Oh wow! Superschön ♥
Beiträge von Bonadea
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Vielleicht ist die BH für meinen nächsten Agilityhund ja endlich abgeschafft

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ABER - es stimmt schon, durch die krasse Professionalisierung in "meinem" Sport (rede von Agility, bei den anderen Sachen kann ich es nicht beurteilen), gibt es halt mitterweile auch wirklich qualitativ sehr hochwertiges und leistungsbezogenes Training bei Sportlern, die sich damit eben selbstständig gemacht haben und wo es nicht mehr direkt einen "Verein" gibt, der dahinter steht.
Ich glaube Agility ist wirklich das krasseste was Professionalisierung angeht. Was ja auch ok ist, da hat man dann auch eine andere Dichte an Trainern und Online Angebot und ist ja auch nicht so auf andere angewiesen. Wie gesagt, ich schätze es schon mir bei der Fährtenarbeit nicht alleine den Hintern abzufrieren, brauche in der UO eigentlich permanent jemanden der draufschaut, Körperhilfen und so und Schutzdienst geht alleine ja auch gar nicht. Im Dummysport muss der Hund natürlich schon auch mal andere Hunde arbeiten sehen, aber da reicht wirklich auch ein guter Online Kurs und eine private Gruppe die sich immer mal locker trifft.
Ob Verein ja/nein ist denke ich sowieso Charaktersache und wie viel und wie oft man sich engagiert sicherlich auch Typsache. In unserem Verein gab es auch jede Menge "Hausmuttis" (soll nicht abwertend gemeint sein), die schlicht keine Zeit/Lust hatten mitzuhelfen.
Bei mir ist es aber definitiv so, dass ich zu Studienzeiten deutlich mehr Kapazitäten hatte und auch bereit war diese für Vereine zu "opfern" (bzw. es auch gern gemacht habe). Aber Prioritäten verschieben sich halt auch mit der Zeit.
Meine Großeltern waren damals noch klassisch aktiv im Schutzhunde-Verein - das war vor 30-40 Jahren?Da war das absolut strikt geregelt, meine Oma stand mindestens 1x in der Woche mit Küchendienst einen ganzen Anbend hinter dem Tresen und hat Bier ausgeschenkt, gespült, geputzt ... Das war noch ein ganz anderes Pflichtbewusstsein dahinter.
Das ist doch aber kaum noch so streng.. Früher hatten die Vereine richtig Mitglieder und es gab weder Handy, noch TV, noch Internet in dem ausmaße. Da hat man sich auch noch regelmäßig in der Kneipe getroffen. Ich weiß von Vereinen, da waren 100 Mitglieder im Vereinsheim und die Hunde wurden mit Ringhetze beschäftigt. Die Zeiten sind doch nun wirklich vorbei.
Wir haben einen Arbeitsdienst im Jahr, nach Bedarf. Vielleicht 2 wenn es hochkommt und es gibt gar keine Dienste, am Ende des Trainings werden vielleicht 10 tassen abgewaschen und fertig ist. So handhaben das hier alle Vereine im Umkreis. Und es ist auch niemand böse, wenn man keine Zeit für Nachtübungen, Grillabende hat und nur kurz den eigenen Hund arbeitet. Anders ist es nur, wenn man Schutzdienst machen will.
Ja, nichts anderes meinte ich ja damit.
Die Zeiten sind jetzt einfach andere.
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Also wenn man SPORT - und nicht bloße Beschäftigung machen möchte, dann ist man meiner Meinung nach, nach wie vor in einem Verein deutlich besser aufgehoben, als in einer 0815 Hundeschule. Besonders als Anfänger.
Das ist hier in der Gegend leider anders..
Was in den Vereinen teilweise an Training angeboten wird ist mehr als gruselig. Ich sehe ab und zu noch Fotos oder Videos vom Agi-Training aus meinem Verein - katastrophal. NIEMALS würde ich meine Hunde sowas laufen lassen, weils einfach nur gefährlich ist. Schiefe Aufgänge auf AWand oder Steg, lange (schnelle) Gerade zu einem schlecht befestigten, gebogenen Tunnel, um mal Beispiele zu nennen.
Und bevor die Frage jetzt kommt: nein, ich hätte sowas niemals zu meiner aktiven Zeit als Trainerin aufgebaut, weils einfach gefährlich für die Hunde ist.
Dazu fehlt es auch einfach an Wissen: dort kann zb keiner RC aufbauen, Slalom wird mit am Keks durchführen aufgebaut.
Kalle habe ich ja nur mit Training in einer Hundeschule (plus Training zu Hause) aufgebaut und der ist definitiv mein (bisher) am besten aufgebauter Hund, weil das gesamte Training einfach ne Struktur, ein Ziel hatte. Und nicht nur „wir bespaßen den Hund einmal die Woche ne Stunde“.
Aber meine Trainerin führt auch ihre eigenen Hunde erfolgreich im Agi, darauf sollte man schon schauen.
Ich meinte 0815 Hundeschule!
Zumindest hier im Eck bieten die alles an, Obedience, Mantrailing, Agiltiy, Mobility, RO, Fährten.
Dementsprechend ist dann auch die Qualität.
Gibt hier auch schlechte Vereine. Aber trotzdem ist die Wahrscheinlichkeit, da an jemanden zu geraten, der zumindest ein bisschen Plan hat höher, als in eine x-beliebige Hundeschule zu gehen.
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Also wenn man SPORT - und nicht bloße Beschäftigung machen möchte, dann ist man meiner Meinung nach, nach wie vor in einem Verein deutlich besser aufgehoben, als in einer 0815 Hundeschule. Besonders als Anfänger.
ABER - es stimmt schon, durch die krasse Professionalisierung in "meinem" Sport (rede von Agility, bei den anderen Sachen kann ich es nicht beurteilen), gibt es halt mitterweile auch wirklich qualitativ sehr hochwertiges und leistungsbezogenes Training bei Sportlern, die sich damit eben selbstständig gemacht haben und wo es nicht mehr direkt einen "Verein" gibt, der dahinter steht.
Ob Verein ja/nein ist denke ich sowieso Charaktersache und wie viel und wie oft man sich engagiert sicherlich auch Typsache. In unserem Verein gab es auch jede Menge "Hausmuttis" (soll nicht abwertend gemeint sein), die schlicht keine Zeit/Lust hatten mitzuhelfen.
Bei mir ist es aber definitiv so, dass ich zu Studienzeiten deutlich mehr Kapazitäten hatte und auch bereit war diese für Vereine zu "opfern" (bzw. es auch gern gemacht habe). Aber Prioritäten verschieben sich halt auch mit der Zeit.
Meine Großeltern waren damals noch klassisch aktiv im Schutzhunde-Verein - das war vor 30-40 Jahren?
Da war das absolut strikt geregelt, meine Oma stand mindestens 1x in der Woche mit Küchendienst einen ganzen Anbend hinter dem Tresen und hat Bier ausgeschenkt, gespült, geputzt ... Das war noch ein ganz anderes Pflichtbewusstsein dahinter.
Ich hoffe, das wird jetzt nicht zu sehr OT hier

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Wie funktioniert das denn im Agi oder auch in anderen Hundesportarten mit den Prüfungen?
Im Dummy ist es ja so, dass im Prinzip alle Prüfungen über den Verein laufen. Das macht es für mich dann schon ärgerlich, wenn Leute privat trainieren und keinerlei Mitarbeit in der BZG zeigen, aber wie selbstverständlich auf Prüfungen starten möchten oder dann sogar noch meckern, wenn zu wenig Prüfungen stattfinden.
Ich persönlich finde es auch gar nicht schlimm, wenn man in privaten Gruppen trainiert. Aber man kann sich doch trotzdem in irgendeiner Form im Verein engagieren und mit einbringen.
Ich finde im Dummy sollte die BZG eigentlich die Funktion übernehmen uns alle zusammenzubringen. Egal ob ehrgeizige Prüfungssportler oder just for fun.
Im Agility gibt es noch Vereine.
Und Prüfungen werden/müssen auch weiterhin über Vereine gelaufen werden. Ich habe eine "inaktive" Mitgliedschaft in einem Verein. Bedeutet, ich habe eine LU von denen, zahle aber einen niedrigen Beitrag und bin nicht ins normale "Vereinsleben" involviert.
Über die LU kann ich normal starten.
Ausrichter der Turniere sind auch weiterhin Vereine - aber mittlerweile hat sich im Agility das Turniergeschehen schon deutlich in größere Hundesporthallen verschoben, die privat betrieben werden. Dort richten die Betreiber dann selber Turniere aus, oder stellen die Halle externen Vereinen zur Verfügung.
Mein persönliches Problem mit Vereinen ist wirklich auch einfach das Thema Zeit. Fulltimejob, der einen an die Grenzen bringt ... da habe ich einfach keinen Bock mehr, meine freien Wochenenden noch mit Putz- und Platzdiensten zu verbringen (sondern bin froh, wenn ich die eigene Bude mal geputzt bekomme xD), Kuchen zu backen und dann stundenlang bei Wind und Wetter bei ungünstigen Trainingsbedingungen Zeit totzuschlagen. Klingt egoistisch, ist es auch. Stehe ich auch zu.
Dafür gebe ich dann einfach gerne mehr Geld aus, um von dieser "Verantwortung" frei zu sein, ohne schlechtes Gewissen.
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Bin aus Zeitgründen auch nicht mehr aktiv im Verein.
Zahle jetzt monatlich eine relativ hohe Summe ... kann dafür 1x wöchentlich bei WM-Teilnehmern bequem in der Halle trainieren, vernünfiger Boden, vernünftige Geräte, kein Aufbauen, kein Abbauen, keine Verpflichtungen.
Ich mochte meine Vereinszeit. Aber ich fands auch echt anstrengend.
Im Agility gibt es "leider" auch ein richtiges Vereinssterben.
Finde es auch schade, aber auch verständlich auf der anderen Seite. -
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Sie hats doch eingesehen und macht sich bereits Gedanken?
Jetzt hackt doch nicht so gehässig drauf rum.
Man muss ja auch erstmal praktikable Lösungen für die spezielle Situation finden. Und es kamen doch schon echt richtig gute Vorschläge hier.
Bzgl. Rezept - dafür muss der Hund ja nicht unbedingt mit in die Behandlung. Ruf deine Tierärzte doch einfach an, schildere die Situation und frag, ob sie bereit wären dir ein Rezept auszustellen. Es geht ja nur um FUTTER. Also das sollte eigentlich kein Aufwand sein.