Zitat
Also, bei den Schäferhundleuten ist das ja Ganz und gebe ,dass vorgearbeitete Hunde verkauft werden sollen, z.B weil sie sportlich nicht gut genug sind oder zu groß werden oder langhaarig oder was auch immer.
Dort könnte mein Chef einen sehr ruhigen, übergroßen Rüden bekommen ,der fast fertig ist zur BH und sehr ruhig ist und sich bestimmt gut eignen würde.Dieser Rüde kostet 3500 Euro.
Da ist natürlich die Frage:Ist das viel ,ist das wenig?
Und eigentlich wollte mein Chef ja auch viel lieber einen Retriever, aber die gibt es scheinbar nicht zu kaufen (oder nur als Welpe).Oder doch?
Dann hat er wahrscheinlich ja wohl nur die Möglichkeit ,ausbilden zu lassen,oder
3500,- € ? Wofür?
Der Hund hat noch nicht einmal die BH bestanden und ist zu groß, wenn er sehr ruhig ist, dann ist er wohl auch keine Sportskanone, also als DSH wenig wertvoll.
Dazu ungefähr 3 Monate Training, denn mehr brauchts beim erfahrenen Sportler zur BH nun wirklich nicht.
Ist er geröngt? Was ist mit den Hüften, den Ellbogen und dem Rücken?
Der Hund ist nun wirklichmehr als überteuert.
Dazu kommt die Frage, wie ist der Hund aufgezogen worden?
Hat er Erfahrungen mit Gehhilfen, Spastikern, usw.?
Wer soll später mit dem Hund arbeiten? Wer wird seine Bezugsperson? Wo soll er leben?
Diese Art der Ausbildung sollte schon vom zukünftigen Mensch/Hund-Team gemeinsam bewätigt werden. Da sollte man aber nicht einfach einen Hund kaufen, sondern der zukünftige Hundeführer sollte sich seinen Hund schon aussuchen können. Denn wenn die Chemie zwischen den beiden nicht stimmt, dann kann man nicht arbeiten.
LG
das Schnauzermädel