Dumme Frage ... könnt ihr Tagträumen mal genauer definieren und mal grob umschreiben, von was ihr da träumt?
Beiträge von Bonadea
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Ich denke schon, dass das ganze Laufen auf zwei Beinen auch belastend für den Köper ist und die Hunde dafür gut trainiert sein müssen. Aber das gilt in fast jedem Sport und es ist auch irgendwie müßig über derlei Belastungen zu urteilen - in jedem Leistungssport werden die Hunde körperlich über ein "normales Maß" gefordert. Egal ob DD, Flyball, Agility, IPO ... manches ist vielleicht vermeidbarer als anderes, aber im Grunde trägt dafür jeder Hundehalter die Veranwortung und muss dafür Sorge tragen, dass die Hunde als Leistungssportler auch die entsprechende Unterstützung für den Bewegungsapparat erhalten (Mäntel, Physio, TA-Checks, gezielter Muskelaufbau etc. pp.) um Folgeschäden möglichst ganz zu vermeiden oder auf ein Minimum zu reduzieren. Aber da müssen wir uns nichts vormachen.
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DD mag ich tatsaechlich. Es ist absolut nicht meins und ich mag auch nicht alles, was man da zu sehen bekommt. Aber fuer mich steckt da enorm viel Training und Zeit dahinter! Und sorry...viele bekommen schon einen Vogel dem Hund mal irgendwas an Tricks beizubringen. Im Gegensatz dazu scheinen alle DD echte Genies zu sein, denn deren Hunde koennen Unmengen an Tricks

DAS denke ich auch jedes mal ... zu mal sie dabei ja auch nicht kläffen und all diese Tricks auch wirklich verbal unterscheiden können. Einfach der Wahnsinn. Da habe ich wirklich Respekt vor.
ZitatDeswegen hasse ich es auch am WE hier am HuPla vorbeizulaufen. Da findet das Agility-Training statt und man hoert die Hunde durch den gesamten Wald, weil sie voellig dumm rumklaeffen (10-20 Hunde am Rand abgebunden, Halter sonstwo und die Hunde stacheln sich gegenseitig an)

Das wäe aber auch für mich (und meine Hunde) der Horror - und wir machen Agility. -
Ich habe mir das auch mit der "Faszination des Grauens" angesehen. Vor allem, weil ich eine Hundefreundin habe, die das mit ihrem Hund auch macht - offenbar auch auf einem hohen Niveau, mit deutschen Meisterschaften und so. Bin nur nie dazu gekommen, mir mal Videos zu googeln. Und wenn sie davon erzählt hat, klang es irgendwie komplexer...
Zumindest bei ihrem Hund ist es allerdings so, dass der im Alltag und z.B. beim Mantrailing (das trainieren wir zusammen) überhaupt nicht aufgedreht ist. Das ist der zurückhaltendste und höflichste Hund, den ich kenne...
Man sollte auch definitiv nicht alle über einen Kamm scheren. Und klar sieht man es und denkt "der Hund rennt ja nur" ... aber er muss da schon auch was machen und ich glaub das Knifflige am Sport ist halt die Startsequenz der Hunde. Man muss genau wissen, wann Hund A und Hund B wo ist, damit die aus passender Distanz starten können. Also bisschen Technik ist definitiv dahinter.Ich find das irgendwie gemein, was hier alles den HH der Hunde unterstellt wird

Ja die sind drüber, ja denen hat es ne Sicherung rausgehauen, nein das ist nicht gesund. Aber Es weiß hier doch niemand ob die ständig so sind oder nur beim Sport oder nur weil es eine Ausnahmesituation ist dort(Halter Mega nervös zB)

Ich hab auch ne Freundin, die das mit ihrem Mischling gemacht hat (auch wettkampfmäßig) und der ist gesund und ohne Neurosen alt geworden.Ich weiß halt einfach nur, dass dieser Sport für meine Hunde definitiv nix wäre.
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Jedes Mal, wenn die ausm Run da auf diese Ballvorrichtung springen zieht sich alles in mir zusammen, das kann doch net gsund sein?
Ja, die sollen ja eigentlich ne Schwimmerwende lernen, aber machen viele nicht.
Mein Sheltie würde das auch ziemlich gut machen ... die wollten uns damals unbedingt in der Mannschaft haben. Ich hab aber abgelehnt. Dafür ist mir mein Hund echt zu schade.
Hier sieht man ein paar gute und ein paar schlechte Schwimmerwenden
Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Die neuen Maschinen geben auch "nach" - die knallen also nicht komplett ungefedert drauf. Aber ja ... trotzdem ....

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Flyball ist für mich sowieso ein stranger "Sport".
Da ist ja kein Teamwork und nix dahinter, kein richtiges gemeinsames Training in dem Sinn, keine Impulskontrolle wie man sieht.. eigentlich wirklich nur wahnhaftes rennen.
Jein. Die müssen halt schon im allerhöchsten Trieblevel in wenigen cm aneinander vorbeirennen (ohne sich dabei zu zerfleischen) und ihre Aufgabe erledigen und es steckt schon auch Arbeit dahinter, dass die so starten, dass es keinen Frühstart etc. gibt.ABER .... ja, ich finde Flyball ist einer der hirnlosesten Sportarten, die man mit seinem Hund betreiben kann - und auch eine, wo man die Hunde echt schnell systematisch kaputt macht. Mental und körperlich. Ich mags ja manchmal gerne gucken, weil ich die Geschwindigkeiten und diesen "Teamwettberwerb" einfach faszinierend finde. Aber ich würde sowas niemals mit meinen eigenen Hunden machen. Da sind die mir echt zu schade für.
Ich hab mal wo trainiert (Agility), die haben da auch Flyball gemacht. Das Flyballtraining hat das Agilitytraining um ein Vielfaches (hust) an Lautstärke überboten. Und schon damals haben wir so insgesheim gedacht ... komisch, dass beim Flyball viele Besitzer irgendwie immer total "unsportlich" sind ...

Dogdance finde ich ja ziemlich peinlich (im Hinblick darauf, dass ich mir das nicht gut angucken kann und selber nie machen würde, hat immer etwas Fremdschämmodus) ... aber, das finde ich ist trotzdem ein richtiger Teamsport - die leisten schon echt was die Hunde. Der Hund im Video ist halt "voll auf Empfang", das sieht natürlich "gestresst" aus, aber der leistet ja auch gerade was. Ohne jetzt zu wissen, wie der Hund "außerhalb der Arbeit" ist, würde ich mir da kein Urteil erlauben.
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Trinkt er denn auch mehr?
Urin sammeln macht auf jeden Fall Sinn! :)
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Da frag ich mich halt warum die "kleinen" THS per das schaffen und die Agilityler nicht
Soweit ich weiß gab es da durchaus schon Gespräche in den Verbänden.
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Schwer zu sagen. Kommt ja stark auf die Schwere des Traumas an. Denke bis 48h nach Trauma ist "normal". Aber sicherlich kann es auch mal länger dauern. In dem Fall kann es ja auch zu Hirnblutungen und Hämatomen kommen, die nicht zu unterschätzen sind und auch zu wirklich schwerwiegenden Komplikationen führen können.
Wenn der Hund nicht stationär ist, dann würde ich ihn jetzt wie ein rohes Ei behandeln. Dunkle Räume, nur zum Pipi machen raus vor die Türe, ruhighalten und gut beobachten die nächsten Stunden.
Alles Gute für den Patienten!