Beiträge von schnauzermädel

    :D Och, der ist doch noch ganz neu.

    Die neue Umgebung ist für viele Welpen sooo aufregend, dass sie gar nicht merken, dass sie müssen. Sie sind viel zu abgelenkt und verspannt. Da hilft eine gute Portion Geduld und anfangs immer die gleiche Stelle draußen. Da einfach stehen bleiben oder sich nur auf einer kleinen Fläche bewegen und warten.
    Wenn er sich diesen Platz ganz genau angesehen hat und auch nirgendwo anders hinkommt, dann lässt die Ablenkung nach und Hundi merkt, dass was drückt. Dazu kennt er den Platz und fühlt sich sicherer. Dann klappt das schon. Und dann gaaaaaanz doll loben :D .

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    In Deutschland halte ich auch nichts davon....aber hier in unserer Kultur und bei meiner Rasse Pflegehunde ein MUSS und kein Luxus :)

    Da hast du recht!
    Bei euch sind ja Dinge möglich, die hier zum Glück (noch) nicht üblich sind.
    Ich kenne hier ganz viele Riesenschnauzerzüchter, die verkaufen nur zu "euch", wenn sie die Käufer kennen. Da geht einfach die Angst um, dass die Hunde kupiert werden.
    Aber das betrifft natürlich auch andere Länder.
    Und hier bei uns ist ja auch nicht alles so, wie es sein sollte.
    In anderen Ländern kann eine Kastration von Tierheimhunden die einzig richtige Entscheidung sein, da ist es im Notfall sogar die Frühkastration.

    So, genug off topic :D .

    LG
    das Schnauzermädel

    Mann, muss das denn schon wieder sein :???: ?

    Ich bin die letzte, die Kastrationen befürwortet, nicht umsonst lebt bei mir ein unkastriertes Paar und ich züchte nicht.

    Aber eine vergrößerte Prostata ist ab einem gewissen Stadium ein Problem.
    Wenn man das erst bemerkt, wenn der Hund Blut im Urin hat oder weil er unter größsten Schwierigkeiten "Bleistiftwürstel" herauspresst, dann hat der Hund eine ganze Weile Schmerzen gehabt.
    Rüden haben mittlerweile in Ballungsgebieten eigentlich ständig eine läufige Dame in der Nase. Die Zahl der Hunde hat in den letzten 30 Jahren enorm zugenommen.
    Hat ein Rüde hier Probleme, muss man etwas tun.
    Raus aufs Land in die Einöde kann kaum jeder umziehen.
    Dauerhaft Hormonpräparate geben ist weder gesund, noch sind die Nebenwirkungen ausreichend erforscht.
    Da bietet sich eine Kastration an.

    Ich bin gegen eine Kastration aus Bequemlichkeit, ich bin gegen Frühkastrationen und ich halte nichts vom generellen Kastrieren von Tierschutzhunden.
    Aber bei einer medizinischen Indikation darf man wohl doch.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    HUhu

    ich mahs geanu andersrum wie Schnauzermädel:
    Ich mach den ersten "Schritt" nach rechts mit dem linken Fuß.
    Ich bin da um ehrlich zu sein erst vor ein paar wochen draufgekommen, weil ich immer mega unzufrieden mit Chuis rechtswinkel war.. dann hab ichs sorum ausprobiert, und siehe da, er hängt nicht nach, er bleibt am Bein, alles gut..

    Was bedeutet denn "mit viel Aktion einleiten"??
    Ich mach es normal so, dass ich den Winkel normal einleite und sofort nach dem Winkel Aktion kommt.

    lg Christine

    :D Siehst!
    Daher schrieb ich ja immer gleich einzuleiten, DAS hilft.
    Mein "wie" war nur eine Beschreibung was ich meine.
    Ich finde deine Variante für den Hund deutlicher, aber da falle ich über meine Füße :lachtot: .
    Und weiterhin stimme ich dir zu. Keine Aktionen vor dem Winkel, sonst kann Hundi locker träumend laufen, Frauchen wird ihn ja wecken.
    Er soll aufmerksam sein, damit er die Belohnung danach nicht verpasst.

    LG
    das Schnauzermädel

    Mit 7 Monaten ist ein Hund noch nicht in der Lage sich ewig zu konzentrieren, man lässt sich auch gern ablenken.
    Also mit Bedacht trainieren und lieber eine kurze "Sichtsequenz" bestätigen und dann die Übung beenden ;) .
    Du kannst natürlich Futter spucken, dann weiß Hund nie, wann etwas kommt. Handbewegungen nimmt der Hund auch wahr, wenn er grad zur Seite schaut. Dann wird das Hochschauen interessant.
    Oder du wartest einfach :D . Ewig Vorsitzen möchte ja nun auch kein Hund und immer nur nach Ablenkungen schauen wird auch langweilig. Also ist die Übung erst beendet, wenn Hund eine Weile geschaut hat. Ist er abgelenkt, machst du gar nix, aber weiter gehts eben erst nach dem erwünschten Verhalten. Da muss man auch auch sehr feinfühlig drangehen, denn wenn man den Hund überfordert, sind alle Beteiligten frustriert.

    LG
    das Schnauzermädel

    Hilfreich ist es auch, den Winkel IMMER gleich einzuleiten.
    Wenn ich den Winkel als Minibogen in kleinen Schritten laufe, bekomme ich Abzüge.
    Also gehe ich in normalen Schritten und mache den ersten Schritt in die neue Laufrichtung mit dem rechten Fuß, der dann bereits in die neue Richtung zeigt. Eben so wie man einen Winkel auf der Fährte legt.
    DAS hat mir noch nie jemand als Köperhilfe gezogen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich nehme die rechte Hand.
    Wenn ich bei meinen Hunden über das Futtertreiben hinaus bin, dann kommt jede Bestätigung von mir mit der rechten Hand. Außerdem schauen meine Hunde mich an, daher bilde ich mir ein, dass sie die rechte Hand besser aus dem Augenwinkel sehen.
    Mit Aussprechen des Voraus nehme ich den ausgestreckten Arm etwa auf Brusthöhe und zeige geradeaus. Das war es schon.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich habe hier aber auch so einen Kandidaten...
    Da wir roh füttern, würde ich gern kaltgepresstes Futter geben.
    Trofu ist bei uns eigentlich nur Notfallfutter, aber wenn ich ein Futter ausprobieren möchte, werden wir Teilbarfer.
    Der eine trinkt bei kaltgepresstem die ersten Tage mehr und hat deutlich voluminösere Haufen. Nach etwa 2 Wochen hat es sich eingependelt.
    Der anderere Hund hat sich bisher an kein kaltgepresstes Futter gewöhnt. Es bleibt bei unglaublichem Durst, extrem viel Output und immer wieder kommen Unfälle in der Wohnung vor.
    Ich habe es aufgegeben.
    Mittlerweile steht hier ein Extruder für Notzeiten und beide Hunde vertragen das.

    LG
    das Schnauzermädel

    Wie schön... brauchst du bei solchen Bekannten noch Feinde? Stress hast du so oder so...

    Nein, ich finde es toll, dass du dich kümmern möchtest. Hoffentlich wächst die Bekannte in ihre neue Verantwortung rein und nutzt nicht dein Engagement als bequeme Ausrede.

    So, nun zum Thema:
    Das Entwurmungsschema mit Banminth sieht ja 14-tägliche Entwurmung der kleinen vor. Also ab dem 10. Lebenstag alle 14 Tage entwurmen bis zur ersten Impfung. Danach wieder vor der Wiederholungsimpfung.
    Mit der 7fachen therapeutischen Dosis meint der Hersteller die Überdosierung während der Eingabe ;) .
    Die Intervalle zwischen den einzelnen Anwendungen werden vom Entwicklungszyklus der Würmer bestimmt. Die ersten Würmer bekommt der Welpe von der Mama, die haben ein Teil ihrer Entwicklung bereits in der Mama erledigt und sind daher früher erwachsen und legen Eier. Daher kommt die erste Wurmkur so früh. Wurmkuren töten immer nur bestimmte Entwicklungsstadien der Würmer ab. Danach muss man warten, bis es sich wieder "lohnt". Der Hund würde auch Banminth an 2 Tagen hintereinander vertragen.
    Wenn der Welpe seit über 2 Wochen bei deiner Bekannten lebt, ist es eh wieder an der Zeit für die nächste Kur, du machst also nichts falsch, wenn er jetzt Banminth bekommt. Zur Sicherheit in 2 Wochen wiederholen :D .

    Ich habe bisher immer sehr engmaschig entwurmte Welpen übernommen, da habe ich dann vor der 2. Impfung entwurmt. Danach gebe ich alle 6 Monate eine Kotprobe der Hunde ab und entwurme vor der Impfung. Wurmprobleme gabs noch nie :D . Bei Welpen finde ich die vorsorgliche Entwurmung wichtig. Die Schäden durch Würmer sind bei denen gleich immer so heftig. Danach bin ich aber eher sparsam mit diesen Medis und den Impfungen :roll: .

    LG
    das Schnauzermädel

    Hallo Bianca,

    wenn du dich so unsicher fühlst, was eine Kastration angeht, dann schau doch mal, wie sich eine längere "Hormonausschaltung" auswirkt.
    In D gibts doch seit einiger Zeit ein Suprelorin-Implantat für Rüden, vertriben von Virbac. Dann ist der Hund 6 Monate chemisch kastriert, man kann es danach nochmals einsetzen lassen. Der "Eingriff" entspricht in etwa dem Chippen, die Prostata wird sich in dieser Zeit auch beruhigen, und du kannst sehen, wie sich dein Hund langfristig verändert. Nach 6 Monaten oder einem Jahr solltest du dir dann sicher sein, was das richtige für euch ist.
    Da eine Kastration sich ja auch durchaus negativ auf das Verhalten auswirken kann, wäre das evtl. ein Lösungsweg für euch.
    Ist sein Verhalten dauerhaft besser, kannst du kastrieren. Stellst du negative Auswirkungen fest, kannst du der Prostata immer eine Auszeit gönnen, wenn es problematisch wird.
    Du hast sicherlich einen Hund, bei dem eine Kastration jetzt in Betracht gezogen werden kann und später wahrscheinlich nötig wird, wenn man gar nichts tut. Wenn du dir aber ganz und gar nicht sicher bist und dich unwohl fühlst, informiere dich über Alternativen, denn annähen kann man nichts mehr.
    Wenn du dir sicher bist, dann lass direkt kastrieren, bei euch besteht eine Indikation, es ist nicht nur Bequemlichkeit.

    Aufmunternde Grüße
    das Schnauzermädel