Beiträge von schnauzermädel

    Ich muss an den Daumen nix machen, die knipst er zum Glüch selbst ab :D .
    Aber ich hatte auch lange nach einer vernünftigen Lösung gesucht...
    Wir fahren regelmäßig Rad, auf den Strecken gibt es durchaus auch Asphalt, der Rest ist Schotter, aber das bringt nichts.
    Das Geheimnis ist das starke Bremsen und Sprinten, wenn Hund den Ball holt, das raspelt enorm.

    LG
    das Schnauzermädel

    Hallo!

    Ich habe keine Eltern-Kind-Konstellation, meine beiden haben ja eher die Partnerschaftsvermittlungsbeziehung, der Einzug des Zweithundes war ein Blind-Date ;) .

    Ich habe für die Hunde im Wohn- und im Schlafzimmer jeweils für jeden einen Platz, dazu hat der Ersthund zusätzlich seine geliebte Box.
    Nachdem sie sich aneinander gewöhnt haben, schlafen sie ab und an zwar mal zusammen in einem Korb oder auf einer Decke, meist bevorzugen sie aber eigene Plätze. Wobei sie sich nicht um einen Favoritenplatz streiten, jeder nimmt das, was grad frei ist.

    LG
    das Schnauzermädel

    Grade die ganz harten Krallen sind oft ein Problem, die laufen sich nicht vernünftig ab, zumindest vorne, und das Leben reicht oft bis auf 1-2 mm an die Spitze :roll: .
    Ich habe ja 2 Hunde, beide bekommem ihre Bewegung zusammen und laufen auch regelmäßig auf harten Böden. Der eine Hund hat dünnere, weiche Krallen, die sind raspelkurz. Nr.2 hat dicke, knochenharte Krallen, vorne sind sie oft zu lang.
    Die Krallenlänge ist schon in Ordnung, wenn man dem stehenden Hund noch Papier unter die Kralle schieben kann, sie sollten im Stand nicht aufsetzen, dürfen aber auf hartem Boden beim Laufen leise klacken.
    Und jetzt der "ultimative" Tip: :lachtot:
    Geh abends mit dem Hund auf irgendeinem verlassenen, asphaltierten Parkplatz Ball spielen. Anfangs öfter, später reicht einmal die Woche, dann musst du nur noch die Daumenkrallen feilen :D .

    LG
    das Schnauzermädel,
    das Sonntagnachmittag immer den Parkplatz des nahegelegenen Möbelhauses unsicher macht und nicht mehr feilt oder schneidet.

    Das ist aber ein Problem!
    Früher kam man nur mit einem Gebrauchshund zu diesem Sport. War der Hund ungeeignet, dann durfte man wieder nach hause gehen. Da wurde dann von hpchnäsig gesprochen, von der Ablehnung vom Mischlingen, usw.!
    Die andere Sache ist, macht es doch nicht immer an DEN Vereinen fest. Das ist genau die Haltung, warum es in manchen Vereinen so schlecht für die Hunde läuft.
    Das ist MEIN Hund, ich bin für seine Erziehung, seine Ernährung, seine Gesundheitsversorgung und seine artgerechte Haltung verantwortlich. Man gibt seine Verantwortung NICHT an der Tür ab, weil man ein Vereinsgelände betritt.
    In den Vereinen, auch in den schlechten, opfern ganz normale Menschen ihre Freizeit. Sie stehen unentgeldlich mehrfach pro Woche auf dem Platz, im Versteck, hinter dem Tresen oder in der Küche. Sie tun dort das, von dem sie meinen, dass es richtig ist. Sie sind vielleicht nicht die besten im Verein, aber sie sind die, die die Wahl angenommen haben und Verantwortung übernehmen. Wenn einem das ganze so nicht gefällt, dann kann man natürlich nörgeln, man kann sich einen anderen Verein suchen. WENN man aber etwas ÄNDERN möchte, dann ist Eigeninitiative und Engagement gefragt. Dann muss man eben seinen eigenen Hund erfolgreich auf Prüfungen führen und den Sachkundenachweis für Übungsleiter erwerben. Danach ist es versicherungstechnisch ok im eigenen Verein als Übungsleiter zu arbeiten und die Interessenten werden kommen. Bei der nächsten Wahl ist es dann ander Zeit für radikalere Änderungen. Und das klappt sogar in den verfahrensten SV-Ortsgruppen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    das denke ich auch :/


    Darf ich auch? =)

    Ich finde es immer wieder faszinierend :???: !
    Bitte nicht persönlich nehmen, aber da beurteilen Menschen, die Hundeplätze nicht betreten, bzw. die deutschen Verhältnisse nicht kennen, die Motivation der Hundesportler...
    Bei Hundeplätzen ist es nicht anders als bei Hundeschulen. Man kauft seinen ersten Hund und dann ist es Glüchssache, an wen man gerät. Wenn die Menschen alle so wählerisch wären, gäbe es auch nicht die ganzen schlechten Hundeschulen.
    Alles fängt ganz nett an, dann gibt es Probleme und der Ausbildungswart, der nunmal als Vorbild dient, rät zu Stacheln. Schon ist es passiert. Es sind Menschen wie du und ich auf diesen Plätzen, sie sind in ihrer Freizeit unterwegs und haben das Gehirn grad mal ausgeschaltet. Sie vergessen Regeln, die in jedem ganz normalen Hundebuch stehen.
    VPG ist keine Freizeitbeschäftigung für den Hundeführer, es ist harte, konzentrierte Arbeit. Man muss ganz auf den Hund konzentriert sein, jederzeit bereit zu agieren, denn wenn man nur reagieren kann, weil der Hund agiert hat, ist es bereits zu spät.
    Man muss ich VOR dem Training genau überlegen, was man jetzt erreichen möchte. Man muss überlegen, wie man es erreicht, welche Triebbereiche man ansprechen möchte und wie man das macht. Welche Triebbereiche unerwünscht sind und wie man sie vermeidet. Man muss VORHER die möglichen Fehlerquellen suchen und ausschließen. Dann kann man beginnen zu arbeiten.
    Ein gutes Beispiel ist das Verbellen. Viele Hunde belästigen hier und gehen an den Ärmel. Wenn man den Hund immer nur gesichert verbellen lässt und er gar keine Chance hat Fehler zu machen, dann wird er bei genügend Wiederholungen brav das gelernte Verhalten zeigen. Sollte er irgendwann, wenn er bereits Prüfungsreife hat, doch mal belästigen, wird er eben kommentarlos vom Platz gebracht. Keine Bestätigung, kein Beutegewinn. Das lernt jeder Hund schnell. Es ist ein einfaches System, dass jeder Hundeführer nachvollziehen kann.
    Trotzdem sieht man jede Woche Hunde, die in den Anfängen des Verbellens frei oder schlampig gesichert zum Helfer geschickt werden, die Belästigen und dafür mit der Weiterarbeit auch noch bestätigt werden. Das nimmt man hin, der Hund lernt ja noch. Fragt sich nur was? Irgendwann belästigt der Hund ständig, zurückziehen am Geschirr bringt nichts, also kommen Stacheln drauf. :kopfwand: Mit planvoller Ausbildung wäre das alles gar kein Thema gewesen. Aber die Leute kommen nicht drauf, denn erstmal steht ja Triebförderung an. Fast jedes Hundebuch sagt, erlaube dem Welpen nichts, das er später nicht mehr darf. Wenn man das beherzigt, dann ist auch das Verbellen kein Problem. Den meisten Menschen muss man nur zeigen, dass es anders geht. Dazu hat man das schlagende Argument, dass ein Hund, der direkt das richtige gelernt hat und nicht über Starkzwang abgesichert werden musste, zuverlässiger arbeitet :D .

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich habe keine ausgeprägten Jäger, aber einem Kaninchen oder einem Hasen gehen sie schon hinterher, wenn sie nicht daran gehindert werden.
    Ich mache mit den Hunden Fährtenarbeit und da kommt es oft vor, dass kurz vor dem Hund ein Hase aufspringt, wenn die Fährte ein lange Liegezeit hatte. Sie unterbrechen zwar die Arbeit und schauen hinterher, machen dann aber ohne Komando ihren Job weiter :D .

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Schnauzermädel schrieb

    Ich weiß ja nicht, in welchem Paradies du lebst, aber hier kenne ich nicht einen einzigen Verein, der dich den Platz nutzen lässt, ohne eingetragenes Mitglied zu sein. So viel zum Nichtunterstützen....

    Geschweige denn, dass es dann auch schon wieder knifflig würde, eine Prüfung mitlaufen zu dürfen.....

    In meiner Umgebung: No way.
    LG
    cazcarra

    Ich bin Mitglied im zur Rasse passenden Rassehundverein, der ist der AZG angeschlossen, weil es sich um eine Gebrauchshundrasse handelt. Somit kann ich bei jedem AZG-Verein eine Prüfung laufen, ich mache bei Prüfungen im PSK, BK, SV, ADRK, DVG und bei den Dobermännern mit. Prüfungen sind teuer wenn Prüfungsplätze frei sind, dann meldet man sich da an und gut. Wie soll ich denn sonst meine Qualifikationen zusammenbekommen und nicht ewig brauchen?
    Meine Ortsgruppe bietet max. eine Frühjahrs- und eine Herbstprüfung an. Ich möchte aber bis VPG 3, FH 2 und IPO-FH ausbilden, wenn möglich auch noch bis IPO 3. Mit der BH sind das mindestens 10 Prüfungen, da ist der Hund ja sonst im Rentenalter ;) .
    Natürlich trainiert man auf keinem Platz einfach so. Ich gehe zu einem Platz und erkundige mich nach einem Prüfungsplatz für Prüfung XY, haben die Platz für mich, trainiere ich natürlich vorher 2-3 mal dort. Dann macht man dort die Prüfung und trainiert eben einfach weiterhin mit, wenn man mal vorbeikommt :D .

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Weil man direkt oder indirekt die Leute die dort andere Methoden anwenden finanziell und in den Augen der Öffentlichkeit unterstützt beispielsweise.

    Und bei einigen Leuten die ich so vor Augen habe wenn ich an zweifelhafte SDler denke, da könnte der Hund im Frack neben dir herlaufen und Tee servieren das würde die einen feuchten interessieren.

    Mit dem gleichen Argument kann ich auch das Kaufen von Welpen beim Vermehrer rechtfertigen. Dem Hund gehts dann ja auch besser und trotzdem ist die zurecht verbreitete Meinung das man es nicht macht. Genau so sehe ich das bei Hundeplätzen wo mit zweifelhaften Methoden gearbeitet wird auch. Austrocknen lassen, auf die schlechten Methoden hinweisen, bei tierschutzrelevanten Vorkommnissen die entsprechenden Behörden einschalten.

    Vom dabei sein und "anders" mitmachen änderst du da niemanden. Die denken sich nur für sich das der/die komische da nur was von ihren tollen Erfolgen abgucken will und freuen sich über deine finanziellen Beiträge.

    Ob der Hund Tee serviert ist vollkommen egal, suchen soll er, UO machen und hervorragend dabei apportieren und einen SD im hohen 90er Bereich machen :D .
    Finanziell unterstütze ich diese Plätze nicht. Ich bin kein Vereinsmitglied, ich konsumiere nichts und ich zahle keine Platzgebühr ;) .
    Und in welcher Öffentlichkeit unterstützt man diese Plätze denn bitte? Wer kommt denn dort hin? Entweder die Leute fangen kritiklos an dort mitzumachen oder sie finden es grausam und sie gehen halt wieder. Das kratzt diese Vereine aber nicht. Wenn solche Leute aber den "Außenseiter" nach dem Training ansprechen und sich Plätze empfehlen lassen, dann kratzt sie das doch!
    Wenn die eigenen Hunde auf Prüfungen regelmäßig den Tagessieg holen und man gleich mehrere Hunde so "sinnlos" arbeitet, dann tut das doch weh, dann fehlen nämlich Pokale und vordere Nennung auf Ergebnislisten :D .
    Gebrauchshunde brauchen eine große Selbstsicherheit, deren Halter auch, wenn sie etwas ändern wollen!

    LG
    das Schnauzermädel