Aber das ist doch einfach eine Sache der Logik - mehr Gewicht, mehr Belastung. Punkt. Wenn man dann noch entzündungsförderne Fettzellen (wurde auch in irgendeiner verlinkten Studie hier angesprochen) und entsprechende Vorbelastungen durch Fehlstellungen der Gliedmaßen/ungünstige Anatomie hat, dann kommt einfach eins zum anderen. Je leichter der Körper ist, umso weniger physikalische Kräfte wirken auf den geschädigten Knorpel. Was will man denn da groß diskutieren?
Jetzt könnte man noch Muskulatur anbringen - natürlich ist es sinnvoll bei Arthrosepatienten dafür zu sorgen, dass der Bewegungsapparat bzw. die Gelenke über eine möglichst fitte und stabile Muskulatur verfügen.
Auch im "Normalgewicht" gibt es eine untere und eine obere Grenze. Auch an der unteren Grenze ist ein Hund noch im NORMALgewicht - also nicht zu dünn. Kein Hund soll oder muss wie ein Hungerhaken aussehen. Aber das wurde hier auch nie gefordert?
Im Endeffekt liegt die Verantwortung bei jedem Tierbesitzer selber. Wer meint ein Wohlstandskilo wäre besser, der kann und soll es eben tun. Ob ein Hund mit Arthrose nun im unteren, mittleren oder oberen Normalgewicht signifikant länger beschwerdefrei ist, tja ... keine Ahnung. Ich halte es so, dass ich meine eigenen Hunde lieber im unteren bis mittleren Bereich halte. Denn ich folge da einfach der Physik und der Logik. Und das empfehle ich auch so.
Wobei die meisten Arthrosepatienten so oder so einfach zu fett (kein Normalgewicht, sondern fett!) sind und die Leute auch nur wenig Interesse haben, Gewicht zu reduzieren, leider. Da wäre man über oberes Normalgewicht ja schon sehr glücklich ...