Tendenziell raten wir auch immer zu einer sehr zügigen OP.
Wenn die Pyo offen ist kann man theoretisch Alizin und Antibiose geben und schauen, ob es soweit "behandelbar" ist, dass man die Hündin dann später operieren kann. Aber auch das birgt natürlich gewisse Risiken.
Ein Ultraschall kann helfen einzuschätzen wie "massiv" die Pyometra bereits ist und ob es überhaupt noch Sinn macht, einen konservativen Behandlungsversuch zu starten. Meiner ganz persönlichen Erfahrung nach, ist die Prognose meist am Besten je schneller man operiert und je besser es dem Hund zum Zeitpunkt der OP noch geht.
Eine unerkannte oder "verschleppte" und/oder therapieresistente Pyo kann zu Niereninsuffiziens und Sepsis führen und ist immer ein hochgradiger Notfall.