Nun ja, eine Glaskugel hat hier niemand.
Hier kann man dir nur gute gemeinte Tipps geben, nach denen du ja gefragt hast. Was du daraus machst ist alleine deine Sache.
Nun ja, eine Glaskugel hat hier niemand.
Hier kann man dir nur gute gemeinte Tipps geben, nach denen du ja gefragt hast. Was du daraus machst ist alleine deine Sache.
Ich verstehe deine Sorge.
Aber das sind nun mal .... Hunde. Wir fühlen uns nach einer OP auch nicht direkt wieder super. Vielleicht hat er Signale gesendet, die die Hündin einfach nicht wahrgenommen hat, oder sie hat ihn "überrascht" und wirklich auf dem falschen Fuß ertappt.
Es wird sicherlich nichts mit einem "plötzlichen" Hormonumschwung zutun haben, oder dass er jetzt ohne seine Eier plötzlich aggressiv wird. Das wird sich alles mit der Zeit regulieren.
Da du nun zwei Patienten hast, bleibt dir nur Ruhe bewahren und dafür zu sorgen, dass beide ihren Raum haben.
Was willst du hören?
Dass er nach nicht mal 24h nach der Kastration plötzlich zum unberechenbaren Beißer wird?
Gib ihm Zeit, pack die Hündin weg, beobachte was passiert. Mehr kannst du aktuell nicht tun.
Vielleicht tut ihm noch was weh von der OP oder er fühlt sich einfach noch nicht gut. Blöd gelaufen ... aber noch kein Grund für Panik. Ich würde schauen, dass die Hündin ihm die nächste Woche nicht zu nah auf die Pelle rückt und ihm ein wenig Zeit geben. Vermutlich pendelt sich alles wieder ein, sobald er wieder fitter ist.
Ja, der Arren ist bestimmt besonders gefährlich. Seine Spezialfertigkeit ist vermutlich tot kuscheln.
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Ich hab aber ehrlich noch nie einen Minibull getroffen, der irgendwie aggressiv wirkte. Die hatten alle echt liebenswerte Charaktere.
Man hört, dass mittlerweile offenbar doch Mini Welpen fallen, die deutlich einen an der Klatsche haben......
ist wohl in den letzten zwei Jahren problematisch geworden
Davon habe ich auch schon ein paar kennengelernt. Welpen, die sich unter 8 Wochen gegenseitig richtig blutig beißen oder ihre Mütter regelrecht anfallen. Hab da ein paar Kunden, die da echt sehr spezielle Minibulls haben. Die mussten teilweise mit 6 Wochen komplett getrennt werden von anderen Hunden und konnten nur in ganz bestimmten Konstellationen gehalten werden.
Musste mal zwei Geschwister flicken, die waren so ... 6 Monate? Waren ein Herz und eine Seele und dann kam der Moment ... sagen wir mal so, der eine sah nicht so aus, als wäre da nur mal "versehentlich ein Zahn" hängengeblieben.
Die Besitzer haben mir auch noch ein paar andere Stories erzählt. Das klang alles andere als normales Verhalten.
Ich sag nicht, dass alle so sind. Hatte auch schon ganz viele "Normale" - meine Kollegin hat jetzt einen, die ist bis jetzt total nett. Aber ich glaub mittlerweile auch, dass da bei Manchen irgendwas nicht ganz sauber läuft.
Kryptorchiden werden sehr häufig nur einseitig kastriert. Wieso auch nicht.
Das Krebsrisiko für innenliegende Hoden ist leider recht hoch.
In den Hodensack schieben und festnähen - das habe ich noch nie gehört. Denke nicht, dass das funktioniert.
Wenn's mein Hund wäre, käme der innenliegende Hoden raus, fertig.
Schwierig, wenn man nicht dabei war.
Ein Urteil maße ich mir sicherlich nicht an.
Aber ich denke schon, dass es noch Wege und Möglichkeiten gegeben hätte. Ich denke, hier haben die Beamten einfach auch dem "Druck" nachgegeben, das Verkehrschaos möglichst flott zu beseitigen.
Das ist ziemlich utopisch.
Wie soll sowas funktionieren? Natürlich ist das für den Tierarzt ein riesiger Mehraufwand - das ist doch nicht mit einem Klick getan! Wenn das was Seriöses und Offizielles sein soll, muss der Tierarzt bei jedem Tier erstmal bei JEDER Behandlung Chipnummer auslesen und Identität überprüfen. Der Tierbesitzer dürfte dann zu jeder Untersuchung erstmal die Ahnentafel mitschleppen. Also muss der Tierarzt erstmal BEI JEDEM PATIENTEN klären, ob das Tier überhaupt einem Verband angehört. Dann die Besitzer dazu auffordern entsprechende Nachweise dafür reinzubringen.
Dann müsste man schauen ob es eine rasseübergreifende Datenbank sein soll, oder ob für jede Rasse eine eigene. Alleine da ergibt sich ja schon in der Handhabung ein riesiges Chaos, weil die Systeme ja nie identisch funktionieren.
Und welchen Sinn soll es haben jeden Furz da einzutragen? Jeder Husten, Jucken, Kralle abgerissen?! Damit man dann am Ende den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht? Was ist mit Verdachts- und "Fehldiagnosen"? Es hat einen Grund, warum in den großen Verbänden spezielle Untersuchungen bei GUTACHTERN gemacht werden müssen. Nämlich damit die Qualität und Aussagekraft einer Untersuchung vergleichbar und auswertbar bleibt.
Und Lieschen Müller, die schon zum Tierarzt rennt, sobald die "Fellnase" mal schief guckt, wird ergo ganz ganz schnell, einen "ganz kranken" Hund haben, weil der ständig Einträge vom Tierarzt in der Datenbank hat - obwohl der eigentlich putzmunter ist. Während ein Max Mustermann, der seinen seit Monaten abgemagerten, chronisch kranken, lahmenden, unbehandelten Hund irgenwann zur Euthanasie bringt, weil er "seit gestern nicht mehr frisst", einen "immer gesunden Hund bis zu seinem Tod hatte" - laut Datenbank!
Und zum Schluss - Datenschutz und Datenfreigabe???
Also ich sehe da so einige Punkte, wieso das in der Realität wohl nur schwer umzusetzen ist - und wieso es auch nur begrenzt "sinnvoll" ist.
Ihhhhh .... ![]()
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Memo: niemals Hund mit Bart.
Sie war fällig
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Später oder morgen wird noch gebadet, da kommt dann hoffentlich der Rest raus
Und das war wiklich nur aus diesem einen Hund???
Ich kenne das von den Shelties. Meistens um die Läufigkeit rum schmeißen sie plötzlich alles ab. In der Regel 1-2x im Jaht und dann kannst du wirklich mit der Hand schon alles rausziehen, haha!