Beiträge von Bonadea

    Ich sehe auf den Bildern moderate Möpse im Junghundalter! Sie haben definitiv mehr Nase, als der "Durchschnittsmops" - aber dennoch erkennt man schon jetzt die Tendenz der zu engen Nasenlöcher, den runden Gesichtsschädel und die leicht hervorstehendne Augen.

    Versteh mich nicht falsch, ich wünsche dir wirklich, dass deine Beiden fit und sportlich bleiben, aber mit 8 Monaten sind sie einfach noch überhaupt nicht "fertig".

    Die meisten bekommen die ersten Probleme so ab 1,5-3 Jahren, wenn sie mehr Masse haben, das Bindegewebe schwabbliger wird und sich die Atemwege weiter verengen. Sie sind ja jetzt noch im Wachstum.

    In Sachen Gesundheit weiß keiner was auf einen zukommt, vor allem bei Jungtieren nicht!Ich lass mich da überraschen! Kann aber keines dieser Symptome bei einen von meinen feststellen!
    Außer das Hector die Banane nicht aufheben kann, liegt aber eher daran das er sie nicht mag :ugly:

    Nicht immer sind die Tiere gesund die auch so aussehen, ich bin da auch deiner Meinung!
    Es gibt dann aber viele Rassen die man dann sehr kritisch betrachten sollte, meiner Meinung nach!


    Wenn deine Beiden gerade mal ein Jahr alt sind, kann es sehr gut sein, dass sich einige Probleme erst in der kommenden Zeit zeigen werden. Die meisten "jungen" Möpse machen erstmal einen fitten Eindruck, aber sie sind halt auch noch nicht fertig mit ihrer Entwicklung.

    Danke für den Beitrag!!! Kann ich nur so unterschreiben.

    Man muss nicht alles gut finden, aber man muss auch nicht gleich alles in der Luft zerreißen und einen Shitstorm nach dem anderen lostreten. Hier geht es ja auch irgendwo um echte Menschen, die man nur aus kurzen TV-Beiträgen kennt. Aber Internet macht's möglich.

    Aktuell würde ich keinen Mops kaufen. Punkt.

    Oder zur Dissidenz gehen, bei denen eben starker Outcross mit anderen Rassen betrieben wird. Da ist zwar auch nicht alles gold was glänzt, aber im Durchschnitt dürften diese Hunde deutlich fitter sein. Bzw. sind sie es auch, wenn ich das aus meiner praktischen Erfahrung beitragen darf.

    Ähm, also wir rufen selbstverständlich auch während den OPs die Besitzer an, wenn es etwas zu entscheiden gibt. IMMER. Und wenn der Operateur sich nicht unsteril machen kann oder will, gibt es immer noch Kollegen, die dann eben schnell mal durchklingeln. Das geht schon und wird auch gemacht ;)

    Was und wofür sich die Leute jedoch entscheiden, ist sehr unterschiedlich. Keinesfalls darf man den DurchschnittsDFler mit der breiten Tierhaltermasse vergleichen ....

    Ich bin definitiv nicht über Vitamin B reingekommen und durfte beide Tage starten :)
    Sehr cooles Turnier!!!

    Die Katze war am Samstag richtig gut, 3. Platz im A-Lauf von 25 Startern, jipiehh!
    Heute dann leider in beiden Läufen Totalausfall - ups ...

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Zum Trainer - ich glaub, ich würde da nicht hingehen :)

    Quarus, im Grunde alles richtig was du schreibst.

    Ändert aber nichts an der Tatsache, dass Tierquälerei unter offiziellem Rassemanagement des VDHs stattfindet und toleriert wird - und das Ganze dann damit zu argumentieren, dass ja die meisten Rassevertreter eh zweifelhafte Herkunft haben und man dehalb eh nichts ändern könne ist in meinen Augen irgendwie ein recht trauriges Beispiel dafür, dass man sich weder in der Verantwortung, noch gewillt sieht irgendwas zu ändern.

    Allein die Signalwirkung, die das hätte, wenn sich Verbände und Vereine mal klar positionieren würden. Denke schon, dass das früher oder später Kreise ziehen würde. So lange man aber suggeriert, gesunde Brachycephale könnte man im VDH ohne Probleme kaufen, sind wir doch noch immer auf dem völlig falschem Weg. Extreme Brachycephalie und Gesundheit schließen sich aus. Daran gibt es nichts zu rütteln.

    Auf Hinterhofvermehrer wird man keinen Einfluss nehmen können. Denn die produzieren was der der Markt will. Rasseverbände könnten dagegen sehr, sehr viel tun - wenn sie es wollen. Und langfristig muss sich vor allem eins ändern: Das Bild im Kopf der Menschen, die behinderte Hunde niedlich und charismatisch finden. Und das geht nur, wenn man immer und immer wieder darüber spricht und aufklärt und das Image dieser Rassen eben doch mal einen "Knacks" bekommt und sich die Menschen VOR einem Kauf Gedanken machen, ob sie da tierschutzkonform handeln.

    Ich hoffe es so sehr.

    Ob Brachycephalie nun unter dem Gütesiegel VDH oder beim Hinterhofvermehrer produziert wird hat für den einzelnen Hund keine nennenswerte Konsequenz. Zu kurz ist kurz. Ich möchte den "freiatmenden" Mops ja gern mal sehen. In Ruhe und unter Belastung, ohne jedes Röcheln ....bis jetzt habe ich keinen einzigen getroffen, der nicht irgendwie "pathologisch" gewesen wäre.

    Die verlinkte Homepage zeigt meiner Meinung nach, dass Möpse im VDH eben keinen Deut besser dran sind, als anderswo.

    Die Statistik zeigt wohl eher, dass Brachys einfach im Trend sind, billig produziert werden außerhalb des VDHs und ein Großteil der Käufer sich eben null vorher informiert. Da muss eben ein charismatischer Hund einziehen, weil der eben kultig ausschaut. Geld darf er nicht kosten und über Gesundheit und Abstammung macht man sich dann erst Gedanken, wenn die erste OP ansteht und das Kind sprichwörtlich in den Brunnen gefallen ist.

    Daraus zu schlussfolgern, dass VDH Möpse aber deshalb besser Luft kriegen ... wie soll das gehen? Haben VDH Züchter etwa herausgefunden wie man Nasen kurz bekommt und deformiert, aber trotzdem noch belüften kann?!

    Beweist gar nichts?!

    Echt mutig, was er da geschrieben hat - und die hasserfüllten Kommentare, die er teilweise bekommt schockieren mich total. Null Einsehen bei den Haltern, nur der Satz "meiner hat nichts".

    Schon klar - und alle Ärzte, Mediziner und Genetiker haben wohl einfach keine Ahnung. Ich wünschte mir manchmal so mancher "Kurznasenbefürworter" würde mal einen Nachmittag in der Klinik sehen, wie so ein Mops oder Bully aussieht, der mit seinem Tubus das erste mal Luft bekommt und wie sehr die teilweise zuschleimem und doch wieder weggelegt werden müssen, damit man sie wieder intubieren kann, weil sie kurz vorm Kollaps sind.

    Daran ist einfach nichts normal. Und jeder Hund, der das durchmacht ist einer zuviel. Ich werde es nie verstehen.