Hallo Bianca,
wenn du dich so unsicher fühlst, was eine Kastration angeht, dann schau doch mal, wie sich eine längere "Hormonausschaltung" auswirkt.
In D gibts doch seit einiger Zeit ein Suprelorin-Implantat für Rüden, vertriben von Virbac. Dann ist der Hund 6 Monate chemisch kastriert, man kann es danach nochmals einsetzen lassen. Der "Eingriff" entspricht in etwa dem Chippen, die Prostata wird sich in dieser Zeit auch beruhigen, und du kannst sehen, wie sich dein Hund langfristig verändert. Nach 6 Monaten oder einem Jahr solltest du dir dann sicher sein, was das richtige für euch ist.
Da eine Kastration sich ja auch durchaus negativ auf das Verhalten auswirken kann, wäre das evtl. ein Lösungsweg für euch.
Ist sein Verhalten dauerhaft besser, kannst du kastrieren. Stellst du negative Auswirkungen fest, kannst du der Prostata immer eine Auszeit gönnen, wenn es problematisch wird.
Du hast sicherlich einen Hund, bei dem eine Kastration jetzt in Betracht gezogen werden kann und später wahrscheinlich nötig wird, wenn man gar nichts tut. Wenn du dir aber ganz und gar nicht sicher bist und dich unwohl fühlst, informiere dich über Alternativen, denn annähen kann man nichts mehr.
Wenn du dir sicher bist, dann lass direkt kastrieren, bei euch besteht eine Indikation, es ist nicht nur Bequemlichkeit.
Aufmunternde Grüße
das Schnauzermädel