Beiträge von Bonadea

    in Ö stehts bei den englischen Bulldoggen so:


    http://www.bulldog.or.at/zuchtordnung-


    Zitat

    HD: Befund „ C“ ,Verpaarung mit „A“ oder „B“

    Befund „D“ nur mit Ausnahmegenehmigung des Zuchtwarts (besondere Auflagen und Kontrolle der Nachzucht)

    Patellaluxation bis max. Grad 2 toleriert, es wird Verpaarung mit Grad O oder Grad 1 empfohlen

    ED: max. ED 2, Verpaarung mit O oder 1 empfohlen.

    Zusätzlich zu Belastungstest, Zuchttauglichkeitsprüfung und Untersuchungsergebnissen sind vor dem Zuchteinsatz auch Ausstellungsergebnisse vorzulegen.

    Also mit ED2 ist man noch zugelassen (also mit deutlicher Arthrose beim jungen Hund = ein deutlicher Ellbogenbefund!). Und das sollte man mit 0 oder 1 verpaaren. Ist aber auch nur eine "Empfehlung".

    HD D geht noch mit Ausnahmegenehmigung.

    Patellaluxation Grad 2 wird auch noch zugelassen (also eine Form, die in den meisten Fällen verbunden ist mit einer klinischen Manifestation).


    Läuft. Der Schluss, den man daraus ziehen kann: würde man da rigoros alle betroffenen Hunde rausnehmen, gäbe es halt nix mehr zum Züchten.

    Ok, beim Internationalem Klub für französische Bulldoggen findet man immerhin das:

    http://www.ikfb.de/media/info-ztp-2018.pdf

    Allerdings auch keine Angaben, wann der Hund dann raus ist.

    Für die Zuchtzulassung braucht der ein Röntgen der Wirbelsäule, nen Test auf D-Lokus, Patella-Untersuchung, Herz-Sono und Genprofil (+ Ausstellungen).

    Leider steht da nirgendwo, ab welchem Befund der Hund raus ist für die Zucht. Die restlichen Dokumente kann man nur einsehen, wenn man im Mitgliederbereich eingeloggt ist (Zuchtbestimmungen sind nur im Mitgliederbereich einsehbar).

    EDIT: Ok, vielleicht sollte ich auch mal richtig gucken !!!!!

    Hier stehts!!!

    http://www.ikfb.de/media/ztp_auflagen2018.pdf

    Hab nach meinem Post auch danach gegoogelt und nichts gefunden.

    Weiß einer, wie der Verein unter dem VDH heißt, der Bulldoggen betreut? Oder werden die nur noch über den VDH betreut?

    Und bei den Frenchies gibt es - sofern ich nicht blind bin - keine offiziell einsehbare Zuchtordnung?! Ist das üblich?

    In unserem Club kann man das alles öffentlich runterladen.

    Dafür viel "Blabla" ohne konkrete Ansagen

    Zitat


    https://www.fbvd.de/unser-verein/ziele/

    Im Einzelnen stehen vorrangig folgende gesundheitliche Themen auf der Agenda:

    • Brachycephales Syndrom: Eines der – insbesondere in der Öffentlichkeit – meist diskutierten rassetypischen Erscheinungen ist das brachycephale Syndrom. Um hier gegensteuern zu können, haben wir in unseren Zuchtregularien verankert, dass alle zur Zucht zugelassenen Hunde aus den vereinseigenen Nachzuchten den Belastungstest mit Vollendung des 3. Lebensjahres wiederholen müssen. Hintergrund bzw. grundlegende Überlegung für diese Entscheidung ist, dass die meisten Hunde bei Absolvierung der Zuchtzulassungsprüfung noch jung sind, die Hunde sich aber erst in einem Alter von ca. 3 Jahren voll entwickelt haben.
    • Wirbelsäule: Die Erstellung einschlägiger Kriterien für die Wirbelsäulen-Beurteilung bei Französischen Bulldoggen bedürfen nach Auffassung der Mitglieder des FBVD wissenschaftlicher Unterstützung, da hier auch insbesondere mögliche genetische Ansätze verfolgt werden sollten. Dieser wissenschaftlichen Unterstützung hat sich der FBVD bereits vergewissert, um zu ermöglichen, entsprechende Kriterien zu erarbeiten und gemeinsam effektive Zuchtstrategien zu entwickeln. In diesem Zusammenhang wird auch ein besonderes Augenmerk auf einen möglichen Zusammenhang mit Kaiserschnitt-Geburten gerichtet werden. Um unsere diesbezüglichen Ziele zu erreichen und um uns dafür mögliche Wege aufzuzeigen, wird uns Frau Dr. med. vet. Nele Ondreka von der Uniklinik Gießen unterstützend zur Verfügung stehen.
    • Herzerkrankungen: Um effektiv möglichen, genetisch bedingten Herzerkrankungen in der Gesamtpopulation entgegen wirken zu können, wurde in die Zuchtregularien eine Graduierung von Herzbefunden und eine Sanktionierung von auffälligen Herzbefunden aufgenommen.


    Mir ist schon klar, dass die meisten Qualzuchten eh außrhalb irgendwelcher Vereine und Verbände entstehen und der VDH hier nicht ausschlaggebend ist. Aber ich finde es trotzdem schade, dass man die offizielle Zuchtordnung nicht einsehen kann.

    Wenn man nichts untersucht, kann man auch nichts finden.

    Gesundheitsergebnisse sieht man auf solchen Seiten ja nie. Wieso nur.

    Gibts überhaupt englische Bulldogen ohne Ellbogen oder HD Befunde?!
    Von den anderen Sachen (Augen, Haut, Wirbelsäule, Verdaauungstrakt, Atmung) mal abgesehen - müsste man mal schauen, was hierzulande in den Zuchtordnungen untersucht wird. Hat natürlich nichts mit der Zucht in der USA zutun - dazwischen liegen ja nochmal Welten. Aber trotzdem.

    Nein, die leben nicht lange. Die werden wirklich nur der Optik wegen produziert. Die müssen kein Gassi gehen oder sich sonst in irgendeiner Form wie ein Hund verhalten. In Amerika leben die teilweise dauerhaft in kleinen Boxen und werden für Fotos und Präsentationen mal kurz rausgeholt.

    Ekelhaft.

    Und bzgl. Zucht - seit längerer Zeit bin ich in einer englischsprachigen internationalen Breedergroup und was da tgl (!!!) an Sachen gepostet wird, die wirklich überwiegend Frensh Bulldogs, English Bulldogs (und andere Brachycephale, aber die Bulldogs ganz vorne weg!) betrifft ist der Wahnsinn. Nicht nur, dass die ja praktisch nur mit geplanten Kaiserschnitt auf die Welt geholt werden und sie eine Disposition für Gaumenspalten haben - nö, dazu kommen dann auch noch so Neigungen wie "Hydrops" und "Wasserwelpen".

    https://bulldogguide.com/what-are-bulldog-water-puppies/

    https://www.semanticscholar.org/paper/Diagnosi…b04626e7232e85e

    Tierquälerei ist das. Sonst nichts.

    Mein persönlicher Sieger gestern war der Wolfshund. So einen gechillten Hund hätte ich auch gerne. :herzen1:

    Mit einem Hund den ich so bitten muss würde ich Wahnsinnig werden.

    Was man halt nicht unterschätzen darf bei dem Parcours, da brauchen die Hunde schon extrem gute Nerven.

    Vom „Können“ her, könnte Qessy das alles, aber ich weiß nicht ob die nicht oben raus knallen würde mit den Kameras, Kommentatoren usw…

    Aber ich würde es zu gerne testen!

    Das denke ich eben auch.

    Dazu kommt das Publikum, die Lichteffekte ... und die eigene Aufregung! Das die Hunde vielleicht auch erstmal etwas konfus werden, finde ich nicht ungewöhnlich.

    Ich fand es aber total schön zu sehen, dass viele Hunde - egal wie gut oder schlecht der Tainingsstand war - sich echt toll an ihrem Menschen orientiert haben und auch "gut dabei geblieben" sind. Das sieht man auf normalen Trainings in Hundeschulen ja schon mal gar nicht.

    Ich finde auch, dass man für die kleineren Hunde, die Aufgaben etwas hätte anpassen müssen. Ist halt schon ein Unterschied ob ein 4kg Papillon oder ein 30kg Aussie den Domino andötzt xD

    Ich finde man kann da ja super schön sehen, wo die einzelnen Hunde ihre "Schwachstellen" und "genetischen Programme" haben.

    Egal ob Gebrauchshund, Agilityhund oder "Freizeitpartner"

    Ich hatte mich tatsächlich auch „beworben“ gehörte aber nicht zu den Auserwählte 😀 Bisher wirken sie alle recht fair mit ihren Hunden 👏

    Weißt du wie die Auswahlkriterien waren?

    Die Anfrage kam über unser Hundesportzentrum wo ich trainiere (Agility) und ich hab auch nochmal per Mail nach paar Infos gefragt und da wollten sie mich auch weiter anwerben. Hab dann aber wie gesagt zu viel Schiss gehabt xD