Beiträge von Bonadea

    Kaami hat 2on/2off schon mit 6 Monaten gelernt, aber im Wohnzimmer, auf einer Box und später am liegenden Brett im Garten gelernt. Ans ganze Gerät ging es dann viel später, da war sie über 12 Monate alt. Aber auch da erst am niedrigen Steg und dann hochgebaut.

    Brizo - nicht falsch verstehen, ich versuch auch auf runnings umzustellen. Aber ich glaube soooo gelenkschonender ist das runnings Training nicht unbedingt? Allein schon durch die hundert Wiederholungen, die man beim Stoppen nicht braucht, hm.

    Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass die Besitzerin von Shadow ihn tatsächlich langfristig reiten kann.
    Ich fand es auch unpassend (aber verständlich), dass der Abschlussritt plötzlich ins Gelände ging und auch nicht galoppiert wurde. Ich hatte insgesamt das Gefühl, dass sie wieder runter möchte und das ist wohl eher eine schlechte Basis für die positive Zukunft der beiden als Team.

    Allerdings kann ich gut verstehen, wenn sie sich da nicht mehr angstfrei raufsetzen kann. Ich frage mich eher, inwieweit dieses Pferd wirklich "kuriert" sein kann, und ob das überhaupt mit ihr als Reiterin möglich ist.

    Was denkt ihr dazu?


    Das denke ich auch jedes mal ... der Hackl kriegt die Pferde meist wieder so schön hin, aber ob das langfristig auch zu Hause klappt? Meist sind die Probleme ja nicht ohne Grund entstanden. Eigentlich müssten die Besitzer ebenfalls über Wochen nachgeschult werden, damit sie nicht wieder die gleichen Fehler machen.

    Ich finde es schwierig, wenn jemand nicht mehr sachlich diskutieren kann sobald seine Meinung in Frage gestellt wird.
    Ist allerdings auch ein sehr emotionales Thema.

    Das ist nichts Persönliches und hat weder etwas mit Dir, noch mit Deiner Meiung zu tun - ab einem gewissen Punkt sind mir manche Diskussionen einfach nur zu anstrengend und meistens führen sie halt auch zu nichts.

    Die Videos sollte nicht zeigen, dass jedes Pferd ohne Zwang gearbeitet wird, sondern dass es möglich ist, Pferde zu trainieren, sodass sie gerne kooperieren und auch Spaß an der Arbeit haben. Ob das jetzt bei der klassischen Ausbildung unter einer Klimke, bei der freien Bodenarbeit oder am anderen Ende der Welt irgendwo am Strand ist.

    Natürlich kann man in jeder Suppe ein Haar finden, wenn man lange genug danach sucht :) Aber darum ging es doch eigentlich gar nicht.

    War klar, dass das jetzt kommt. Man kann es hier eh niemanden recht machen ;) Ich glaube Hackl, Klimke und alle anderen sind eben doch nur Cesar Milan in Verkleidung, huuuuch.

    Ich bin jetzt mal raus und freu mich auf die nächste Folge und ganz viel PRÜÜÜÜÜÜMAAAAAA!
    Schönen Abend euch :)

    Doch, auhc Pferde haben Spaß an der Arbeit :)

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    Macht insgesamt sicher nicht so viel Sinn das zu diskutieren. Ist das Gleiche wie in der Hundeerziehung, die einen sagen halt Bescheid und die anderen konditionieren eben alles auf lange Sicht weg. Wobei ich mich ja frage, wie ich einem Pferd über positive Bestätigung beibringe mich nicht anzurempeln. Keks rein, wenn es durch Zufall den nötigen Abstand hält? Stelle ich mir schwierig vor.

    Muss jeder selber wissen. Das Ergebnis zählt.

    Aber ICH lasse mich nicht von dem Bock an die Wand quetschen ... das tut nämlich weh.

    Ich mag Rashids Philosophie. Das größere Problem ist aber doch die Umsetzung in deutschen Ställen.

    Beispiel Hinterhand vom Boden aus weichen lassen: gewöhnlich tickt (Druck) man das Pferd ganz leicht am hinteren Bein an und hört sofort auf (Druck rausnehmen), wenn das Pferd sich nur einen Millimeter seitlich bewegt. Man erhöht den Druck nicht, wenn das Pferd nicht reagiert - man nervt nur stetig. Einzige Option, dass Mensch aufhört zu nerven, ist seitlich weichen. Problem der meisten Menschen ist, dass sie zu langsam sind, das Pferd nicht versteht was es soll und die Menschen dann grob und hilflos werden.
    Wenn man so am Boden die Pferde handelt, hat man ein fein reagierend Pferd, was seinen Menschen gut lesen kann.

    Oder nach dem Menschen zu treten.

    Hm. Macht wohl jeder andere Erfahrungen. Ich kenne durchaus aus das ein oder andere Pferd mit "Beschädigungsabsicht" ;-) Da sind die Leute auch schon über die Hallenbande gesprungen um aus der Schusslinie zu kommen. Das da im Vorfeld viel verbockt wurde damit es soweit kommt, darüber brauchen wir nicht reden ...
    Ich habe in meinen Beruf jedenfalls zwangsläufig schon Pferde kennengelernt, die teilweise sehr gezielt gegen Menschen gehen, auch sehr bewusst.

    Dass man prinzipiell auch beim Pferd sehr viel über Vertrauen und "positive" Bestätigung arbeiten kann, darüber will ich gar nicht streiten. Da gibt es ja tausend gute Beispiele. Aber damit man dahin kommt braucht man erstmal eine Basis. Und ein Pferd, dass dich respektlos über den Haufen rennt, braucht zuerst ein paar gute Manieren ;)

    Und mit dem Vergleich zwischen Hund und Pferd meine ich, dass bei 600kg nun mal ein ganz anderes Gefährdungspotential besteht, als bei einem 15 kg Hund.


    Sorry, aber hier muss ich mal wirklich kurz einhaken. Denn das ist doch eine recht romantische Vorstellung ...

    Spaziergänge am Halfter und der Bock zieht dich quer über die Straße, reißt sich los und rennt auf die nächste Autobahn?

    Wie soll der Ärger aussehen bei respektlosem Verhalten? Du hast gesehen, wie Shadow den Hackl im Roundpen umgerannt wäre und wie lange es gedauert hat bis "der Ärger" das Pferd zum Weichen gebracht hat?

    Was für tolle Dinge sollen denn für das Pferd passieren? Dass man es dann in Ruhe lässt und es wieder mit seiner Masche durch gekommen ist?

    Halbe Runde und dann Jackpott? Wie sieht der Jackpott aus? Und das Pferd ist doch schon beim Angaloppieren gebuckelt, von einer halben Runde war der weit entfernt.

    Man kann Hunde und Pferde nicht vergleichen. Ich denke nicht, dass man gewalttätig sein muss, um ein Pferd zu korrigieren, aber was wir im Beitrag gesehen haben, war einfach nur pure Konsequenz und Einschränkung vom Hackl. Ein klarer Weg. Alles andere ist doch einfach lebensgefährlich.


    Versteh mich nicht falsch, ich meine es nicht böse. Aber ich glaube, wer mal mit einem 600kg Koloss gearbeitet hat, der durchaus Potential hat dich umzubringen, der sieht manches einfach etwas realistischer.