Beiträge von Bonadea

    Ich bin kein Veganer. Ich bin auch nicht beleidigt, - betrifft mich ja nicht.

    Finde den Vorwurf einer psychischen Störung und den Vergleich von Veganismus mit einer "Essstörung" und dem Charakter einer "Sektenzugehörigkeit" nur reichlich respektlos gegenüber allen Menschen, die sich aus sehr guten Gründen, gegen einen Konsum tierischer Produkte entschieden haben.

    Aber ja, ich bin schon wieder still und wieder raus.

    Das Problem am guten Agilitytraining via "Live-Training" ist einfach, dass es schwer zu finden ist. Und wenn man selbst Anfänger ist, ist man nicht unbedingt in der Lage gutes Training zu erkennen.

    Besonders viele Hundeschulen, die Agility als "Beschäftigungsprogramm" im Angebot haben, haben in der Regel eher wenig Kompetenz.

    Dein Hund sollte gut spielen und sich gut mit Spielzeug und Futter motivieren lassen.

    Zudem solltest du entweder einen guten Trainer vor Ort, oder eine gute Onlinebetreuung wählen, da man gerade als Anfänger ohne Vorkenntnisse einfach viel "übersieht".

    Mir ist außerdem mittlerweile wichtig, das Bodenverhältnisse und Geräte sicher sind.

    Und wer sagt bitte, dass alle Vegetarier 5mal im Jahr in den Urlaub fliegen?!!!! Wieder mal ein sehr schräges Vorurteil.

    Es war von mir, von mir bekannten Personen die Rede. Hatte ich jetzt aber, so glaube ich, oft genug geschrieben.

    Alles gut!

    Aber das kam ja nicht nur von dir, soweit ich mich erinnere.


    Ich finde jeder kann ein bisschen was tun.

    Meine Schwester z.B. isst zwar noch hin und wieder Fleisch, kauft aber fast nur noch Unverpacktes, guckt, dass sie keine Produkte mit Palmöl konsumiert, Eier gibt's hier vom Nachbarn, der Biohühner im Freilauf hat, usw. usf. - wenn man will, kann jeder im Kleinen etwas tun. Aber man muss es halt machen, anstatt immer nur davon zu reden, dass sich eben eh nix ändert.

    Der Vergleich und dieses "ja ABER dann MUSST du auch dieses und jenes machen" ist doch totaler Schwachsinn.

    Wenn jemand im Sommer sagt "ja, ich verzichte aufs Rasensprengen, um Wasser zu sparen" oder jemand sagt "heute fahre ich mal mit dem Rad und nicht mit dem Auto" - dann wird anerkennend genickt und keiner schwingt die Moralkeule.

    Wenn jemand sagt "ich konsumiere keine tierischen Produkte", dann gibt es aber tausend andere Gründe, warum man trotzdem "ein schlechter Mensch" ist. Das macht halt für mich echt keinen Sinn. Man findet halt einfach Gründe, warum man sich dann halt trotzdem überlegen fühlen kann und sein eigenes Verhalten besser vor sich rechtfertigen kann, - anders kann ich mir das nicht erklären.

    Wenn jeder doch einfach mal sein eigenes Konsumverhalten und sein generelles Verhalten auf dieser Erde etwas mehr reflektieren würde, dann würde jeder etwas finden, womit er mit akzeptablen Verzicht diese Welt ein kleines bisschen besser machen kann.

    Man muss dafür weder gleich "Hardcore-Veganer" werden, noch in irgendeiner Sekte beitreten. Einfach mal im Kleinen anfangen.

    Und wer sagt bitte, dass alle Vegetarier 5mal im Jahr in den Urlaub fliegen?!!!! Wieder mal ein sehr schräges Vorurteil.

    By the way - der wachsende Markt an Fleischersatzprodukten und Bio-Produkten generell ist bestimmt nicht "einfach so" entstanden. sondern weil es eine (mittlerweile sehr goße) Nachfrage dafür gibt. Was wiederum bedeutet, dass immer mehr Menschen ihr Konsumverhalten in gewisser Weise hinterfragen und damit auch einen Einfluss auf die angebotene Ware haben.

    Es gibt ja auch Leute, die glauben, sie würden dran sterben, mal eine einzige Mahlzeit ohne Fleisch zu essen. Mein Cousin hat mal seinen Geburtstag gefeiert und weil er selbst Vegetarier war und auch viele Vegetarier eingeladen hatte, gab es für alle selbstgemachte vegetarische Pizza. Einige haben sich angestellt als wenn sie daran sterben würden.

    :ka:

    Jaaaaa, das ist zwar schon etwas her, aber genau das Gleiche hab ich auch mal erlebt xD Wahnsinn ... wenn man's nicht besser wüsste könnte man es vielleicht "Veganophobie" nennen oder so xD Also praktisch die Angst vor der Gefahr, dass man sich mit Veganismus infiziert, wenn man offensichtlich einmal kein Fleisch isst!

    Wie homophobe Männer, die sich in Gegenwart eines schwulen Mannes schon direkt belästigt fühlen.

    Zu Weihnachten werde ich bei einem Teil der Familie immer noch "bemitleidet", dass ich zu Weihnachten "nur" Beilagen essen kann. Noch schlimmer ist es, wenn ich meinen "vegetarischen Braten" in der Tupperdose mitbringe (den ich mit dem anderen Teil der Familie an Heilig Abend esse und der mittlerweile Tradition hat). DAS muss man mal erlebt haben. Jedes Jahr dann die gleichen Diskussionen übers Fleischessen, die nie, nie, nie von mir angestoßen werden. Aber der bloße Anblick eines vegetarischen "Bratens" entfacht die immer gleichen Diskussionen.

    Und meine Tante ist nach wie vor davon überzeugt, dass "echte Jungs jeden Tag was Ordentliches auf dem Teller brauchen". Aus diesem Grund nehme ich schon oft gar nix mehr mit und esse einfach Beilagen, um mir das schon mal zu sparen.

    Ich finde es echt so angenehm, dass in meinem Kollegenkreis und in meinem Freundeskreis mittlerweile sooo viele vegetarisch leben. Man kommt sich einfach nicht mehr wie ein Außerirdischer vor! Und viele meiner Kollegen sind Jäger oder auch einfach keine Vegetarier und trotzdem kann man mit denen einfach mal normal essen gehen und jeder nimmt Rücksicht und keiner macht blöde Sprüche. So angenehm. Es geht also schon. Das Zauberwort heißt einfach Akzeptanz und Toleranz.

    Bis jetzt hatte ich erst eine wirklich richtig abgedrehte Begegnung mit wirklich militanten Veganern - und das war, wie könnte es anders sein, in einem FORUM. Ich dachte damals ich würde dort gute Rezepte und einen interessanten Austausch finden. Aber da tummelten sich tatsächlich einige sehr militante Gestalten und ich war nach 3 Tagen wieder weg.

    Alleine der Satz "Ich würde niemals einen Omnivoren umarmen" ist mir da im Gedächtnis geblieben. Die sind halt nicht mehr ganz dicht. Aber gut .... |)

    Im realen Leben kenne ich das nicht und ich habe sogar mit einer Veganerin mal zeitweise in einer WG gewohnt. Mich wollte da nie jemand missionieren. Interessante Gespräche und Diskussionen gabs etliche, aber keine Vorwürfe.