht.. Muß ich mir wirklich erst einen Hund aus was-weiß-ich für einer top Zucht kaufen, um SD machen zu dürfen bzw. um überhaupt die Chance zu bekommen, zu schauen ob der Hund Spaß dran hat!?

    Es geht ja nicht darum welcher Rasse ein Hund angehört oder aus welcher Zucht er kommt... Wenn ein Helfer aus solchen "Gründen" ablehnt, dann ist es ein schlechter Helfer.
    Ansonsten kommt es ja sehr darauf an, auf was für einem Platz man arbeitet. Wenn ein stark frequentierter Platz mit vielen sehr guten Hunden nur einen Helfer hat, wird der auch mal ablehnen müssen. Gute Helferarbeit erfordert viel Kraft, Konzentration, Körperbeherrschung und Reaktionsschnelligkeit. Ist der Andrang zu groß, dann muss der Helfer selektieren, weil er sonst keine saubere Arbeit mehr abliefern kann. Das ist gefährlich für Hund und Helfer und bringt einen in der Ausbildung auch nicht weiter.
    Wenn ein eigentlich guter Hund im SD immer höher dreht, aber der Hundeführer ihn trotz viel Arbeit nicht geregelt bekommt, dann steht der zurück, insbesondere wenn die VPG 1 schon bestanden ist. Darum kann man sich an leereren Tagen kümmern.
    Oft genug sieht man auch Hunde arbeiten, die für Laien eigentlich einen guten Eindruck machen, in Wirklichkeit aber nur Angst und Unsicherheit nach vorne umsetzen. Auch hier ist es sicherlich die Pflicht des Helfers, das deutlich zu sagen.
    Wenn man bedenkt, dass ein Helfer mehrmals pro Woche einige Stunden seiner Freizeit investiert, dabei keinen ausreichenden Versicherungsschutz hat, seine eigenen Hunde immer zurückstehen und er im Gegensatz zu den Hundeführern immer da sein muss, dann finde ich es vermessen, alles mögliche von ihm zu verlangen. Einerseits hat man das Vertrauen und lässt ihn seinen Hund arbeiten, aber eine eigene Meinung darf er nicht haben?

    LG
    das Schnauzermädel

    Platinum ist doch schon mal eine Alternative.
    Gute Dosen bekommt man ja auch, Zooplus hat auch was da, Futterfreund ist aber besser sortiert.
    Wenn du eh irgendwann barfen möchtest, dann lass doch die Dose weg und gib stattdessen Fleisch mit etwas Calcium. Der Schlachthof Bochum ist ja nicht weit, da kannst du auch kleinere Mengen problemlos gewolft mitnehmen.

    LG
    das Schnauzermädel