Ok, danke ... noch nichts von mitbekommen. Auch noch nie was von gehört, geschweige denn einen konkreten Fall erlebt ...
Beiträge von Bonadea
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Was genau wird da in der Collieszene diskutiert?
Dass Collies wegen Narkosen sterben?

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Wieso sollte man beim Slalom keinen Vorsprung erarbeiten können? Je nach Parcoursverlauf geht das doch eigentlich ganz gut

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Nach Kaami sage ich ganz klar .... Slalom nur noch mit Zäunen, oder Bögen.

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2on2off kannst du ganz prima zu Hause im Garten oder Wohnzimmer üben mit einer Kiste! :)
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Wir hatten gestern beim Agi seit langer Zeit mal wieder die Wippe stehen. Bisher stand die Trainerin immer neben der Wippe und hat den Kipppunkt abgesichert. Diesmal hat sie es offenbar vergessen. Und Jin hat das (wie ich mir schon dachte) überhaupt nicht gestört! Ist ganz brav rüber gelaufen, hat am Kipppunkt kurz verharrt und ist dann weiter.
Nur ich muss aufpassen, wenn ich zu früh lobe und nach dem Leckerchen greife, springt sie ab (ist für sie offensichtlich das Zeichen, dass die Übung/das Gerät beendet ist).
Und irgendwie klappt das Two-On-Two-Off nicht so richtig: Jin steht und während ich das Leckerchen aus der Tasche hol, dreht sie den Hintern von der Wippe runter
Nunja, ich hab mich jetzt entschieden, am Ende der Wippe (und aller anderen Zonenhindernisse) nur noch verbal zu loben und einfach weiter zu laufen (sozusagen "Runnings"), ich glaube, das fällt Jin leichter - bin mal gespannt, was der Praxistest die nächsten Wochen dazu sagt.Insgesamt war ich gestern mal wieder echt von meiner Supersportlerin überrascht: ich kann sie mittlerweile sehr gut schicken und durch das "Außen"-Training im Garten klappt das nun auch im Parcours ziemlich gut.
Außerdem hatten wir einen schwierigen Slalomeingang, den wir so noch nie im Training hatten: wir kamen von seitlich des Slaloms und der Hund musste komplett um die erste Stange rum laufen - ok, es sind noch Bögen dran, die ein falsches Einfädeln verhindern, aber Jin hat den Eingang ohne Stocken/Zögern direkt gefunden.
Auch hat Jin einen richtig krassen Zug auf alle Hindernisse entwickelt und fängt an den Parcours zu lesen (was im Coursing eine ungünstige Eigenschaft ist, hilft im Agi enorm) - das heiß zwar, dass ich an Verleitungen jetzt sehr konzentriert und schnell sein muss, macht mir aber auch vieles leichter. Und ich merke immer mehr, wie sehr uns im Agi hilft, dass Jin gerne Verhaltensketten bildet (was ich im Alltag schon das ein oder andere Mal verflucht habe).
Dieser Hund ist einfach so toll
Wir trainieren vergleichsweise selten und wenig koordiniert (eigentlich maximal 1x pro Woche auf dem Platz und dort werden praktisch immer komplette Parcoure gelaufen, Einzelgeräte-/-sequenztraining findet eher nicht statt und erst seit kurzem trainieren wir ja auch hin und wieder Einzelsachen im Garten, aber auch das eher laienhaft), noch dazu bin ich ja auch Anfänger und schnall manches nicht (sofort) und trotzdem lernt Jin unglaublich schnell und viel. Einige Sachen hat Jin sogar vor mir drauf bzw. besser drauf als ich 
Sobald das Wetter wieder etwas besser ist, möcht ich im Garten wieder etwas Slalom trainieren bzw. die korrekten Eingänge - ich hatte zwar den Gassenslalom im Garten schon relativ eng gesteckt, werde hier aber wieder einen Schritt zurück gehen. Kennt ihr vielleicht gute Videos oder habt ihr vielleicht Tipps zum expliziten Slalomeingang-Training?
Ich sag mal so - wenn du eh keine Turniere läufst und dir das im Taining so reicht, dann kannst du es so machen.
Die Idee mit dem "Durchlaufen lassen" hatten schon viele andere vor dir und lass dir gesagt sein: das resultiert in der Regel nach ein paar Wiederholungen darin, dass der Hund irgendwann komplett abspringt oder irgendwo auf dem Gerät anhält.
Das Problem ist nicht der Keks, sondern dass Jin das Kriterium nicht versteht :)
Heißt, sie kann die Position anscheinend ohne deine Hilfe nicht finden und halten. Du musst also eigentlich kleinschrittiger das 2on2off aufbauen, sie muss komplett unabhängig von dir die richtige Position finden (also egal ob du vorbei rennst, oder hinter ihr bist) und darf diese wirklich erst verlassen, wenn sie das Auflösekommando bekommen hat.
Kann man mit Target machen. Ich hab es bie Kaami geshaped und mit Futterautomat gemacht.
Aber wie gesagt, wenn du eh keine Turniere laufen möchtest ... musst du entscheiden, ob du dort Arbeit reinstecken willst :)
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Nur mal ein aktuelles Beispiel ... ne Kundin hat einen 1,5 Jahren alten Hund einer großen Rasse (kein Dobi) mit Atemnot vorgestellt. Nach Röntgen und Sono stand fest: DCM + hochgradige Mitralklappeninsuffizienz, dekompensiert im Lungenödem. Die Prognose mehr als schlecht, vielleicht noch ein paar Tage. Superschöner, netter Hund! Für seine Rasse super moderat und top gepflegt.
Sie hat den Hund für über 2000 Euro beim VDH Züchter gekauft und ist natürlich aus allen Wolken gefallen, weil sie dachte, sie hätte alles richtig gemacht.
So kann es eben auch laufen. Und da kann ich aus Züchtersicht halt einfach auch nicht verstehen, wie man solche Preise verlangt. Nicht, dass der Züchter was "falsch" gemacht hat - aber man kann ja auch bei bester Selektion nie ausschließen, dass einer der Welpen schon früh unheilbar erkrankt oder eben "der eine" ist, der dann Pech hat.
Ich käme mir als Züchter da wirklich wie ein Halsabschneider vor ... von der emotionalen Belastung mal ganz abgesehen, die so ein Befund mit sich bringt. Also entweder muss man da wirklich schon sehr abgebrüht sein, oder das Geld ist einem halt doch nicht "so egal", wie man es immer gerne nach außen verlauten lässt.
Was ich auch interessant finde: Bei FB hat in einer Züchtergruppe letztens mal jemand gefragt, ob die Züchter ihre Welpenpreise irgendwie anpassen, wenn sie besondere Auslagen haben (z.B. hohe Decktaxe oder sehr weite Entfernung zum Rüden) und manche Würfe sozusagen teurer und andere günstiger verkaufen. Fast 100% der antwortenden Züchter haben gesagt, sie verlangen für jeden Welpen den gleichen Preis - völlig egal ob es bei einem Wurf mehr oder weniger Ausgaben gegeben hat.
Hat mich dann schon fast wieder überrascht, irgendwie.
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geh aber nicht so herablassend damit um, dass der Hund Feenstaub furzt und Gold kackt
Schön wäre es aber wirklich!

Shelties kommen ziemlich nah dran!

Scherz ;-)
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Also ich denke schon auch, dass es gewisse Dinge gibt, die es irgendwo rechtfertigen, dass Preise auch mal über über dem Normal sind. Ob ein Welpenkäufer dann hinterher sagt, er zahlt das nicht, weil ihm das nicht wichtig ist, ist dann ja irgendwo Einstellungssache. Muss er halt einen anderen Züchter nehmen.
Das finde ich für beide Seiten aber absolut ok.
Mir gibt jetzt der 1000. Showchampion halt auch so gar nichts. Wenn aber ein Züchter sagt, der Hund hat dadurch eine besondere Qualtität und deswegen will er die Welpen teurer verkaufen, dann wäre das für mich jetzt zwar kein Grund dort zu kaufen, weil mir Shows eben total latte sind, aber irgendwo gestehe ich dem Züchter dieses Recht dann auch zu. Hat er ja nunmal auch Arbeit investiert.
Nicht ok finde ich total überzogene Preise, wo es eigentlich keine wirkliche Rechtfertigung für gibt ... außer, ja - man kann es halt. Weil machen alle so. Und der Hund sieht halt super edel auf der Couch aus

Bei mir gibts übrigens auch fettes Welpenpaket und "Bällebad", Videos, Fotos, regelmäßige Welpeninfos, whatsapp Gruppe... finden hier ja auch viele super bescheuert. Kann ich auch mit leben - meine Welpenkäufer kaufen da halt ein "Rundum-Paket". Wer es kacke findet, würde sowieso nicht bei mir anfragen. Passt also :)
Ich denke im gewissen Rahmen kann jeder Käufer auch den passenden Züchter und umgekehrt finden. Mir persönlich kann es auch total egal sein, wenn jemand 2000-3000 Euro für seinen Welpen hinblättert. Ist ja nicht mein Geld. Aber wundern tu ich mich da einfach schon.
Wenn es einem das am Ende wert ist, dann ist das aber so und dann ja auch vollkommen ok.
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Man muss ja auch bedenken, dass man auch immer ein "Risiko" mitkauft.
Also klar, der Hund kann den besten Stammbaum haben, alles bestens untersucht, keine Fehler ... 3000 Euro bezahlt und zack ... Allergie, ED, HD, Epi, Atopiker, Autoimmunerkrankung ...
Ich finde es absolut verrückt 3000 Euro für einen Welpen zu bezahlen, von dem man eigentlich noch überhaupt nicht weiß, wie der sich entwickelt und was der später noch auspackt. Auch aus Züchtersicht finde ich das irgendwie krass. Angenommen ich verticke meine Welpen für solche Preise und einer der Welpen wird hinterher krank - kann ich da noch ohne schlechtes Gewissen in den Spiegel gucken?
Das ist doch der pure Wahnsinn.
Das hat für MICH auch nichts mehr mit "Kosten decken" oder einen kleinen Überschuss zutun, der wieder ins Hobby fließt. Und diese Summen, dann teilweise für reine Begleithunde, die NICHTS leisten müssen in der Vorbereitung, außer vielleicht zwei Standarduntersuchungen und zwei Ausstellungen. Sorry ... das ist für mich einfach total an der Realität vorbei. Und das sind dann solche Züchter, die ganze Aufsätze darüber verfassen wie sehr sie ihre Hunde lieben und dass sie ja GAR NICHTS mit der Hundezucht verdienen. Ja neee, ist klar.