Beiträge von schnauzermädel

    Warum muss man einen Hund immer 100% ausgewogen ernähren?
    Und wie macht man das?
    Warum macht man das dann nicht auch bei sich selbst oder seinem Kind?
    Hat die Industrie es wirklich geschafft? Kann ein Hund nur dann gesund leben, wenn man jeden Bedarfswert immer aufs Mikrogramm genau abdeckt?

    Nur mal als Gedankengang:
    Wenn ich ein hochwertiges Fertigfutter gebe, dann bringe ich die ideale Nährstoffzusammensetzung durcheinander, wenn ich irgendetwas dazu gebe. Das Stück Trockenfleisch hat dann zuviel Protein und Phospor, der Hundekuchen zu viel Kohlenhydrate.
    Wenn ich barfe und ich gebe etwas ausser der Reihe, dann trifft das auch zu und dabei ist es vollkommen egal, was ich gebe.
    Trainingsleckerlie sind dann auch ein Problem.
    Und kein einziges Fertigfutter deckt den Bedarf des Hundes ganz genau ab. Egal wie gut es ist, es hat immer von einigem zuviel und von anderem zu wenig.

    Wo liegt also genau das Problem, wenn ein 40kg-Hund 50g Bratenfleisch und eine Krokette bekommt? Schadet das tatsächlich mehr als ein Stück Trockenfleisch oder die Bockwurst im Trainig?
    Wenn ja, warum?

    LG
    das Schnauzermädel

    Hier bei uns ist es unterschiedlich.
    Sind wir allein, dann bekommen die Hunde manchen Rest.
    Auf der Fährte finden sie Wurst, in der Futtertube ist auch mal Leberwurst, Käse nehme ich gerne für die UO, also können sie auch mal einen kleinen Essensrest bekommen.
    Ist allerdings die Verwandtschaft da oder sind wir dort zu Besuch, dann bleibt es beim Futter, sonst werden die Hunde zu Müllschluckern. Dann gehts nämlich los, dass der Aufschnitt weg muss und zum Wegwerfen zu schade ist, dass die Kekse nicht mehr schmecken, usw.

    LG
    das Schnauzermädel

    In den ganzen Jahren ist es öfter mal vorgekommen.
    In Absprache mit unserem TA machen wir nicht viel.
    Wenn am Ende des Kotabsatzes ein wenig frisches Blut kommt oder aufgelagert ist, dann ist ein kleines Gefäß im Enddarm verletzt.
    Das passiert meist, wenn der Hund Durchfall hat und stark presst, dann platzt manchmal eines.

    Daher schauen wir zuerst, ob der Hund eben Durchfall hat oder aus anderen Gründen stark gepresst hat.
    Ist das der Fall, dann wird in den nächsten Tagen das Geschäft nur an der Leine gemacht, damit wir genau kontrollieren können. Im Dunkeln an eine Taschenlampe denken.
    Passiert nichts mehr oder wird es deutlich weniger, dann machen wir nichts weiter.
    Wird es allerdings nicht besser oder haben wir keine Erklärung wie Durchfall, dann gehts sofort zum TA.

    LG
    das Schnauzermädel

    Also wenn ich bei meinen Hündinnen die Gesamtzeit rechne, dann wird das lang :D .
    Ich führe allerdings nicht so genau Bich, weil ich nur die Stehtage wissen muss.

    Meine Hündin ist jetzt wieder seit gut 4 Wochen leicht angeschwollen und markiert etwas mehr.
    Daher rechne ich bei ihr in 2-3 Wochen mit der Läufigkeit.
    Dann wird die Schwellung so massiv werden, dass man von einem Pavianhintern sprechen kann. Die Vulva wird mit dem gesamten umliegenden Gewebe richtig herunterhängen und beim Laufen hin und her pendeln.
    Die Blutung wird bei dieser Hündin gut einen Monat dauern, die Stehtage werden so um den 12-14. Tag liegen.
    Richtig abgeschwollen wird sie etwa 6 Wochen nach dem ersten Blutstropfen sein.
    Ich kenne genügend Hündinnen, die einen ähnlichen Verlauf haben und eben anderen, wo es wieder ganz anders aussieht.
    Aber ich, TA, befreundete Züchter und Zuchtwarte halten es für normal ;) .
    Ich hatte er einmal ein "schnellere" Hündin, andere kennen diesen Verlauf gar nicht.

    LG
    das Schnauzermädel

    Der GRC hat seine eigenen Prüfungen, die BHP dort hilft nicht für einen späteren Start in VPG, AGI, OBI oder THS. Dafür braucht man die BH/VT von einem AZG-Verein.
    Aber es spricht doch nichts gegen die Prüfung vom GRC. Denn wenn man die nicht-jagdlichen Arbeitsprüfungen im GRC ablegen möchte, dann braucht man diese Prüfung ja.
    Man kann nicht sagen, welche Prüfung besser ist. Man muss entscheiden, was man in der Zukunft machen möchte und danach die passende Prüfung auswählen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Als ich noch mit Staff gelebt habe (das war genau in der ganz schlimmen Phase), gab es eigentlich kaum Probleme.
    Auf den üblichen Gassirunden und den Hundeplätzen kannte man sich und es war ein Hund wie jeder andere.
    Berufsbedingt war ich in der "Nicht-Hundegassi-oder-Sport-Zeit) eigentlich immer in Hosenanzug oder Kostüm unterwegs. Die Hunde kamen viel mit. Es gab nie blöde Kommentare, in der Stadt oder in Restaurants und Cafes hatte nie jemand ein Problem mit dem Soka.
    Wobei man natürlich zugeben muss, dass ein Staff neben einem Riesenschnauzer mit 77cm Schulterhöhe gleich sehr harmlos wirkt und man sich auf ganz anderer Ebene über den "gefährlichen Hund" unterhalten kann ;) .

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Ich würde dringend davon abraten !

    Du kennst dich doch bestens mit taffen Hunden aus, weißt, wie die Reaktion sein könnte. Den Tipp würde ich nur einem sehr souveränen, selbstbewußten Hundekenner geben.

    Je nachdem kann es nämlich sein, daß der Kerl das überhaupt nicht toll findet von dir gemaßregelt zu werden und wenn er sich jetzt schon so manches nicht gefallen läßt, dann kann es passieren, daß er nach vorne geht.

    Der "Profi" weiß sich zu helfen, hätte ein Halsband drauf und den Hund am ausgestreckten Arm, darauf gefasst, daß der Hund vor geht, zupacken will. Das passiert nicht selten ...

    Gruß, staffy

    Ich schrieb aber auch: Als Notfallmassnahme.

    Dass genau das, was du beschreibts, passieren kann, das ist klar.
    Leider kommt da dann genau das durch, weshalb ich mir solche Hunde antue. Ich übernehme für jeden Hund, den ich an die Leine nehme die volle Verantwortung und bevor der Hund am Ende irgendetwas anstellt. Dass das nicht unbedingt die vernünftigste Wahl ist, da hast du allerdings Recht.

    LG
    das Schnauzermädel

    Wieso sind Platz und Bleib unterschiedliche Dinge?
    In jeder Prüfung ist kein Bleib vorgesehen, da heißt es das Kommando geben und dann bleibt der Hund in der vorgegebenen Position. Ein Bleib ist vollkommen unnötig.
    Sitz heißt doch nicht, "nimm mal kurz den Popo auf den Boden", sondern jetzt wird gesessen, bis etwas anderes gesagt wird ;) .
    Beim Platz das typische Ablegen im Hundesport: Mit dem Hund an den Ablagepunkt gehen, stehen bleiben, Hund setzt sich in die Grundstellung, Kommando Platz und dann mindestens 30 Schritte weg und außer Sicht gehen. Nach etwa 10 Min. Hund wieder abholen. Da heißt Platz einfach liegen bleiben und nichts anderes.
    Welchen Sinn hat es ein Kommando mit einem Bleib zu ergänzen? Ein Kommando gilt so lange, bis ein anders kommt oder die Übung aufgelöst wird. Anders hat es ja auch wenig Sinn. Wenn ich meinen zur Jagd startenden Hund Stopp sage, dann hilft es mir wenig, wenn er nur kurz anhält.
    Damit der Hund aber unter hoher Ablenkung zuverlässig bleibt, muss ich den Hund bestätigen, während er das Verhalten zeigt.

    LG
    das Schnauzermädel

    Sauber und trocken halten, also Hund nicht lecken lassen und draußen einen Schuh drüber.
    Gut beobachten!
    Meist passiert gar nichts, das Leben trocknet ein und die Kralle wächst einfach weiter.
    Aber wenn das ganze feucht bleibt und die rote Farbe verliert (trocken wird es dunkel, das ist ok), wenn der Zeh wärmer wird oder anschwillt oder wenn das Nagelbett gerötet und dick aussieht oder wenn der Hund Schmerzen bekommt, DANN muss ein TA ran.

    Man muss die Kralle nicht immer sofort ziehen, auch ein Verband schadet meist mehr, als er hilft, aber man muss es beobachten.

    Gute Besserung

    wünscht
    das Schnauzermädel,
    das zur Zeit einen geschnittenen Ballen behandeln darf...