Beiträge von Bonadea

    und im Winter?Sind Hunde im Sommer bissiger oder Halter unaufmerksam?
    Oder ist die "draussenzeit " länger und beeinflusst die Statistik?

    Wieviel ist wirklich "gefährlicher Hund "?


    Ein Schelm wer Böses dabei denkt ... haha.

    Keine Ahnung. Ich denke im Sommer sind einfach mehr Leute draußen und es herrscht dadurch mehr Konfliktpotential (und es treffen sich eben auch viele Hundehalter, die ihre Hunde vermutlich falsch oder gar nicht gut einschätzen) |) Ich kenne dazu aber keine wissenschaftliche Studie. Das ist sozusagen "Feldstudie" eigener Beobachtungen. Lahmheiten, Schnittverletzungen, Beißvorfälle, Spieß gefressen, Stöckchenverletzung .... der Sommer ist DIE Jahreszeit für Verletzungen aller Art. Hochsaison für uns. Einfach dadurch, dass alle viel aktiver unterwegs sind.

    Nunja, Beißvorfälle unter Hunden passieren ja ständig ... im Sommer kommen im Durschnitt zwischen 2-5 Bissverletzungen pro Tag zu uns. Nicht immer lebensbedrohliche Verletzungen (die zwar auch, aber deutlich seltener), aber Löcher reichen ja auch.

    Wir haben (unter anderem) das hier:
    ke-hu-rc.html?___SID=U

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    Das hat nen Gitterball (mögen meine sehr, können sie gut greifen ohne dass die was Klobiges im Maul haben) und zusätzlich Bungee und etwas Plüsch. Und coole Farben haben sie auch :D


    Die haben aber noch viel mehr!


    ke-hu-hantapupu.html

    Ke-hu Teho

    Hier ohne Ball z.B.
    textile.html

    Ein sehr großer Teil der Hunde ist mit 10 schon "alt", nicht mehr so fit. Viele erreichen das 10. Lebensjahr nicht.
    Teilweise habe ich Besitzer da, die von ihrem 7jährigen Hund sagen "er sei schon alt". Das alles ist aber kein Phänomen, das nur auf Qualzuchtrassen zutrifft.

    Massives Übergewicht, schlechte körperliche Fitness im Allgemeinen (also Hunde, die nie wirklich laufen mussten in ihrem Leben ...), schlechte Pflege und keine oder falsche medizinische Versorgung insgesamt oder chronische Erkrankungen, die in frühem Jahren aufgetreten sind, haben einen direkten Einfluss auf das "Altwerden". Je weniger Menschen sich um sowas kümmern, umso schneller ist der Verfall. Und je schneller der Verfall ist, umso logischer ist es für die Besitzer, dass der Hund ja "alt" ist.

    Meine Sheltiehündin wird jetzt 10 im Sommer. Ja, die ist ein bisschen grau geworden. Aber sonst ist die topfit. Mir würde nie in den Sinn kommen, sie als "alt" einzustufen. Unsere BorderHündin wurde mit 12 Jahren immer noch erstaunt angeschaut und gefragt, ob sie noch ganz jung sei. Ähm, nein.
    Aber ich erwische mich oft auf der Arbeit, wie ich zum Teil jüngere Hunde schon als "alt" kategorisiere ...

    Hatte er mal Kontakt zu Hasen/Nagern?

    Ich würde auch mit ihm in eine TK fahren.
    Dann sollte man den "Beulen-Inhalt" untersuchen (Mibi, Zytologie).
    Und am Besten eine Gewebeprobe des veränderten Bereiches entnehmen (also eine richtige Biopsie, am Besten die Entfernung inkl. der "Abszesskapsel").

    Bei Verdacht auf wandernden Fremdkörper hilft manchmal ein CT.

    Alles Gute!

    Ja, das ist schön für DIESEN EINEN Hund. Und wirklich .... eine Leistung, einer von 100, der ein normales Leben führt. Wow. Respekt.

    Ich habe nirgendwo ein schlechtes Wort über den Verein verloren im Übrigen (habe ihn sogar lobend erwähnt). Ich habe lediglich angemerkt, dass es absolut naiv wäre zu glauben, dass JEDER Hund, der in diesem Verein geboren wird, beschwerdefrei ist. Mehr nicht.


    Es tut mir leid, aber meine Toleranz für das wissentliche Inkaufnehmen gewollter anatomischer Deformation hält sich einfach in sehr bescheidenen Grenzen. Ich denke, jedem einigermaßen vernünftig agierendem Menschen würde es so gehen, wenn er das sieht, was wir Tierärzte tagtäglich sehen und behandeln müssen. Ich bin es einfach leid mir immer und immer wieder den gleichen Schrott anhören zu müssen und genau zu wissen, dass ich NICHTS tun kann, damit es diesen Hunden wirklich gut geht. Es dreht sich alles IMMER nur um Schadensbegrenzung, Management und Aufklärung. Und am Ende ist man der Idiot, weil man ja "nicht helfen kann".

    Wirklich? Sorry - aber das ist eins der sehr wenigen Themen, bei denen ich wirklich sehr emotional werde. Weil mich diese Blindheit so dermaßen aufregt. Ein Bully kann ja schon froh sein wenn er "nur" 1 Problem hat (damit ist er ja praktisch gesund!!!). Manche Hunde haben die dritte Bandscheiben-OP, 1mal Gaumensegel und Nasen-OP hinter sich und kratzen sich wund und blutig wegen ihrer Allergien, oder scheißen und kotzen sich die Seele aus dem Leib. Aber hey - die sind ja so witzige Clowns! Wen kümmert es da schon, durch welche Hölle diese Hunde tagtäglich gehen müssen. Sollen sich halt mal nicht so anstellen. So lang der nicht blau wird geht's dem doch gut. Geht mal halt nicht mehr Gassi.

    Ja, ich frage mich wirklich - wozu?!!! Warum? Das kann doch keiner ernsthaft wollen.

    Oder eben doch. Weil es den Menschen am Ende eben irgendwie egal ist, wenn andere Lebewesen aufgrund der eigenen egoistischen Vorlieben chronisch krank sind.


    @Vakuole - ich meine dich NICHT persönlich. Ich meine hier niemanden persönlich. Ich will niemanden verletzen oder anprangern. Ich entschuldige mich für meinen harten Ton, sei dir gewiss, dass er nicht dir gilt. Aber ich sehe das volle Ausmaß der ganzen Katastrophe JEDEN Tag auf dem Behandlungstisch, es bricht mir jedes mal das Herz. Man muss entweder eiskalt, oder gleichgültig sein, um dieses Leid zu rechtfertigen oder zu ertragen. Kein Hund hat das verdient.

    Und wenn gefühlt jeder Hund einer Rasse mindestens 1 Problem (sei es in leichter oder schwerer Ausprägung) zeigt, kann man dann ernsthaft daran festhalten so eine Rasse langfristig zu erhalten? Auf welcher Basis und zu welchem Preis?

    Mein Verständnis dafür ist mehr als erschöpft.

    Nein, hab ich nie behauptet, deshalb ja meine Frage. :ka: Wenn ihr den Verein kritisiert, dann doch auf der Basis das man das Beurteilen kann.

    Alles andere ist ein Vorurteil.


    Vorurteil würde bedeuten, ich verurteile etwas, was ich nicht kenne.

    Ich kenne aber Frenchies (+Frenchiemixe) in allen Größen, Formen und Farben. Ich habe hunderte davon behandelt. Ja, ich erlaube mir da ganz frech ein Urteil. Und ich lasse mich gern vom Gegenteil überzeugen - aber nur, wenn ich die "gesunde Bulldogge" + Besitzer live und in Farbe vor mir habe und ich mich persönlich vom Zustand und der Atmung des Tieres selbst überzeugen kann.

    Das mag hart klingen, oder meinetwegen "überheblich", entspricht aber einfach einer gewissen Erfahrung.

    Ich wiederhole gern die Frage:Ihr (die hier den Verein sepzifisch kritisieren) kennt die Nachzuchten dieses Vereins und könnt sagen, dass auch die Hunde von da übermässig viele Krankheiten aufweisen im Vergleich zu anderne Zuchthunden?


    Und du kennst die also alle und weißt, dass sie gesund sind?!


    Ich warte bis heute auf den GESUNDEN Bully, freiatmend (das bedeutet auch in Ruhe kein Schnorcheln!), allergiefrei und ohne Probleme mit Diskopathie oder Patellalux. Bis jetzt kenne ich kein einziges Exemplar.