Beiträge von schnauzermädel

    Keine Ahnung :D !

    Spielen möchte er offensichtlich.
    Ob er Spaß daran hat mit einem Fremden zu spielen ist eine ganz andere Frage ;) .
    Da kommt es eben auch ganz stark auf den Helfer an.
    Ob ein Hund auf das "Spiel" einsteigt, hängt stark von der Qualität der Beuteimitation ab. Beute bewegt sich immer vom Hund weg, manchem Helfer ist das im Aufbau leider nicht klar. Dazu kommt die Ausstrahlung. Im weiteren Aufbau droht ein Helfer zwar, aber ein guter Helfer singnalisiert dem Hund auch immer Rückzugsbereitschaft/Ängstlichkeit, denn der Hund soll ja stark werden und sich im "Kampf" mit dem Helfer überlegen fühlen und sich trauen Dinge zu tun, die im tägl. Leben tabu sind.
    Da deinem Hund auf deinem Platz im Bereich SD bereits jetzt Ablehnung entgegenschlägt, würde ich mir die dortige Helferarbeit sehr kritisch ansehen und überlegen, ob ich meinen Hund überhaupt dort arbeiten lassen würde. Ein erfahrener Helfer schafft es locker einen Hund ungeeignet erscheinen zu lassen und ein wenig erfahrener Zuschauer merkt nichts davon und glaubt dem Urteil.
    Der Aufbau im SD steht und fällt mit dem Helfer, wenn du dort nicht totales Vertrauen hast, dann versuch erst gar nicht die Leute zu überzeugen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Wir haben eine Tassimo geschenkt bekommen.
    Kaffee sehr lecker, Kakao ebenfalls super, Tee ist nicht wirklich überzeugend. Kosten: Astronomisch :schockiert: .
    Jetzt steht bei uns eine Senseo. Da schmeckt der Kaffee fast genau so gut. Wir haben ene ganze Reihe Pads (von teuer bis günstig), die wir mögen. Für den Notfall haben wir Melitta-Pads zum Selbstbefüllen und Kaffebohnen, die wir dann frisch mahlen.
    Eine normale Maschine lohnt sich für uns nicht, wir trinken zwar einige Tassen über den Tag verteilt, aber wir mögen keinen Kaffee aus der Thermoskanne. Tassimo ist da einfach zu teuer, die Senseo geht. Siebträgermaschienen haben uns alle nicht überzeugt und Vollautomaten bleiben ein unbezahlbarer Traum.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich würde einen anderen Verein suchen!

    Wenn der Hund keinen SD machen WILL, dann sollte ein Verein ablehnen.
    Aber 70cm Höhe sind nicht grundsätzlich ein Hinderungsgrund. Viele Riesenschnauzerrüden sind ja durchaus einige cm größer als die lt. Standard erlaubten 70cm und machen SD :D . Sicherlich ist ein etwas kleinerer und leichterer Hund wendiger und für den "großen" Sport eher geeignet. Aber sauber arbeiten, Spaß haben und sich körperlich nicht schaden kann auch ein großer Hund. Gesund muss ein Hund dafür sein, aber das gilt für jede Größe!
    Mein derzeitiger Rüde ist 68cm, da gibt es har keine Diskussion. Er ist ein Gebrauchshund und macht Sport. Sein Vorgänger war 77cm (eine Ausstellungskarriere also undenkbar :lachtot: ) und ein toller Sporthund, der ein biblisches Alter erreicht hat.
    Das Alter ist nur ausschlaggebend, wenn der Hund nicht mehr fit ist. Grade für den SD ist ein geistig ausgereifter Hund mit gutem Gehorsam durchaus eine feine Sache. Es kann natürlich sein, dass der Hund nicht mehr viel Interesse an Beutespielen hat, aber das muss man eben ausprobieren. Es kann sein, dass der Hund viel Spass hat und es liebt, es kann genau so gut sein, dass der Hund nicht geeignet ist. Das steht aber nicht neben dem Geburtsdatum im Impfpass, das muss man herausfinden.
    Natürlich sollte man nicht jeden "Deppen", der grad man am Platz vorbeikommt, SD machen lassen. Aber wenn man jemanden seit 6 Monaten kontinuierlich arbeiten sieht, der Hund keine gravierenden Wesensmängel und einen guten Grundgehorsam hat, dann sollte man es doch mal auprobieren können. Wenn es kein "Leistungsplatz" ist, dann stellt das doch echt kein Problem dar. Wenn ein neuer mit einem Junghund kommt, fängt man doch auch meist direkt mit dem Anhetzen an, obwohl man den Halter und die weitere Entwicklung des Hundes nicht kennt.

    LG
    das Schnauzermädel

    Nein, da platzt mir der Kragen!

    Ewige Zeiten trainiert man mit den Hunden, dass sie Fremde nicht belästigen und dann kommt so ein Leckerchenspender daher... Prompt zeigen meine Süßen wieder reges Interesse an Taschenkontrollen :kopfwand: .
    Zumal meine ansonsten ganz nette Hündin dann schnell zum Ekel mutiert und die Herausgabe ALLER mitgeführten Nahrungsmittel fordert, da kneift sie dann auch mal gern :ops: .
    Also ich muss das echt nicht haben.

    LG
    das Schnauzermädel

    :D Jaja, die besonderen Fahrten zu besonderen Orten...

    Genau das ist jetzt euer Problem. Autofahren verknüpft euer Hund nun mit tollen Aktionen und ist entsprechend aufgedreht.
    Da hilft es meist, wenn diese Verknüpfung wieder aufgelöst wird.
    So nervig es ist, fahrt in nächster Zeit viel Auto, aber vermeidet erstmal diese tollen Aktionen.
    Es ist ja zum Glück jetzt Herbst/Winter, da kann Hund ja auch mal im Auto warten und nimmt keinen Schaden. Natürlich soll er nicht ewig im Auto schmoren, also den großen Wochenendeinkauf dann besser doch ohne Hund machen ;) .
    Aber Tankstelle, Post, Bäcker, Metzger, usw. sind in der nächsten Zeit die optimalen Ziele. Macht mit dem Hund eine kleine Pipirunde und dann fahrt zu einer "langweiligen" Sache, bei der der Hund nichtmal aussteigen muss. Danach gehts wieder heim.
    Autofahren sollte eine ganz normale Sache in seinem Leben werden.
    Probleme beim Fahren bekommt man oft, wenn der Hund die Fahrt klar verknüpft. Wenn es immer nur zu tollen Spaziergängen geht, wird Stress im Auto genau so wahrscheinlich, wie wenn es immer nur zum TA geht.

    LG
    das Schnauzermädel

    Lass dich nicht verunsichern :D .
    Du arbeitest jetzt einfach weiter und kurz vor der Prüfung, weißt du, wo ihr steht.
    Entweder alles ist so sicher, dass du die 1 melden kannst, ansonsten machst du einfach die BH nochmals. Dann hast du nicht umsonst gearbeitet und sammelst Prüfungserfahrung.
    Du hast nichts zu verlieren und bist nicht auf der Flucht!
    Ich habe schon mit einem älteren Hund nach 3 Monaten Übungszeit Samstags die BH und Sonntags die VPG 1 gemacht und mit einem anderen nach weit über einem Jahr Trainingszeit immer noch keine BH-Reife erreicht :D . Es kommt doch immer auf das Gepann an.
    Versuch es nur nicht auf Biegen und Brechen, denn dann gehts wahrscheinlich in die Hose ;) .

    LG
    das Schnauzermädel

    Hallo!

    Auch im VPG-Sport kann man seinen Hund in die Alterklasse umschreiben lassen, das ändert aber nicht die Hürdenhöhe.
    Man darf ja immer nur die bereits bestandene Prüfungsstufe und die nächsthöhere führen, daher muss ein VPG3-Hund immer die 3 laufen. Lässt man ihn in die Alterklasse stufen, dann gibt es nur noch die VPG 1, da hat man dann auch eine deutliche Entlastung des Hundes, weil die Fährte kürzer wird, das Apportieren auf ebener Erde leichter ist, das Steh fehlt und die SD deutlich kürzer und mit weniger Belastung ist.
    Körperlich muss der Hund aber fit genug sein die Hürde zu springen. Das macht auch Sinn, denn im SD drehen die meisten Hunde so auf, dass sie eher tot umfallen würden als kürzer zu treten. Ein Hund, der die Hürde nicht mehr gut schafft, sollte auch keinen vollen SD mehr machen.
    Da die Unterordnungsprüfungen, die dich interessieren, in der VPG-PO nur zusätzlich eingefügt sind, gibt es hier keine Sonderregelungen. Einige Vereine, die auch kleinere Rassen bereuen, haben Regelungen für kleinere Hunde eingefügt, aber spezielle Altersregelungen gibt es nicht.

    LG
    das Schnauzermädel

    Hallo!

    Als chem. Versuch kommt zur Zeit am ehesten Suprelorin von Virbac in Frage.
    Das ist ein chipähnliches Implantat, dass unter die Haut gegeben wird. Das kann der TA ohne viel Aufwand erledigen. Es wirkt dann 6 Monate.
    Bis die volle Wirkung erreicht ist, dauert es schon etwa 6 Wochen.
    Dazu kommt, dass ein Großteil des Verhaltens des Hundes ja auch auf Gelerntem basiert. Man sollte also nicht einfach abwarten, sondern dann auch aktiv trainieren.
    Kastrationen (egal ob chemisch oder operativ) haben oft auch einen "Placeboeffekt" auf den Besitzer. Es kann also auch sein, dass sich das Verhalten des Hundes eher wegen des neuen, oftmals auch entspannteren und konsequenteren Verhaltens des Besitzers ändert. Da kann man ein wenig tricksen. Man sollte das Ende der chem. Lösung einfach verdrängen und gar nicht mehr aufs "Ablaufdatum" achten. Wird man von Negativveränderungen überrascht, hat die Hormonumstellung geholfen. Wird das Problem besser und bleibt es auch auf Dauer, dann war das Verhalten des Menschen der Schlüssel ;) .

    LG
    das Schnauzermädel

    Hallo!

    Das ist wirklich keine schöne Diagnose.

    Ich hatte das damals bei einem Hund auf einem Auge. Trotz bester Behandlung beim Spezialisten musste irgendwann das Auge entfernt werden, weil der Innendruck nicht mehr kontrollierbar war und der Hund Einblutungen im Auge verbunden mit starken Schmerzen hatte.
    Ich bin damals gefragt worden, ob ich ein Implantat wünsche.
    Ich habe mich bewusst dagegen entschieden!
    Ein Implantat befriedigt nur das ästhetische Empfinden der Menschen.
    http://www.tierklinik-kaiserberg.de/augenheilkunde…ungen/implantat
    Das Auge ist dann optisch "normaler". Aber der Hund sieht nicht mehr, läuft evtl. mal irgendwo vor, bekommt Gräser oder Ästchen ins Gesicht und kann nicht ausweichen. Das weiterhin offene Auge ist dann viel anfälliger für Verletzungen oder Infektionen. Allerdings hatte ich einen äußerst aktiven Hund, der wenig eingeschränkt war und ständig irgendwelche Kleinverletzungen durch Äste und Dornen hatte. Mit anderen Hunden tobte er auch überschäumend bis ins hohe Alter.
    Hier ist vernünftiges Abwägen gefragt. Dem Hund ist es egal. Ein vernähtes Auge sieht in den ersten Tagen gewöhnungsbedürftig aus. Mich hat es nie gestört.
    Wenn der Hund vom Verhalten her kein erhöhtes Risiko für Verletzungen hat, dann kann man sich auch gutes Gewissens für ein Implantat entscheiden. Wenn alles abgeheilt ist, lebt er damit ebenso gut wie mit einem vernähten Auge.

    LG
    das Schnauzermädel