Meiner persönlichen Erfahrung nach sind diese "Teacups" alles andere als "lebensfähig", aufgrund ihrer Verzwergungsmerkmale.
Neben erhöhter Traumagefahr (Kopftrauma, neurologische Ausfälle, Beinfrakturen) haben sie oft auch eine Reihe von Erkrankungen, die man wohl auf ein insgesamt nicht ganz funktionelles Immunsystem zurückführen kann (Schwäche, Zittern, Infektionsanfälligkeit, chronische Magendarmprobleme etc. pp.).
Dazu noch Störungen wie Wasserkopf, Shunts, Speicherkrankheiten, transiente Hypoglykämie ...
Auch wesensmäßig - sorry wenn ich es so sage - sind mir bisher nur welche untergekommen, die man wohl als etwas "zurückgeblieben" bezeichnen könnte.
Also mein Kleiner (3kg) hat überhaupt kein Problem, wenn es mal früher oder später Futter gibt. Er hat beim Mäkeln auch mal Mahlzeiten ausgelassen. Sein Hundekumpel (auch Kleinhund) hat 3 Tage nichts gegessen und isst seitdem wieder zuverlässig, aber Probleme hatte dieser auch nicht..
Die Rede ist nicht von Kleinhunden, sondern von Teacup-Versionen!
Ach so, ich lese das hier immer als Nachteil von Zwergrassen.
Zwergrassen sind da auch im Nachteil.
Aber natürlich kann Durchfall und Erbrechen (wenn es wirklich schlimm ist) auch für "normale" Hunde gefährlich sein. Nur bei Zwergrassen geht's eben sehr viel schneller ...
Alle Welpen unterzuckern sehr, sehr schnell, da sie einen sehr hohen Energiebedarf haben und vergleichsweise dazu wenig "Energiespeicher" im Körper besitzen, aus denen sie schöpfen können. Das ist der Grund, warum man Welpen mehrmals am Tag füttern sollte und sie auch niemals nüchtern sein dürfen für operative Eingriffe etc.
Zwergrassen haben dieses Problem verhältnismäßig drastisch, da sie sozusagen überhaupt nicht in der Lage sind entsprechende Reserven aufzubauen. Sie haben das auch oft im erwachsenen Alter und nicht nur im Welpenalter.
Leider ist das Ganze wirklich brandgefährlich und ich habe schon einige Hunde daran sterben sehen. Es ist auch nicht unbedingt leicht Welpen in einer hypoglykämischen Krise langfristig stabil zu bekommen - und wenn sie dann noch Durchfall oder Erbrechen haben, dann kämpfen sie schnell mit dem Tod.
Ich wollte gar nicht darauf hinaus, ob jetzt Westernreiten oder Dressurreiten besser oder schlechter ist, mich nervt nur immer wieder diese gleiche Argumentation, dass im Westernreiten ja "feiner" geritten wird. Ich habe jahrelang in Ställen gestanden, wo Freizeit/Dressur und Western geritten wurde und dass, was bei Englischreitern halt schon direkt nicht klappt und scheiße aussieht, wird bei Westernpferden halt leider schnell mit schärferen Gebissen gelöst und getarnt. Die wenigsten dieser Pferde laufen wirklich in Selbsthaltung. Und das "Impulsreiten" wird dort leider auch oft mit recht groben Mitteln umgesetzt, ohne zu berücksichtigen, dass diese Pferde eben auch erstmal wie jedes andere Pferd lernen müssen, sich zu tragen und erstmal in einer gewissen Anlehnung zu laufen, bis sie das so umsetzen können. Ausbildungsskala Fehlanzeige. Daher finde ich es immer ein wenig ermüdend sich anzuhören, dass Westernreiten insgesamt ja mit weniger Kraft geritten wird. Da kenne ich leider ganz anderes.
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Aber wie gesagt, ich denke es gibt auf BEIDEN Seiten eben gute und schlechte Reiter. Ich will da gar nicht für irgend eine Seite Partei ergreifen, aber Schindluder wird doch auf beiden Seiten betrieben. Und ein klassisch gerittenes Pferd geht zwar am Zügel, aber sollte genauso wenig wie ein Westernpferd ständig in Position gezogen werden, sondern sich in seinem gegebenem Rahmen entfalten - ohne Krafteinwirkung des Reiters :)
Wegen dem Vergleich Englisch - Western gibt es schon Unterschiede. Denn ein ausgebildetes Westernpferd geht halt wirklich auf sehr feine Hilfe mit kaum Zügelhilfe und auch ohne andauernde Hilfe. Ich gebe zb. dem Impuls zum Galopp und das Pferd galoppiert so lange bis ich etwas anderes möchte.Und was ich vor allem den großen Vorteil vom Western sehe, ist halt, dass viel Wert auf Bodenarbeit gelegt wird, sei es zur Übung oder auch zum allgemeinen Umgang mit dem Menschen.
Ich muss sagen könnte ich jetzt nochmal reiten würde ich mich fürs Barockreiten entscheiden ein Mittelding aus beiden Reitweisen und mir die Bodenarbeit vom Western mitnehmen.
Naja ich muss sagen ich bin gut 20 Jahre geritten bis es gesundheitlich leider nicht mehr ging. Zuerst Englisch auch dann mit eigenem Pferd und dann viele Jahre Western ebenfalls mit eigenem Pferd. Und man hat in einem Westernsattel einfach mehr halt als auf einem Englischen Sattel und hat im Notfall auch noch das Horn zum anhalten. Außerdem hat der Westernsattel eine viel größere Auflagefläche am Pferderücken und verteilt das Gewicht schön flächig. Was für Pferde die genervt vom Reiten sind vielleicht als angenehm empfunden wird.
Bernd Hackl hat diesesmal zu einem Mittelding gegriffen, einen Barocksattel.
Da muss ich mal kurz reingrätschen, denn das stimmt ja so nun auch nicht ganz.
Egal bei welcher Reitweise, das Pferd sollte ohne Kraft geritten werden, bzw. an den Hilfen des Sitzes stehen.
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Klar gibt es Unterschiede, aber wenn man mal ehrlich ist, muss man einfach sagen, dass es in jeder Sparte eben gute und schlechte Reiter gibt und das hat leider wenig mit der Reitweise zutun. Im Westernreiten sehe ich genauso so viele Idioten, die eigentlich nichts können, aber "fein" die Kandare draufpacken, den Kopf runterhebeln und so dahinschlurfen.
Ich dachte ehrlich gesagt immer Leute die jammern, dass ihrem Hund bei 28 Grad so zu warm ist dass gar nichts mehr geht übertreiben entweder, weil ihnen selbst zu warm ist oder haben halt einen Hund mit körperlichen Einschränkungen (Keine Nase, Hund zu dick, Plüschbombe, Schlittenhund im falschen Klima etc.). Mit meinem Rattler kann man wirklich bei solchen Temperaturen noch wandern auch ohne viel Schatten. Selbst bei 35 Grad liegt der nicht nur rum sondern läuft halt im Schatten rum.
Dann kam der Whippet. Hier geht gerade tagsüber gar nichts bei der Hitze. Also wirklich gar nix. Also gehe ich früh morgens und spät abends, den ohne Gassi steigt der mir auch aufs Dach. Hätte ich so von einem gesunden, schlanken kurzhaar Hund nicht erwartet. Aber man wird auch betriebsblind in die andere Richtung. Man nimmt irgendwie den eigenen Hund als Maßstab.
Selbst meine Shelties haben mit dem Wetter kein Problem, und die sind nicht mal kurzhaarig .... Klar wird denen warm und klar renne ich nicht bei 30 Grad durch die Mittagshitze (aber eher weil mir das auch viel zu warm ist), aber die würden das trotzdem locker schaffen, ohne völlig am Ende zu sein.
Unser Border dagegen kommt mit der Hitze viel weniger klar. Die wird nun seit einigen Jahren im Sommer geschoren (ich weiß, ganz böse und falsch) und so gehts ihr tausendmal besser.
Es gibt ja nicht nur die Border, die ballern wie verrückt, sondern auch viele sensible und weiche Border, die insgesamt eher introvertiert sind. Ich würde bei solchen Hunden einfach schauen, das Training kurz und knackig zu halten und eben für viele Erfolgserlebnisse sorgen.
Denken ist ja erlaubt und auch nicht unbedingt falsch am Anfang. Der braucht bestimmt einfach etwas mehr Zeit. Aber wie gesagt, ist natürlich schwer das so beurteilen zu können.