Beiträge von schnauzermädel

    Hallo!

    Wenn der Hund mind. ein Jahr alt ist und man ihn im Blick hat, ist so ein System nicht die schlechteste Lösung.
    Ich nutze so ein System für einen "Zaunhopser" an einem unserer besuchten Hundeplätze, da hat er es bei gutem Wetter angenehmer als im Auto oder in der Box. Nach einer Gewöhnungszeit klappt es gut.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Okay, das geb ich dir Recht, hätte sein können.....

    Ich persönlich glaube das nicht!

    Bevor der VPG-Sport hier jetzt wieder durch den Kakao gezogen wird:
    Bitte bedenkt:
    Der Hund lernt in einen ÄRMEL zu beißen, dieser Ärmel ist für den Hund eine Beute wie ein Ball oder ein Beißwurst.
    Arme an sich interessieren so einen Hund überhaupt nicht!

    Die Ausbildung eines wirklich beissenden Hundes ist in D für Zivilpersonen verboten und findet sicherlich nicht auf Hundeplätzen statt. Wenn der Hund also tatsächlich rechtswidrig ausgebildet wurde, hat das nichts mit den ganzen normalen Sportlern zu tun!
    Obwohl einige Agility-Hunde rechtswidrig ein Teleimpulsgerät tragen, wird ja auch nicht den gesamten Agilityfreunden unterstellt ihre Hunde tierschutzwidrig auszubilden ;) .

    Warum dieser Hund gebissen hat, können wir alle nicht wissen.
    Wir wissen nur, dass der HH sich verantwortungslos benommen hat, weil er den Hund unangeleint aus dem Auto springen ließ.
    Ich wünsche dem Mädchen gute Besserung und hoffentlich keine bleiben Schäden - weder körperlich noch seelisch!

    LG
    das Schnauzermädel

    Em.ma

    Dann würde ich mit einer Ausschabung noch etwas warten.
    Diese Augenerkrankung ist eine typische Junghunderkrankung. Das Immunsystem ist noch nicht ausgereift, eine überschießende Reaktion lässt diese Follikel schwellen.
    Das ist sicherlich für den Hund eine unangenehme Sache und fühlt sich an wie Sand.
    ABER: Wenn man zu früh schabt, ist das Immunsystem des Hundes immer noch nicht ausgereift und wenn man Pech hat, kommen die Follikel wieder. Dann muss man das alles nochmal machen.
    Wenn es wirklich schlimm ist eine antibiotische Augensalbe/-tropfen und in leichteren Phasen Euphrasia als Schmiermittel geben, klappt eigentlich ganz gut.
    Meine jetzige Hündin hatte das als Junghund auch ganz schlimm. Mein Haus-TA wollte recht schnell schaben. Ich bin dann zum Augenspazialisten gegangen. Der hat den Hund regelmäßig untersucht, bei Bedarf Salbe oder Tropfen mitgegeben und mit etwa einem Jahr war der Spuk vorbei. Er hätte erst geschabt, wenn der Hund deutlich über ein Jahr geworden wäre und weiterhin Beschwerden hätte.
    Das ganze war übrigens in der Tierklinik mit Chefbehandlung weniger gekostet als beim Haus-TA.

    LG
    das Schnauzermädel

    Irgendwie sucht dein Chef eine eierlegende Wollmilchsau :???: .

    Es gibt sicherlich ganz vereinzelt einen Hund, der all diese Anforderungen erfüllen kann. ABER: Man hat eher einen Sechser im Lotto als so einen Hund zu finden.
    Ein Hund, der schützt, aber bei Auseiandersetzungen der Jugendlichen ruhig bleibt, bei jedem Erzieher gehorcht und ohne eine echte Bezugsperson auskommt und trotzdem augeglichen bleibt...., das ist etwas ganz besonderes!
    Ansonsten ist ein Hund, der solche Aufgaben übernehmen kann, eher ungeeignet um mit solchen Jugendlichen zu agieren.
    Sinnvoller wäre da wohl ein sehr ausgeglichener Hund mit sehr hoher Reizschwelle, der mit einem Erwachsenen zusammenlebt und gut mit den Jugendlichen agieren kann.
    Wachaufgaben sollten da bsser nicht zum Aufgabengebiet gehören.

    LG
    das Schnauzermädel

    Hallo!

    Für die klassische Fährtenarbeit brauchst du eigentlich nur ein ganz "klassischen" Hundeplatz, die VPGler müssen Fährten und die Fährtenhundler treiben sich dort auch rum.
    Allerdings finden diese Treffen natürlich nicht auf dem Platz sondern auf einem geeigneten Acker/Wiese statt. Normalerweise ist es kein Problem sich dort anzuschließen. Die Bereitschaft Sonntags zu unchristlicher Zeit da zu sein wird allerdings meist vorausgesetzt :lachtot: .

    LG
    das Schnauzermädel,
    das dankbar ist, dass es jetzt zum unchristlich frühen Fährten zu dunkel ist :D

    Zitat

    Also, bei den Schäferhundleuten ist das ja Ganz und gebe ,dass vorgearbeitete Hunde verkauft werden sollen, z.B weil sie sportlich nicht gut genug sind oder zu groß werden oder langhaarig oder was auch immer.
    Dort könnte mein Chef einen sehr ruhigen, übergroßen Rüden bekommen ,der fast fertig ist zur BH und sehr ruhig ist und sich bestimmt gut eignen würde.Dieser Rüde kostet 3500 Euro.
    Da ist natürlich die Frage:Ist das viel ,ist das wenig?
    Und eigentlich wollte mein Chef ja auch viel lieber einen Retriever, aber die gibt es scheinbar nicht zu kaufen (oder nur als Welpe).Oder doch?
    Dann hat er wahrscheinlich ja wohl nur die Möglichkeit ,ausbilden zu lassen,oder

    3500,- € ? Wofür?
    Der Hund hat noch nicht einmal die BH bestanden und ist zu groß, wenn er sehr ruhig ist, dann ist er wohl auch keine Sportskanone, also als DSH wenig wertvoll.
    Dazu ungefähr 3 Monate Training, denn mehr brauchts beim erfahrenen Sportler zur BH nun wirklich nicht.
    Ist er geröngt? Was ist mit den Hüften, den Ellbogen und dem Rücken?
    Der Hund ist nun wirklichmehr als überteuert.

    Dazu kommt die Frage, wie ist der Hund aufgezogen worden?
    Hat er Erfahrungen mit Gehhilfen, Spastikern, usw.?
    Wer soll später mit dem Hund arbeiten? Wer wird seine Bezugsperson? Wo soll er leben?
    Diese Art der Ausbildung sollte schon vom zukünftigen Mensch/Hund-Team gemeinsam bewätigt werden. Da sollte man aber nicht einfach einen Hund kaufen, sondern der zukünftige Hundeführer sollte sich seinen Hund schon aussuchen können. Denn wenn die Chemie zwischen den beiden nicht stimmt, dann kann man nicht arbeiten.

    LG
    das Schnauzermädel