Alles anzeigenGanz andere Frage, also mein kleines borderle baue ich (mit viel sachkundiger Hilfe und Unterstützung) gerade im agi auf. Er macht schon einiges richtig toll und gibt sich wirklich Mühe. Einziges kleines hmm Fragezeichen, bis jetzt macht er das alles eher mir zu liebe. Er ist insgesamt ein vorsichtiger Hund. Nicht ängstlich, nicht unsicher, eher ruhig.
Ihm macht das schon auch Spaß, allerdings habe ich noch nicht den motivationsknopf gefunden. Sagen wir es so, er hat das "arbeiten" nicht erfunden und ich muss ziemlich Motivation reinstecken um ihn mitzureißen. Wie sagte meine Trainerin zu mir "du gibst 80% und dein Hund 20%."Er ist nicht unwillig (mehr), aber ich hab ständig das Gefühl ich verlange von ihm Zuviel/Zuwenig/zu kompliziert/zu leicht.
Ich helfe ihm wahnsinnig viel, dass muss ich lassen, weil ich selber eher langsam bin und mit ihm niemals so mitlaufen werde können. Aber sobald er irgendwie ohne mich darsteht, Eile ich ihm wieder zur Hilfe. Dann denke ich "mei, er ist ja noch jung, mei er ist halt das Baby im Rudel, mei, er ist halt so niedlich!" Usw.Zudem habe ich ein "agilitytrauma" und denke ständig, ich mache alles falsch. Sonst bin ich mir immer super sicher mit meinen Hunden, beim agi komme ich mir vor, wie der erste Mensch.
Mein kleines rotes borderle ist jetzt 12 Monate alt und ja, er kann schon ein paar tolle Sachen, aber irgendwie, ach ich weiß auch nicht. Trainerin sagt, Geduld, der wird noch richtig Motivation und Spaß bekommen.
Was meint ihr?
Lg
Finde das ohne Video auch schwer. Könnte ja zig Gründe haben :) Vielleicht ist dein Border unsicher, vielleicht machst du zuviel Druck, vielleicht ist er nur "ruhig". Schwierig da Tipps zu geben.
Womit bestätigst du denn? Und was für Dinge übt ihr denn schon so?
Also langsam ist Nextic nicht, er ist auch sehr wendig und hat ansich Spaß am Rennen und Springen - Wie erwähnt machen wir das ja auch schon in Kombi mit dem Dummy und da habe ich schon ein Auge drauf, dass er sich nicht einfach drüber wirft, sondern das mit Sinn und Verstand passiert. Nur gibt es bei unserem - "Fun-Dummy" eher gerade Wege und ich lasse ihn nur selten hohe Hindernisse oder welche mit "blödem" Absprung springen. Das wäre halt beim Agility anders, deswegen auch meine Bedenken.
Generell traue ich mir aber schon zu, dass ich einen vernünftigen Aufbau von "Lass ihn halt mal hirnlos drüberfetzen" unterscheiden kann, bei letzterem wär ich sowieso raus, ich mag meine Hunde nicht hirnlos
Es ist halt schwer, Hoopers würd ich total cool finden, gibts hier halt nicht. Es gibt hier zwei Vereine, die Agi anbieten, ich werd mir beide anschauen, das schadet ja nicht.
Und zum Körperbau - Er ist halt echt nicht dick, aber schwer. Meine Hündin wiegt 3kg weniger und ist 5cm größer.Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.
Vom Körperbau jetzt nicht unbedingt optimal, da hinten und vorne sehr steil - aber insgesamt ein "sportlicher" Hund und von dem her sicher kein riesen Problem.
Was ich bzgl. des richtigen Aufbaus meine ist einfach nur, dass wenn man selbst eben noch Anfänger ist, hat man oft erstmal mit seiner eigenen Koordination zutun, so dass man das Sprungverhalten seines Hundes schon mal leicht aus den Augen verlieren kann bzw. auch gar nicht geschult genug ist, um dem Hund die richtige Anleitung zu geben. Und Sprünge geradeaus wie beim VPG oder Dummy haben wirklich nix mit dem Springen im Agility zutun, aber das hast du ja schon selbst geschrieben.
Wie gesagt, wenn man das jetzt just for fun macht und nur paar Minuten die Woche trainiert und der Hund sich eben nicht das Hirn dabei wegballert und in die Sprünge kracht, halte ich das Risiko für überschaubar. Aber das ist auch Eintellungssache. Jeder hat halt mal angefangen und niemand ist von Anfang an perfekt. Schau dir das Training einfach mal an und sieh, ob du dich wohlfühlst.
Wir waren das Wochenende in Messelhausen! Es war so cool dort!