Beiträge von Bonadea

    Für mich klingt das ganz stark nach Welpenblues! Ich kann dir auch nur raten das Wort hier in der Suchfunktion einzugeben und dich einfach mal querzulesen.

    Ihr seid nicht alleine!

    Und wenn ihr noch ein paar Wochen durchhaltet, verspreche ich euch, dass ihr über eure anfänglichen Schwierigkeiten und Gedanken nur noch lachen könnt und der Knirps einen festen Platz in eurem Herzen hat!

    Es ist eben eine neue Situation mit Hund im Haus und man fühlt sich überfordert und fragt sich, ob man dem Welpen jemals wirklich gerecht werden kann.

    Noch nicht aufgeben, das rate ich euch!

    Das Problem ist ist auch, dass ich gar nicht wirklich die Wahl habe. Bei manchen klingt das so einfach, macht man eben Teilzeit. Öhm jaa ... nur könnte ich meine Rechnungen dann nicht mehr bezahlen?

    In meinem Studium und meiner Schulzeit hatte ich jahrelang Pferde und ich habe mich finanziell stark einschränken müssen, - das möchte ich jetzt einfach nicht mehr. Denn ich habe gelernt, dass es auch mal schön ist in den Urlaub zu fahren (ich rede nicht von drei Wochen Karibik, sondern mal nett mit den Hunden ans norddeutsche Meer), sich auch mal was zu kaufen, weil man es toll findet und nicht nur weil man es unbedingt wirklich jetzt braucht oder auch einfach mal ohne schlechtes Gewissen im Kino fettes Popcorn zu kaufen, auch wenn die Preise einfach unverschämt sind.

    Nicht falsch verstehen, war eben auch eine tolle Zeit damals mit den Pferden und es hat mir damals nichts ausgemacht so viel zurückzustecken. Aber jetzt, wo geregeltes Einkommen da ist, keine Pferde mehr und ich echt viel arbeite, genieße ich es auch das Geld halt mal für "normale" Sachen ausgeben zu können.

    Aber wie gesagt, mit Teilzeit müsste ich wieder an jeder Ecke sparen ... hab aber auch keinen gutverdienenden Kerl im Rücken (und ich würde auch nie finanziell von jemanden anderem so stark abhängig sein wollen).

    Aber ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass das mit weniger arbeiten und mehr Geld trotzdem irgendwann mal klappt, seufz.

    Das Leben ist kein Wunschkonzert ...

    Ich habe "theoretisch" eine 40 Stundenwoche, kann aber am Wochenende auch mal 32h am Stück weg sein. Bei Nachtdiensten sind es regelmäßig über 24h. Die Hunde sind so lange bei der Familie geparkt.

    Teilzeit arbeiten kann ich mir aktuell nicht leisten. Zur Lebensqualität gehört für mich nun mal auch eine schöne Wohnung, Geld fürs Hobby, ein Auto und eine gewisse finanzielle Sicherheit. Ich hoffe sehr, IRGENDWANN durch Selbstständigkeit nicht weniger zu arbeiten, aber die Hunde mehr bei mir zu haben. Wir werden sehen.

    Ich denke so wie die meisten hier.

    Hunde, die hauptsächlich in unseren beheizten Wohnungen leben, haben überhaupt keinen Grund so einen Pelz zu entwickeln. Ob die jetzt mal 1-2 Stunden am Tag draußen sind und ob sie dabei "nackt" oder "mit Mantel" laufen, ändert an dieser Tatsache wohl eher wenig.

    Und ich finde auch, dass Zwingerhunde, die immer draußen sind, wirklich ein ganz anderes Fell haben. Das fühlt sich einfach richtig pelzig und fettig an. Nicht zu vergleichen mit unseren Fiffis.

    Meine Shelties werfen auch mitten im Winter alles an Haaren ab, wenn sie grad läufig sind. Lyra ist zur Zeit wieder nackt und hat so gut wie keine Unterwolle mehr. Gutes Timing die Dame ... naja :P Aber so lange sie draußen laufen können, wird ihnen auch nicht kalt.

    Mäntel haben sie aber trotzdem. Fürs Warten beim Hundesport und bei langen Turniertagen.

    Doch ! Es passiert....bei mir und Paula und ich bin sehr zufrieden, glücklich, entspannt und ausgeglichen damit :dafuer: Jeder Gassi gang ist schön, egal was für Hunde wir treffen :gut:

    Wie meinst du, dass das passiert?

    Also leider ist meine Erfahrung da die Gegenteilige. Auch wenn ich mit meinen Hunden ins Feld springe, sie kilometerweit vorher anleine und eigentlich nur noch ein Riesenschild mit der Aufschrift "kein Kontakt gewünscht!" fehlt ... es gibt IMMER Leute, die ihre Hunde einfach zu uns hinrennen lassen. Wenn ich den unverträglichen Border meiner Schwester dabei hab, wird es dann erst richtig spaßig.

    Somit hatten wir in den letzten Wochen im Border ein paar Löcher, Shelties unter dem Fahrrad und ein paar Nerven weniger. Aber ja ... die Leute lernen es halt nicht.

    Es ist wirklich ein schwieriges Thema und sicherlich mit vielen Vorurteilen behaftet.

    Grundsätzlich gehen wir fast nur da spazieren, wo wir kaum Hunde treffen. Wir gehen auch nicht auf Hundewiesen. Welpenstunde mit meinem ersten Sheltie hatten wir auch nur kurz probiert, - nachdem sie von zwei halbstarken Terriern gehetzt wurde und sonst nur große Dampfwalzen dort waren, habe ich dieses Kapitel schnell beendet. Zum Glück.

    Meinem Zweithund (auch Sheltie) habe ich das dann komplett erspart und sie hatte eine wunderschöne Welpenzeit auf Outdooragilityturnieren mit jeder Menge braver kleiner Sheltiewelpen und Borderwelpen von Sportlerkollegen. Das Beste was uns passieren konnte ;-)

    Meine Shelties wiegen etwa 5 und 8 kg und sind natürlich nicht so zerbrechlich wie ein Chi - und dennoch hatte ich schon einige Situationen, die einem die Schweiß auf die Stirn treiben. Meine haben auf große stürmische Hunde echt keinen Bock und leider bekommen sie auch wirklich schnell angst. Lyra wird dann zeitweise auch echt giftig, wenn sie den Plagegeist nicht los wird. Einmal ist sie in Panik weggerannt und der Weimaraner fand das ultralustig und ist hinterher. Ja, da wird einem kurz anders.

    Als Kaami noch ein Welpe war, habe ich sie regelmäßig auf den Arm genommen bei Hundebegegnungen und die Situation erstmal ausgelotet. War der ankommende Hund höflich, habe ich sie runter gesetzt und sie konnte bei mir Sicherheit suchen und erste Kontakte knüpfen. Sie hat dadurch im ersten Jahr wirklich nur nette Hundekontakte gehabt. Und es ist mir auch ziemlich egal, wenn andere blöd gucken oder mich für hysterisch halten ...

    Ich habe einfach schon zu viel gesehen. Gerade seitdem ich in einer großen Klinik arbeite, - "überrannte" Kleinhunde sind regelmäßig Gast bei uns und es gab auch schon mal den ein oder anderen gebrochenen Knochen oder Bissverletzungen, die einem Knirps das Leben gekostet haben. Sogar neurologische Ausfallerscheinungen und Hirnblutungen sind schon vorgekommen.

    Generell würde ich mir wünschen, dass Hundehalter - egal mit welcher Hundegröße - insgesamt toleranter, aber auch viel verantwrtungsbewusster handeln würden. Und das heißt: Kontakt nur, wenn BEIDE Seiten sich dafür aussprechen. Aber das wird wohl nie passieren.