Beiträge von schnauzermädel

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    ne, das wäre so gar nicht mein ding.

    Was ich immer nich verstehe, warum geht man nicht auf so einen Platz?
    Wie soll sich denn etwas ändern?
    Ich bin sehr pingelig, was den Schutzdiensthelfer angeht. Der arbeitet mit dem Hund und kann ihn in Sekunden für das ganze Leben verderben. Da arbeite ich nur mit Menschen zusammen, die ich mir sehr genau ausgesucht habe und auf die ich mich verlassen kann. Dass das bedeutet, auch mal 50km einfache Strecke zu fahren ist leider so. Aber das ist mir mein Hund allemal wert.
    Aber Unterordnung?
    Die mache ich auf jedem Platz. Wo grad Training ist und es mir in den Kram passt, fahre ich vorbei.
    Wenn der Ausbildungswart dort als tickendes Männlein neben mir auf dem Platz explodiert, weil er es gerne ganz anders hätte, was interessiert mich das? :???: Er ist aus versicherungstechnischen Gründen da, wenn er gute Methoden hat, dann bin ich über Hilfe bei der Ausbildung dankbar. Hat er mittelalterliche Vorstellungen, dann ist er halt zur Zierde da. Von mir aus kann der auch Kaffee trinken gehen :lachtot: .
    Faszinierend ist dann immer auf so "Mittelalterplätzen", dass man nach wenigen Einheiten von einigen Seiten hört: "Mensch, was man so mit Spielzeug erreichen kann?!" Die Leute gucken, die Leute fragen und langsam bilden sich Trainingsgruppen, die moderner arbeiten :D . Sicherlich bleiben die alten Hasen bei ihrem System, aber irgendwann sind wieder Wahlen. Meist gibt es dann einen neuen Ausbildungswart oder zumindest einen zweiten, der anders arbeitet :D .
    Meckern über solche Hundeplätze bringt gar nichts. Man muss denen moderne Methoden zeigen und durch Prüfungsergebnisse zeigen, dass es mehr bringt als Dauerzwang!

    LG
    das Schnauzermädel

    Die gibt es oft :D .

    Sicherlich sind es im Vergleich zu den Hochzuchtzüchtern deutlich weniger Leistungszüchter.
    Aber da es bei den DSH ja wirklich unglaublich viele Züchter gibt, hat man auch bei den Leistungshunden viel Auswahl.
    Idealerweise schaut man auf Hundeplätzen vorbei, beobachtet die Hunde und findet seinen bevorzugten Typ, also Hunde die einem temperaments- und wesensensmäßig gefallen. Da dann gleich mutig ansprechen, den Züchter und die Linie erfragen.
    Dann hat man mit der Zeit schon einige Züchteradressen und kann sich dort umsehen. Wenn einem diese Züchter nicht zusagen, kann man gezielt nach Verpaarungen der gewünschen Blutlinien suchen. Informationen darüber bekommt man leicht in verschiedenen Leistungshundeforen, bei http://www.pedigreedatabase.com/ , http://www.working-dog.eu/ und im Frabo Markt.

    EDIT: Hier für dich Sleipnir ;)

    Hochzuchtzüchter: http://www.friedersdorferflur.de/

    Leistungsverpaarung: http://www.working-dog.eu/wurf-details/1867/vom-Erlenbusch
    Ich kenne beide Zuchtstätten nicht. Es soll keine Werbung sein, es sind wahllos gefundene Beispiele!

    LG
    das Schnauzermädel

    Hallo!

    Als leidgeprüfte Schwarzhundhalterin kann ich da mitreden :D

    Speichel, das wurde ja schon genannt, macht u.U. eklig rotes Fell, zusammen mit Sonne kann es einen richtigen Pumukeleffekt haben :schockiert: .

    Eisen und Zink im Trinkwasser/Futter können das Schwarz beeinträchtigen.

    Unterwolle wächst manchmal "unfarben". Außerdem wird auch schwarze Unterwolle an der Sonne ganz schnell rot. Wenn da hinten grad wenig Granne steht, geht das schnell.

    Karotten sind vollkommen egal, weil Carotin zwar die Haut färbt, aber die Haare nicht. Babies bekomme auch keine roten Haare, aber gefärbte Haut ;) .

    Bei Rotfärbung durch Sonne oder Speichel bekommt man seinen Hund mit Henna Plus Hairwonder Hair Repair Cream wieder ausstellungstauglich. Es muss aber wirklich diese Pflegecreme sein und keine Färbeprodukt mit Henna. Regelmäßig in die betroffenen Partien kneten, dann wird das Haar wieder toll. Hier sind meist Teile des Bartes rot, weil die Haare dort sehr strapaziert werden. Dauernässe, Speichel und Fährtenarbeit setzt dem besten Haar zu :D . Ich benutze das Zeug nur, wenn ich mal wieder ausstellen muss. Ansonsten habe ich eben keine Riesenschnauzer schwarz, sondern schwarz-rot. Hauptsache die sind gesund und glücklich.

    LG
    das Schnauzermädel

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    Da sich die beiden Krematorien jeweils ca. 500 km von meinem Wohnort befinden und ich meinen Hund wenn schon begleiten will, habe ich mich für die Alternative Tierfriedhof entschieden. Er ist schön angelegt und liegt von hier nicht weit. Ich denke da mit Schrecken an die damaligen unglaublichen Zustände des holländischen Krematoriums.

    Frag mal, wie weit es vom Ruhrgebiet nach München ist :schockiert: .
    Damals ist und ein Hund sehr überraschend an einem Wochenende als Notfall in einer Tierklinik verstorben.
    Die Klinik wollte, dass man den Hund direkt abholt, wenn er nicht über sie "entsorgt" werden soll. Echt toller Service :kopfwand: , es war Hochsommer.
    Nach viel Telefonierei hatte München als einiziges Krematorium so schnell Kapazitäten für eine Einzeleniäscherung. Wobei ich sagen muss, sie haben dort einen wirklich sauberen, praktischen Kühlraum, man hätte den Hund auch dort lassen können. Ich wollte die Asche aber nicht per Post bekommen.
    Also sind wir nach München gefahren.

    Später gab es dann schon das Krematorium Rosengarten im Münsterland, das ist näher für uns. Dort war es auch sehr gut und die Garten und der Aufenthaltsraum sind sehr ansprechend gestaltet.

    Den ersten Hund konnte ich problemlos beim TA lassen. Damals wusste ich nichts über den weiteren Verlauf. Mein Hund ist mit dem Kopf auf meinem Schoß eingeschlafen, die tote Hülle war nicht mehr mein Hund. Alles, was ihn so besonders machte, war aus seinem Körper verschwunden.
    Dann habe ich eine Weile mit Tieren gearbeitet.
    Damals gab es noch Tiersammelstellen auf den Müllkippen. Zu meinen Aufgaben gehörte es auch, tote Tiere dort in den Container zu packen. Ich möchte es nicht näher beschreiben, einen großen Container mit verwesenden Haustieren kann sich jeder vorstellen.
    Seitdem kann ich kein Tier mehr beim TA lassen. Ich würde sie beerdigen, wenn ich das Grundstück dazu hätte. Sie haben keine besonderen Urnen, die Asche ist in der "Reiseurne" (Pappschachtel). Die stehen im Schrank, weil ich nicht so genau weiß, wohin damit. Hauptsache ich muss an keins meiner Tiere in Verbindung mit diesem Container denken!

    LG
    das Schnauzermädel

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    Aha :| Und weil der Mensch "Gebrauchshunde" benötigt, nimmt er sich das Recht heraus, Hunde zu schlagen (oder auch schlagen zu lassen) ... tut mir leid, aber das finde ich sehr :zensur:

    schlaubi

    Nö, wir können das mit den Hunderassen auch einfach ganz lassen.
    Sollen die Behörden Hunde gleich im 20er Pack ankaufen und den "Ausschuß" einschläfern oder damit die Tierheime füllen, mit schlechten Hunden Ausbildung auf Teufel komm raus betreiben und das geht dann echt auf Kosten der Hunde? Oder gar keine Diensthunde mehr haben?
    Hunde werden gebraucht und die Aufgaben, die sie zu erfüllen haben, sind teilweise extrem gegen die Prüfungen. Das kann man nur wirklich geeigneten Hunden zumuten. Und solch geeignete Hunde sind keine Zufallsprodukte.

    LG
    das Schnauzermädel

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    Sowas in der Art dachte ich mir auch grad, nämlich:
    Meiner Meinung nach passen SOFT und STOCK einfach nicht zusammen!

    Mir erschließt sich der Sinn auch nicht, weshalb ich meinen Hund - womit auch immer - schlagen sollte :???:

    schlaubi

    Du sollst deinen Hund nicht schlagen, du kanst deinen Hund schlagen lassen ;) .
    Für reine Freizeithunde sicherlich kein Muss, in der Gebrauchshundezucht müssen nunmal irgendwie die Gebrauchshundeeigenschaften überprüft werden. Die gehen ohne Selektion auf bestimmte Wesensmerkmale leider verloren. Da Gebrauchshunde aber eben immer noch tatsächlich gebraucht werden, muss man sie eben auch irgendwie gebrauchsfähig züchten. Also braucht man Informationen über den Einzelhund und die Linien, die man so erlangt.

    LG
    das Schnauzermädel

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    Bei KNPV stehen mir auch die Haare zu Berge (@Schnauzermaedel....von da hattest Du wahrscheinlich den Schlag mit dem Bambusrohrstock :) )

    PS....was den Hoch- und Weitsprung angeht.....ich treffe bei Mondioring auch oefters mal auf Hunde wo ich mir denke das diese koerperlich eher nicht fuer's Springen geeignet sind...viele Presas, so manche Bulldoggen etc.

    Das war auch bezogen auf KNPV gemeint ;) , deshalb habe cih la die PO gleich mitgeliefert.
    Hier ist es eben so, dass es in D nur schwer möglich ist und in den für mich erreichbaren Nachbarländern ist es auch nicht sehr populär, weil eben KNPV und belgischer und französischer Ring dominiert und die Selektion der entsprechenden Rassen über diese Sportarten geschieht.

    LG
    das Schnauzermädel

    Niani

    Die Stockschläge sind gut geeignet einen Hund zu überprüfen.

    Anfangs in der Ausbildung wird der Beutetrieb des Hundes angesprochen. Durch seine Erfolge wird der Hund immer selbstbewusster. Er wird von sich aus in den Wehrtrieb gehen, wenn er länger als gewohnt um die Beute kämpft. (Ich meine jetzt die Definition von Wehrtrieb nach Raiser z.B. und nicht "der Hund kämpft um sein Leben")
    Ein Hund mit gutem Nervenkostüm wird bei der Belastung mit dem Stock den Griff noch fester fassen und gegen den Helfer drücken.
    Ein Hund mit mit angekratzten Nerven wird auch eher gegen den Helfer gehen, aber deutliche Unruhe zeigen, evtl. wird er auch einen unruhigen Griff zeigen.
    Ein über Zwang ausgebildeter Hund fällt bei der Aktion auf, auch wenn er den Griff hält.
    Dazu kommt die Überprüfung der Triebwechsel. Sehr schnell nach der Belastung kommt die Einstellung der Handlung, hier soll der Hund sofort trennen und selbstsicher bannen oder verbellen. Hier spielt wieder das Nervenkostüm des Hundes eine große Rolle und man viele Rückschlüsse ziehen.
    Es ist also durchaus nicht alles an den Haaren herbeigezogen. Ob das ganze auch anders geht, steht auf einem anderen Blatt. Es ist zumindest eine Möglichkeit Rückschlüsse über das Nervenkostüm des jeweiligen Hundes und die verschiedenen Qualitäten in den verschiedenen Blutlinien zu ziehen.
    Dazu kommt die sehr unterschiedliche Stärke der Belastung je nach Leistungsstand des Hundes. Ein Hund mit dem Zeug für Ortsgruppenprüfungen muss nicht so gearbeitet werden, wie Hunde für überregionale oder gar internationale Veranstaltungen.
    Wie genau ein Hund gearbeitet werden soll bestimmt der Hundeführer, verlangt der zuviel, dann muss der Helfer für den Hund entscheiden.
    Die Sportart an sich ist keine schlechte Sache. Aber es ist nicht automatisch das richtige für jeden Hund, es passt nicht zu jedem Hundehalter und man sollte sich seine Trainingspartner sehr genau aussuchen und nicht den nächstbesten Platz mit angenehmen Trainingszeiten wählen.

    LG
    das Schnauzermädel