Und auf der anderen Seite ist es auch ziemlich "verletzend" wenn einem unterschwellig ständig unterstellt wird, man würde seinem Hund die Kindheit rauben, weil er schon früh viel kann. Oder wenn man gesagt bekommt, wenn dein Hund schon viel Agility kann, dann kann er nichts anderes - was eben auch Schwachsinn ist.
Und diese Diskussion wird ja in diversen Foren und FB Gruppen in regelmäßigen Abständen immer und immer wieder aufgerollt. Die einen polieren eben ihr Ego als verantwortungsvolle Gutmenschen (damit meine ich jetzt niemanden konkret hier im Forum), weil die eigenen Hunde ja im ersten Jahr GAR NICHTS können, die anderen behaupten ihre Hunde seien eben Naturtalente und können praktisch von Anfang an alles, ganz ohne Training (was übersetzt heißt, ihr seid halt alle nur zu blöd eure Hunde zu trainieren).
Joah. Jedem das Seine. Ich finde es langsam mehr als ermüdend diese Diskussion zu führen. Im Endeffekt muss doch jeder das Training nach seinem Können, Charakter des Hundes und seiner Ambitionen anpassen.
Ich denke, die große Schnittmenge der ambitionieren, normalen Hundesportler fängt etwa mit 7-10 Monaten konkret an im "Agilitykontext" (also Ausleger und Tunnel) zu arbeiten und passend zur Kurve der Normalverteilung gibt es ein paar wenige Hirnis, die viel früher oder die viel später anfangen.