Also ich persönlich denke, dass man das immer individuell betrachten muss.
Z.B. ob der Hund noch andere chronische Erkrankungen hat. Hat man z.B. einen Hund mit IBD oder chronischen Durchfällen anderer Genese, dann würde ich den natürlich auch lieber mal - gerade im Alter - mit nem kg mehr sehen wollen (auch hier kein Übergewicht, aber dann eben an der oberen Grenze des Idealgewichts!), damit er, wenn es hart auf hart kommt, eine gewisse Reserve hat.
Gezielt Muskulatur abbauen lassen wegen Arthrose, bzgl. Angst vor "Bodybuilder", würde ich auf keinen Fall. Eher erhalten. Muskulatur geht im Alter eh schon flöten.
Wer seinen Hund so arg hungern lässt, dass er dadurch Muskulatur verliert, also in einen stark katabolen Stoffwechsel kommt, der dürfte wirklich nur noch ein Gerippe haben. Der Körper geht erst an Fettreserven, dann an die Muskulatur.
Daher denke ich, dass man immer das große Ganze im Blick behalten muss.
Ich hatte hier ja schon mal angemerkt, dass man jeden Hund auch ein bisschen mit den Umständen betrachten muss, in denen er lebt.
Wenn ich aber einen eigentlich "gesunden" Hund habe, der Probleme im Bewegungsapparat hat, dann wäre mein Weg immer das Gewicht so gut es geht zu reduzieren und gleichzeitig entsprechende Muskelgruppen zu trainieren.