Beiträge von Bonadea

    feenzauber Naja ... auf den letzten 50 Seiten sollte wohl klar geworden sein, dass Rassehundezucht bis zu einem gewissen Grad durchaus "transparent" ist - aber nicht unbedingt transparent genug, gerade wenn es um Erkrankungen geht, die man nicht sicher testen kann.

    Warum das so ist, wurde hier ja nun auch recht ausführlich analysiert.

    Wie immer gibt's halt nicht die eine, einfache Lösung.

    Ich verstehe deinen Groll sogar. Du hast zwei kranke Hunde aus VDH-Zucht (wenn ich das jetzt hier richtig interpretiert habe?).

    Das ist halt auch eine "Falle" in der Rassehundezucht. Nicht jeder Test ist automatisch sinnvoll, nur weil es ihn gibt.

    Beispiel Gallenblasenmukozele beim Sheltie. Es gibt in den USA einen Gentest. Ein betroffener und bereits operierter Hund war in dem Test "frei". Aussagekraft dieses Gentests ist daher recht ... naja, spärlich, wenn man es mal nett formulieren möchte.

    Die mangelnde Bereitschaft vieler Käufer zuchtrelevante Untersuchungen durchführen zu lassen, obwohl sie selbst keine Zuchtzulassung anstreben, ist ebenfalls ein großes Problem ... das hatten wir ja auch mal recht ausführlich hier irgendwo.

    Bei den Shelties ähnlich.

    Vom RZV kommt da eher wenig.

    Aber es gibt schon einige, die auch international Forschungen angestoßen haben.

    So gibt es jetzt einen Gentest für DM beim Sheltie (da wurden Blutproben nach Amerika geschickt und viele Züchter und Halter haben sich daran bteiligt).

    Es laufen Forschungen zu Lanzencanini und aus aktuellem Anlass ist eine Bekannte wegen Gallenblasenmukozele mit Laboklin in Kontakt.

    Manchmal muss man einfach loslegen.

    Tatuzita

    Grob gesagt, ein vegetarischer odee veganer Lebensstil ist auch ein Wirtschaftsfaktor. Die Produktionsbedingungen, die Vermarktng, all das unterliegt den selben Mechanismen wieFleisch essen auch. Spielt im selben durchgeknallten Welthandelszirkus mit. Je verbreiterer zb auch Biolebensmittel, umso inustrieller die Herstellung, umso mehr Gewinn Gewinn Gewinn. Nicht für die Bauern, für Handel und Börse.

    Der Konsum allgemein sinkt nicht wirklich, er verlagert sich hauptsächlich.

    Und das ist eigentlich ziemlich tragisch. Weil aus dem durchaus sehr sinnvollen Ansatz von weniger oder kein Fleisch nicht automatisch was Gutes raus kommt.

    Überproduktion. Lebensmittelvernichtung. Preisdruck. usw sind schon längst da und bleiben trotzdem. Und der Handelseinkäufer diktiert den Preis und wer überhaupt was verkaufen darf, oder wer pleite geht.

    Ähm ... ich versteh's trotzdem nicht.

    Und wo genau ist da jetzt der Nachteil für die lebensmittelliefernde Tiere?

    Du redest von Diabetes Typ 2 (Insulinresistenz infolge von Übgerwicht).

    Diabetes Typ 1 ist in der Regel angeboren und eine Autoimmunerkrankung.

    Ja logisch, aber selbst beim Diabetes I ist auch die Ernährung sehr wichtig, in Bezug der Zuckeraufnahme.

    Fazit; bei Diabetes, egal welcher Art, ist es wichtig auf die Ernährung zu achten.

    Natürlich.

    Aber das ändert ja nix daran, dass man nicht grundsätzlich sagen kann "ja, Diabetes tritt ja nur auf, wenn du dies und das falsch machst".

    Klang hier ein bisschen nach: "Dein Hund hat Diabetes? Naja, selbst schuld. Hast ihn halt falsch gefüttert!"

    Ich finde, das kann man jetzt so auch nicht sagen, insbesondere wenn sehr viele Individuen einer Rasse erkranken, obwohl sie im Vergleich zu anderen Rassen ähnlich gefüttert werden.

    Ich habe mir die Links ehrlich gedagt noch nicht durchgelesen, wollte nur klarstellen, dass es definitiv auch Diabetes Typen gibt, die nicht nur auf falsche Ernährung oder Übgergewicht zurückzuführen sind.

    Was man auch bei aller Kritik an "fehlenden Beweisen" bedenken sollte, ist meiner Meinung nach, dass ein gehäuftes Auftreten einer speziellen Krankheit bei einer speziellen Rasse als "Disposition" auch einen genetischen Hintergrund haben muss ...

    Ich würde das also nicht so einfach abtun.

    Es wäre ja so schön, wenn du recht hättest und die ganzen Diabestes Australian Terrier nur Zufall wären.

    Diabetes ist eine Wohlstandskrankheit, ist beim Menschen auch nicht anders.

    Das hat sehr viel mit der Ernährung zutun.

    Ganz so einfach ist das nicht!

    Es gibt unterschiedliche Diabetes Typen.

    Du redest von Diabetes Typ 2 (Insulinresistenz infolge von Übgerwicht).

    Diabetes Typ 1 ist in der Regel angeboren und eine Autoimmunerkrankung.

    Das ist schon ein nicht ganz zu unterschätzender Unterschied.


    feenzauber - sorry, dass ich die Rassen durcheinander geworfen habe. Was sagt dein Züchter zu der Sache? Natürlich ist man als "nur Käufer" noch weniger involviert als Züchter, aber vielleicht würde es Sinn machen sich dort mit den finnischen Kollegen mal kurzzuschließen. Das geht ja auch auf englisch z.B.