Beiträge von schnauzermädel

    Irgendwie reden wir aneinander vorbei :D .

    Ich sagte nur, ein Helfer darf ablehnen. Ein Übungswart darf das schließlich auch.
    Und wenn das ganze eine Gefahr für die Umwelt darstellt oder der Hund einfach gar keine Eignung hat, dann muss er ablehnen.

    Warum denkt ihr in festen Schubladen?
    Wieso kommt jetzt sowas, wie der Hund muss tragen, usw.?

    Ich finde es ja vollkommen in Ordnung, dass ihr nur vernünftige Leute auf euren Plätzen habt. Aber das ist bei weitem nicht überall so!
    Es werden genügend arbeitsfreudige Hunde, die eine tolle Unterordnung machen, bei Obi, Agi oder Fährte glücklich wären, mehrfach pro Woche zum SD auf den Platz geschleppt, zeigen Angst und Meideverhalten und WOLLEN nicht. Leider ist es bisher immer so, dass wenn der Helfer ablehnt, die arme Kreatur zum nächsten Platz geschleppt wird, weil irgendein Helfer tuts dann. Und das bei Haltern, denen es weder um Zucht oder Prüfungen geht. Es ist ein Hund, also MUSS er beißen. (Übersetzt: Ich brauche eine ***verlängerung, kann mir aber keinen Porsche leisten) :kopfwand:
    Ich sehe pro Woche mindestens 3 Plätze, dazu Freundschaftsbesuche und Prüfungsvorbereitungen auf weiteren Plätzen. Ich sehe Tacker, ich sehe Stromärmel, Stacheln ohne Ende, überforderte Hunde und geistig abgeschaltete Halter... Glücklicherweise wird es weniger, vor 25 Jahren war es deutlich schlimmer. Ich habe Stammplätze, da sieht es nicht so aus, also finden sich mittlerweile auch die.
    Wenn ich nun bedenke, das Veterinär- und Ordnungsämter sich gar nicht dafür interessieren (ist ja auch klar, wenn Ordnungsamt und Polizei auch dort trainiert, kann ja nichts sein...), man hier immer einen Platz findet, der ALLES macht und dafür nie weit fahren muss, dann finde ich Helfer sollten viel mehr sagen! Und diese Probleme sehe ich weniger bei Züchtern oder bei ernsthaften Sportlern.
    Und ich stehe weiterhin dazu, dass ein Helfer selektieren darf, wenn er zu viele Hunde zu arbeiten hat. Ich habe selbst einen Hund, der nicht immer arbeiten darf, da gibts auch keine Gefälligkeiten, nur weil der andere Hund sehr gut ist ;) .

    LG
    das Schnauzermädel

    Den Rücksprung allein zuerst aufzubauen ist eine Möglichkeit, aber man sollte vorher seinen Hund beurteilen, bei vielen klappt das gut, aber es kann Schwierigkeiten bringen, weil man nach dem "Bring" während des Hinsprungs ja kein Kommando mehr hat. Hat man also einen Hund am Band, der immer 5 technische Zeichnungen in 3 Ausführungen braucht und dann nochmal nachfragt, ist es günstiger Hin- und Rücksprung als Einheit aufzubauen ;) .

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Hallo,

    bei uns in H ist nur eine Leinenlänge von 1,50m erlaubt, aber habe noch nie von Problemen wegen längeren Leinen gehört. Vor allem die Flexis sieht man ja überall. Hab mal G**gle befragt - leine länge bochum - gleich der erste Link ist aussagekräftig. (Im Gegensatz zur Seite von Stadt Bochum, da findet man null Infos dazu) Auch nur 1,50m Leinenlänge bei euch.
    Wie ernst aber das ausgelegt wird, ist wohl in jeder Stadt unterschiedlich..

    Gruß Chris

    Ne, ne Bochum sagt sehr genau wann, wo und wie ein Hund angeleint sein muss.
    Mann muss im Ortsrecht nachschauen und dort in der "Ordnungsbehördlichen Verordnung über die Sicherheit und Ordnung der Stadt Bochum" ;) .

    Also generell muss man einen Hund so halten, dass er niemanden belästigen kann. Überall wo es eng wird, ist eine max. 1,5 Meter lange Leine vorgeschrieben (Fußgängerzonen, U-Bahnanlagen, öffentliche Verkehrsmittel, Veranstaltungen mit Menschenansammlungen (Maiabendfest, Bochum Total, Sparkassen Giro...), auf den Zuwegen und in den Treppenhäusern vom Mehrfamilienhäusern), ansonsten darf die Leine den Gegebenheiten angemessen länger sein. Auf den Parkwegen ist eine Schleppe daher durchaus verboten, auf der Wiese ok.

    LG
    das Schnauzermädel

    Wenn di gleich viele Flöhe gesehen hast, dann müsste der Bekannte sehr viele Flöhe in der Wohnung haben ;) .
    Was für ein Halsband trägt dein Hund?
    Falls es eines aus dem Zoofachhandel ist, vergiss es! Durchaus mit Nebenwirkungen für den Hund wirken die Dinger nicht gegen Flöhe.
    Besorg dir ein SpotOn vom TA und mach eine ordentliche Umgebungsbehandlung mit Indorex Fogger und dann sollte Ruhe sein ;) .
    Ist es eines der wenigen guten Halsbänder, könnte es einfach schon zu lang am Hund sein, oder du hast das Pech gegen den Wirkstoff resistente Flöhe erwischt zu haben. Dann kann dir der TA ein Alternativpräparat nennen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Stell den Hund von einem Ball auf eine Beißwurst um, mit der kann man toll körpernahe Zerrspiele machen.
    Wenn ihr dann so richtig toll dabei seid und sie das Ding richtig festhält, stellst du plötzlich jede Aktivität ein und hälst die Beißwurst möglichst nah einen deinem Körper ganz still.
    Der Hund wird erstmal nicht loslassen und versuchen weiter zu ziehen. Du bleibst kommentarlos UND bewegungslos.
    Irgendwann wird dem Hund das langeweilig und er lässt los. In dem Moment sagst du "AUS" und beginnst wieder zu zergeln.
    Der Hund lernt sehr schnell, dass er mehr Spiel bekommt, wenn er bei "ruhiger Beute" loslässt.
    Dann kann man anfangen, das "AUS" beim Spiel zu fordern, klappt es gehts sofort weiter, klappt es nicht hält man wieder still ;) .
    Wenn man diesen Grundstock aufgebaut hat, kann man das "AUS" auf weitere Gegenstände/Spielzeuge ausbauen. Meist tauschen auch sehr beuteorientierte Hunde ab da gegen Leckerchen, weil sie das Auslassen jetzt nicht mehr negativ empfinden.
    Du kannst das natürlich genau so mit dem Ball machen, aber da tut man sich meist ordentlich die Finger weh und es dauter länger, weil man den schlecht im Hundemaul ruhig halten kann und der Hund Spass an der Zergelei hat.

    LG
    das Schnauzermädel

    Hallo!

    Mensch, grad bei einem junge Hund ist das ja eine unschöne Diagnose...

    Wieso sitzt "das so blöd hinten im Auge"?
    Ein grauer Star, also ein Katarakt, ist eine Trübung der Linse. Wenn keine weiteren Störungen im Auge vorliegen, kann man die trübe Linse entfernen und eine Kunstlinse einsetzen, die das Sehen im Nahbereich verbessert. Das ist allerdings erst sinnvoll, wenn die Erkrankung weit fortgeschritten ist. Je nach Ursache kann der "Schaden" auch gering bleiben und der Hund wird wenig beeinträchtigt.
    Und selbst wenn der Hund wirklich blind wird, auch blinde Hunde können gut Leben.
    Für den Freilauf ist es wichtig, dass man den Hund zuverlässig stoppen kann, das kann man immer üben, es ist auch bei einem gesunden Hund sinnvoll ;) .

    Alles Gute!

    LG
    das Schnauzermädel

    Da sind deiner Phantasie keine Grenze gesetzt :D , wichtig ist nur das Lernziel, dass Hin- und Rücksprung IMMER zusammengehören.

    Du kannst mit Futterdosen und Clicker arbeiten. Du richtest, den Hund zur Hürde aus (ganz nah vor der ganz niedrigen Hürde), lässt ihn los zur Fütterschüssel und clickst beim Sprung, dann richtet eine Hilfsperson den Hund neu aus und du stellt eine Futterdose bei dir ab. Später baust du die erste Schüssel ab und die Belohnung kommt erst beim Rücksprung. Hier hilft es sehr, wenn dein Hund ein Hütchen o.ä. umlaufen kann.

    Du kannst mit einem Zaun einen geschlossenen Gang hinter der niedrigen Hürde bauen, dann geht der Hund automatisch zurück über die niedrigere Hürde.

    Du kannst mitlaufen, immer Hin- und Rücksprung, und langsam immer mehr zurückbleiben.

    Wenn du darauf achtest, dass der Sprung erstmal sehr niedrig ist (dann streift der Hund nicht und setzt nicht auf) und der Hund freiwillig springen möchte, dann klappt das sehr gut. Es gibt viele gute Wege zum Hürdensprung, man muss nur das Richtige für das jeweilige Gespann finden.
    Oft sieht man HF, die bei ihrem erwachsenen Hund erst mit Ball oder Beißwurst Trieb machen, dann werfen und den Hund an der Leine über die hohe Hürde zwingen :kopfwand: . Diese Hunde werden die Hürde nie gern überwinden, ihnen fehlt Sprungtechnik und sie werden gern vorbeilaufen. Wenn der Hund den Sprung aber als spaßige Übung kennenlernt, die nach 2 Sprüngen eine tolle Belohnung bringt, dann springt eigentlich jeder gesunde Hund gern und zuverlässig.

    LG
    das Schnauzermädel