Beiträge von schnauzermädel

    Meine sehen das ganz anders, egal ob Leistungs- oder Schönheitszucht. Mache ich den Eindruck, dass ich etwas unternehmen möchte, dann stehen die hocherfreut da und fragen, was denn anliegt und wenn es nachts um 3 ist.
    Die sind auch total unkritisch :lachtot: , Stadtbummel super, Fährten genial, UO Klasse, SD jaaaa, Spazierengehen aber gerne, TA nur zu, das lässt sich ewig fortführen. Nur beim eben mal pieseln, da nölen sie rum und würden gern mehr haben.

    Sie sind es allerdings gewöhnt auf und abtrainiert zu werden, das passiert jedes Jahr. Im Sommerhalbjahr leisten sie deutlich mehr als Angies Hunde.

    LG
    das Schnauzermädel

    Wobei, was spricht gegen Schwein?
    Gegart ist es ein Fleisch, das fast wie jedes andere ist. Es hat auch noch den Vorteil viel Fett zu liefern, was bei den anderen gängigen Sorten schwer wird.
    Ansonsten würde ich mir für eine Hirschvariante sicherlich auch eine andere Zusammensetzung wünschen ;) .

    LG
    das Schnauzermädel

    Akitas gehören zu den Rassen, wo eine stärker ausgeprägte sozialmotivierte Aghression vorkommt. Das heißt nicht jeder Akita geht andere Hunde an, es gibt nur mehr Akitas, die sich eher suboptimal mir irgendwelchen anderen Hunden vertragen, als bei Rassen, bei denen das nicht so ist.
    Aber wie Sleipnir schon sagte, das kann man durch Erziehung beeinflussen. Man wird keinen Hund bekommen, den man einfach laufen lässt und es passiert nie etwas. Aber man bekommt durchaus einen Hund, den man vernünftig einschätzen kann, der berechenbar ist und den man unauffällig händeln kann.

    So und nun zu BH und Freilauf:
    Hunde lernen ortsbezogen, die BH trainiert man meist auf Hundeplätzen. Dort konzentriert man sich ganz auf seinen Hund, reagiert auf feinste Signale, sendet selbst immer sehr ähnliche und steigert die Anforderungen sehr langsam.
    Wenn man mit ebenso viel Aufwand und Konzetration am Freilauf arbeitet, bekommt man auch dort sehr gute Ergebnisse. Aber wer macht das schon. Auf Spaziergängen schaltet man automatisch kurz ab oder ist unkonzentriert. Man arbeitet meist auch viel weniger planvoll und macht meist größere Lernschritte.

    LG
    das Schnauzermädel

    Da man bei einer VPG-Prüfung mit dem frei folgenden Hund auf den Platz geht und den Hund erst ganz am Ende zur Besprechung anfassen darf, wenn man ihn anleint, ist es wohl kaum die Zielsetzung, dass der Hund vollkommen abdreht und nicht kontrollierbar ist ;) .
    Aber für einen gebrauchsfähigen Hund sind ein hoher Trieb, schnelle Triebwechsel und eine gute Führigkeit unabdingbar. Sonst wird der Hund entweder nicht führbar oder er versagt. Beides sollte nicht vorkommen.
    Zur Zuchtselektion muss man aber eben diese Veranlagungen der verschiedenen Hunde und möglichst vieler Verwandter kennen. Jeder Hund hat Stärken und Schwächen, den idealen Hund gibt es (fast) nie.
    Es ist vielleicht für viele Hundehalter schwer zu verstehen, aber bei den Gebrauchshunden geht es nicht nur um den eigenen Hund.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich bin ja kein Schäferhundler und kann dir nur etwas zu den DSH sagen, weil weiße kenne ich nur zwei ;) .

    Man muss sich nicht zum Schäferhund hocharbeiten, es gibt bei jeder Hunderasse einfache und weniger einfache Exemplare. Also gibt es auch anfängertaugliche DSH, wenn die Chemie stimmt und man keinen Extremfall wählt, dann kann man mit dem Hund zusammen wachsen und zusammenwachsen. Selbstbewusste Menschen, die lernfähig und -willig sind, können normalerweise mit einem passenden Gebrauchshund sehr gut leben.

    Ich habe immer "Gebrauchthunde" einer anderen Rasse, meine sind meist extrem, aber das weiß ich vorher und es gäbe auch unproblematische Hunde, die einfach aus anderen Gründen ein neues Zuhause brauchen (Zahnfehler, Scheidung, Tod des Besitzers, usw.), es werden nicht nur Hunde mit ungünstiger Vorgeschichte abgegeben.

    Wenn man die Vorgeschichte kennt und den Hund symphatisch findet, oder man den Hund eine ganze Weile kennenlernen kann, dann ist es eigentlich egal wie alt der Hund ist. Auch bei einem Welpen ist nicht klar, wie er sich entwickeln wird. Ein Leistungshund kann sehr ruhig, ein Hochzuchthund sehr triebig sein. Es ist zwar nicht die Hauptrichtung, aber es kommt oft genug vor. Beim erwachsenen Hund sieht man den fertigen Hund und kann das Temperament und Wesen beurteilen, man muss genauso Zeit investieren und wird erst langsam zu einem Team wie mit einem Welpen auch. Beim Welpen empfindet man das einfach etwas anders, das Ergebnis unterscheidet sich aber nicht. Meine als Welpen gekauften Hunde hängen nicht mehr an mir oder sind zuverlässiger als meine "gebrauchten Hunde", wenn diese erstmal richtig hier angekommen sind und alle Probleme behoben. Das dauert bei einem älteren Hund insgesamt auch gut ein Jahr, aber schneller ist ein Welpe auch nicht erwachsen und erzogen ;) .
    Übrigens bekommt man beim DSH ja wirklich viele ältere Hunde direkt vom Besitzer, da erfährt man mehr als in vielen THs und kann noch in den Ortsgruppen nachfragen, dann kennt man gleich unendlich viele Meinungen zu dem Hund und kann sich ein Bild basteln.
    Es lohnt sich auch mal hier zu stöbern: http://www.frabo.de/frabo-marktplatz.html Manchmal sind dort wirklich nette Hunde drin, die eben nicht für VPG geeignet sind, aber ansonsten eben ganz klasse.

    Ich kenne jetzt natürlich mehr die Hunde, die auf dem Hundeplatz VPG machen, aber die meisten von denen und meine eigenen Riesenschnauzer sind auch anders zu beschäftigen. Müde werden meine Hunde bei der Fährtenarbeit, sie laufen am Rad, sie gehen einfach spazieren... Sie würden auch Agi oder Obi machen, nur 3 mal am tag eine halbe Stunde um den Block, das machen sie nur im Notfall für wenige Tage mit.

    So, und die Schäferhundler werden dir noch viel mehr helfen.

    LG
    das Schnauzermädel